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Kitodo – Key to digital objects

Software Release Managementnach oben

Die frei verfügbare und verbreitete Open Source Suite Kitodo (früher Goobi) ermöglicht die Workflowsteuerung und Erfassung von Metadaten in der Massendigitalisierung. Seit 2004 wird das Produkt kontinuierlich weiterentwickelt. Kitodo implementiert das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) autorisierte METS/MODS-Profil und lässt sich daher mit vielfältigen Präsentationsmodulen verknüpfen. Die SLUB entwickelt und betreut zwei solcher Module: den zugleich als Referenzimplementierung dienenden DFG-Viewer sowie das sehr flexible und leistungsfähige Digital Library Framework.

Im Januar 2011 trat eine Vereinbarung zum Release Management zwischen den Staatsbibliotheken Berlin, Göttingen, Hamburg und Dresden sowie der Firma Zeutschel GmbH als großen Kitodo-Anwendern in Kraft. Die Vereinbarung zielt auf ein nachhaltiges, offenes und professionelles Release Management, um die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung der quelloffenen Software-Suite aus Digital Library Framework zu gewährleisten. Das Release Management umfasst die Abstimmung von Entwicklungen, Funktionalitäten und Zeitplänen sowie die Überwachung von generellen Qualitätskriterien und wird gegenwärtig von der SLUB geführt.

Auf dieser Basis kann die Weiterentwicklung durch Beiträge aus verschiedenen Einrichtungen und Firmen koordiniert werden. Das Gremium um den Kitodo Release Manager diskutiert mögliche Entwicklungsrichtungen und legt konkrete Releaseentscheidungen fest. Alle Maßnahmen dienen der Sicherstellung einer fokussierten Entwicklung und der Einrichtung verlässlicher Releasezyklen, um die Entwicklung und den Einsatz für weitere Firmen und Einrichtungen attraktiv zu machen.