Veranstaltungen und Fortbildungen der Landesfachstelle

Provenienzforschung und NS-Raubgut in den historischen Beständen der Stadtbibliothek Chemnitz

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Zum Tag der Provenienzforschung 2024 zeigt die Stadtbibliothek Chemnitz zwei NS-Raubgutfunde, die im letzten Jahr im Magazin der Bibliothek gefunden wurden. Volker Cirsovius von der Sächsischen Landesfachstelle für Bibliotheken erzählt an diesem Abend  die Geschichte, die hinter den Büchern und ihren Funden steht.

Informationen:

Am 10.4.2024 findet der 6. Internationale Tag der Provenienzforschung statt. Im letzten Jahr nahmen hieran fast 100 Institutionen aus Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Tschechische Republik und den USA teil.  Die Stadtbibliothek Chemnitz bietet als Teil dieser Gemeinschaft an diesem Tag einen Einblick in die Welt der Besitzvermerke.

In der Stadtbibliothek finden sich in den historischen Beständen zahlreiche Spuren vormaliger Besitzer, die bis in die Gründungszeit der Bibliothek zurückreichen. Autogramme, Stempel und Widmungen in Büchern sind Spuren, die uns Einblicke in die Geschichte von einzelnen Büchern bis zur Geschichte von ganzen Bibliotheken geben können. Die Forschung hierzu nennt sich Provenienzforschung und bildet einen Teil der Arbeit mit historischen Beständen.

Im letzten Jahr wurde der Bestand der Stadtbibliothek stichprobenartig auf NS-Raubgut untersucht. Unter den vielen Stempeln und Widmungen fanden sich auch zwei Fälle von NS-Raubgut im Bestand der Stadtbibliothek. Wie kamen diese in die Bibliothek und welche Geschichte verbirgt sich dahinter?

Veranstaltungsort Extern, Stadtbibliothek Chemnitz, Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz