Erschließung und Digitalisierung von Handschriften in italienischer Sprache der SLUB
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes wurden die mittelalterlichen und neuzeitlichen italienischsprachigen Handschriften der SLUB Dresden nach den bewährten „Richtlinien Handschriftenkatalogisierung“ der DFG für mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften erschlossen und vollständig digitalisiert.
Die Erschließungsdaten des rund 400 Handschriften umfassenden Bestandes sind im Handschriftenportal abrufbar. Die Digitalisate werden in den Digitalen Sammlungen der SLUB präsentiert und sind auch in den überregionalen Plattformen (DDB, Europeana) zugänglich.
Die Sammlung ist heterogen zusammengesetzt, lässt jedoch Themenschwerpunkte erkennen, die sehr konkrete Bedürfnisse höfischer Verwaltung und Organisation, aber auch kultureller Selbstdarstellung des Dresdner Hofes verdeutlichen. Die Dresdner Manuskripte in italienischer Sprache sind als Einzelstücke seit geraumer Zeit im Fokus der Forschung. Ihrer Erschließung als Ganzes und damit der Zugänglichkeit für die Forschung stand eine unzureichende Katalogsituation entgegen.
Mit dem Projekt wird für die Wissenschaft nicht nur ein ungehinderter Zugang zu den Dresdner Handschriften und die Möglichkeit weiterführender Forschung geschaffen. Zugleich wird mit der Digitalisierung die Benutzung der Originale und ihre damit einhergehende Beanspruchung weitgehend reduziert. Als Voraussetzung für die Reproduktions- und Erschließungsarbeiten waren zudem restauratorische Behandlungen einiger Handschriften durch die SLUB vorgenommen worden..
Das Kooperationsprojekt verbindet die Kompetenzen des Handschriftenzentrums der UB Leipzig für die Beschreibung mittelalterlicher Handschriften, der SLUB Dresden für die Beschreibung der neuzeitlichen Handschriften, für die Digitalisierung und für die bibliothekarische Infrastruktur und des Kooperationspartners, des Lehrstuhls für Romanistik der TU Dresden für die wissenschaftliche Qualitätssicherung bei der Beschreibung italienischer Handschriften.
Laufzeit
2015–2021
Förderer
