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Wissenschaftliche Erschließung der griechischen Handschriften der SLUB und der SUB Göttingen

Seit September 2018 werden die 176 griechischen Handschriften aus den Beständen der SLUB und der SUB Göttingen in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten mehrjährigen Kooperationsprojekt im Handschriftenzentrum der Universitätsbibliothek Leipzig wissenschaftlich erschlossen.

In der SLUB sind heute rund 100 griechische Handschriften und Fragmente vorhanden, von denen etwa die Hälfte aus der Zeit vor 1500 stammt, darunter ein Papyrus aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und eine griechisch-lateinische Handschrift der Paulusbriefe aus dem 9. Jahrhundert. Rund 40 weitere Handschriften gingen 1945 verloren bzw. mussten an die damalige Sowjetunion übergeben werden.

Die Kurzbeschreibungen im knapp 140 Jahre alten „Katalog der Handschriften der Königlichen Öffentlichen Bibliothek zu Dresden“, die in der Handschriftendatenbank „Manuscripta Mediaevalia“ auch online verfügbar sind, genügen den heutigen Standards und den Anforderungen der Forschung bei weitem nicht mehr. Die neuen Erschließungsdaten werden ebenfalls in „Manuscripta Mediaevalia“ bzw. in dem noch im Aufbau begriffenen Handschriftenportal (HSP) recherchierbar sein.

Ein Großteil der griechischen Handschriften der SLUB wurde bereits 2011 digitalisiert und in den Digitalen Sammlungen der SLUB online zugänglich gemacht.

Laufzeit
2018 - 2021

Förderer

Weitere Informationen

Projektseite des Handschriftenzentrums der Universitätsbibliothek Leipzig