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Geschichte

Geschichte der SLUB Dresdennach oben

Die Sächsische Landesbibliothek und die Universitätsbibliothek der TU Dresden wurden 1996 per Gesetz zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) fusioniert.

  • 1997 Bezug des neuen Gebäudes der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften, August-Bebel-Str. 18.
  • 1998 Erster Spatenstich für den Neubau der SLUB am Zelleschen Weg 18.
    Der SLUB wird das DFG-Sondersammelgebiet "Technikgeschichte" übertragen.
  • 1998 Einzug eines Teils der Zentralbibliothek und der Zweigbibliotheken Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Sprach- und Literaturwissenschaften in den ehemaligen Messekomplex "DrePunct" (Zellescher Weg 17), wo insgesamt rund 450.000 Bände untergebracht wurden. Zusammengeführt wurden auch wichtige Zeitschriften aus den bisher getrennten Haupt-Standorten der SLUB.
  • 1999 Grundsteinlegung für den Neubau.
  • 2000 Richtfest
  • 1. August 2002 Öffnung des SLUB-Neubaus für die Nutzer.
  • August 2002 Flutkatastrophe in Sachsen: In ihren Dresdner Standorten bleibt die SLUB von der Flutkatastrophe weitgehend verschont. Die Zweigbibibliothek Forstwesen in Tharandt bei Dresden erleiden allerdings schwere Verluste.
  • 14. Januar 2003 Offizielle Einweihung des Neubaus der Bibliothek.


Geschichte der Sächsischen Landesbibliotheknach oben

  • 1556 Kurfürst August von Sachsen beginnt mit dem systematischen Aufbau einer Privatbibliothek. Seine »Liberey« ist im Dresdner Residenzschloß untergebracht.
  • 1566 Jakob Krause (1531/32-1585) kommt nach Dresden und stellt als Hofbuchbinder für die kurfürstliche Bibliothek Einbände her, die ihn zum größten deutschen Meister des Buchbinderhandwerks in der Renaissance werden lassen.
  • 1575 Der erste Bibliothekar Dr. Paul Vogel wird angestellt.
  • 1580 umfasst der Bestand 2.354 Bände.
  • 1728 Die Bibliothek zieht aus dem Schloß in mehrere Pavillons des Dresdner Zwingers.
  • 1739 Johann Christian Götze (1692-1749) erwirbt in Wien die Maya-Handschrift (»Codex Dresdensis«) für die kurfürstliche Bibliothek. Durch den Kauf der Bibliotheken des Grafen Bünau (1764) mit 42.000 und Brühl (1768) mit 62.000 Bänden zählt die Sammlung zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland.
  • 1786 Umzug aus den völlig überfüllten Zwingerpavillons in das Japanische Palais.
  • 1788 unter dem Direkorat von Johann Christoph Adelung (1732-1806) wird die Bibliothek für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • 1806 Bezeichnung Königliche Öffentliche Bibliothek. Friedrich Adolf Ebert (1791-1834) benennt in seiner Bibliotheksgeschichte zum ersten Mal das Jahr 1556 als Gründungsdatum der Bibliothek.
  • 1883 Kauf der Kartensammlung (14.215 Blätter) des ehemaligen Oberbibliothekars J. C. Adelung.
  • 1896 Die Bibliothek erhält die Königliche Privat-Musikaliensammlung.
  • 1917 Umbennung in Königliche Sächsische Landesbibliothek und 1918 in Sächsische Landesbibliothek.
  • 1927-1935 Umbau der Bibliothek zu einer der modernsten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland.
  • 1935 Eröffnung eines Buchmuseums im Japanischen Palais.
  • 1945 Zerstörung des Bibliotheksgebäudes. Die Hälfte des Bestandes verbrennt bzw. wird als Kriegsbeute nach Russland transportiert.
  • 1947 Umzug in eine ehemalige Kaserne am Nordrand von Dresden.
  • 1948-49 Die Sächsische Landesbibliothek ist mit Einschränkungen der Öffentlichkeit wieder zugänglich.
  • 1952 Wiedereröffung des Buchmuseums mit Vitrinen der Deutschen Werkstätten Hellerau.
  • 1966 Die Bibliothek des aufgelösten Stenographischen Landesamtes wird der SLB als Sondersammlung angegliedert.
  • 1983 Die Deutsche Fotothek wird eine Abteilung der Sächsischen Landesbibliothek.
    SLB erhält den Status einer Zentralbibliothek für Kunst und Musik.
  • 1993 Die DFG überträgt der SLB das Sondersammelgebiet "Zeitgenössische Kunst ab 1945, Photographie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik" (Gegenwartskunst).


Geschichte der Universitätsbibliotheknach oben

  • 1828-1851 Bibliothek der Königlich-Sächsischen Bildungsanstalt
    Aus den Bibliotheken der Landes-Ökonomie-Manufactur, der Commerzien-Deputation und der Ökonomischen Gesellschaft wird der Bestand der gegründet. Der erste Standort ist das Kurfürstlich-Sächsische Finanzhaus.
  • 1851-1871 Bibliothek der Königlich-Sächsischen Polytechnischen Schule
    Beginn des Sammelns von internationalen Patenten. Das Domizil der Schule befindet sich am Antonsplatz.
  • 1871-1890 Bibliothek des Königlich-Sächsischen Polytechnikums
    Umzug des Polytechnikums in einen Neubau am Bismarckplatz, in unmittelbarer Nähe
  • 1890-1945 Bibliothek der Königlich-Sächsischen Technischen Hochschule bzw. Technischen Hochschule (TH)
    Die TH-Bibliothek erhält 1929 den ersten hauptamtlichen Direktor. Am 13. Februar 1945 Zerstörung der Bibliothek und Verlust eines Großteils des Bestandes.
  • 1945-1961 Bibliothek der TH Dresden
    Im November 1945 Neubeginn mit 55.000 geretteten Bänden in einigen Räumen der Villa Mommsenstraße 11. Durch einen Anbau (1957) können zwei Lesesäle eröffnet werden.
  • 1961-1995 Universitätsbibliothek (UB) der Technischen Universität Dresden (TUD)
  • 1977-1987 Schrittweise Einführung des einschichtigen Bibliothekssystems. Die UB übernimmt als Zentralbibliothek die Verwaltung, Koordinierung und Zentralisierung bibliothekarischer Prozesse aller bestehenden Sektionsbibliotheken.
  • 1979 Eröffnung der Studentenbibliothek (heutige Lehrbuchsammlung).
  • 1990 Die Normenstelle (vormals Standardstelle) wird DIN-Auslegestelle.
  • 1991-1993 Mit dem Ausbau der TU Dresden zur Volluniversität erfolgt der Aufbau der Zweigbibliotheken Rechtswissenschaft (1991) sowie Wirtschaftswissenschaften (1991). Die ehemalige Fachbibliothek Philosophie und Kulturwissenschaften wird zur Zweigbibliothek Geistes- und Sozialwissenschaften und die Fachbibliothek Angewandte Sprachwissenschaft zur Zweigbibliothek Sprach- und Literaturwissenschaften profiliert.
  • 1992 Integration der Hochschule für Verkehrswesen »Friedrich List« in die TUD. Die Bibliothek wird Fachbibliothek Verkehrswissenschaften der UB.
  • 1992 Integration der Pädagogischen Hochschule Dresden »Karl Friedrich Wilhelm Wander« in die TUD.
    Die Hochschulbibliothek und die Zweigbibliothek Berufspädagogik der UB werden zur Fachbibliothek Erziehungswissenschaften zusammengelegt.
  • 1993 Integration der Medizinischen Akademie »Carl Gustav Carus« in die TUD. Die Bibliothek wird Fachbibliothek Medizin der UB.