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Warum wir so gerne an der SLUB arbeiten

Unser Team besteht aus etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichsten Disziplinen: einige von uns sind ausgelernte FaMIs, sprich Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, andere haben Bibliotheks- und Informationswissenschaften studiert, wieder andere Informatik, Geschichte, Ingenieurswissenschaften, Soziologie, Germanistik, Wirtschaftswissenschaften, Jura, Psychologie, Anglistik oder etwas ganz anderes. Manche haben eine handwerkliche Ausbildung oder eine im Verwaltungsbereich absolviert, manche haben in Kunst- oder Musikwissenschaften promoviert. Manche wussten schon immer, dass sie in einer Bibliothek arbeiten wollten, für andere war die Bibliothek zuerst ein Buch mit sieben Siegeln. Wir alle sind verbunden durch unsere Leidenschaft für Wissen!

Dr. Karl Wilhelm Geck

Leiter des Referats Musikalien und Musikliteratur

»Weil mein Berufsleben hier bis zum letzten Tag spannend sein wird«

Dr. Karl Wilhelm Geck, an der SLUB seit 1.10.1991

Ich arbeite gerne in der SLUB, weil sich hier mein Wunsch, Musikbibliothekar in einer wissenschaftlichen Bibliothek zu werden, in ungeahnter Weise erfüllt hat. Durch ein Studienjahr in den USA beeinflusst, hatte ich mir einen Arbeitsplatz in einer Bibliothek mit großen Freihandbeständen und kostbaren historischen Sammlungen gewünscht – eine Synthese, die es im damaligen geteilten Deutschland noch kaum gab.

Nach nunmehr 27 Jahren Berufsjahren in der SL(U)B sind Digitalisierung und elektronische Erschließung, während des Studiums noch außerhalb meiner Wahrnehmung liegend, längst zu Konstanten bibliothekarischer Praxis geworden. Sie tragen sehr zu der positiven Perspektive bei, dass mein Berufsleben bis zum letzten Tag spannend sein wird.

Der SLUB beabsichtige ich als Nutzer erhalten zu bleiben, zumal ich auch privat oft von ihren Beständen profitiere. So kann ich mich als Wahl-Sachse und Motorradtourist mühelos über den aus Weixdorf stammenden DKW-Werksfahrer Ewald Kluge informieren, der als erster deutscher Sieger der legendären Tourist Trophy (1938) und zweifacher Europameister (1938, 1939) zu den besten Motorradfahrern der Welt zählte.

Mein Lieblingsstück SLUB: Das zum „Urbestand“ der 1816 gebildeten Musikabteilung zählende Exemplar von Heinrich Schütz‘ Becker-Psalter in der revidierten Fassung von 1661 (heutige Signatur: Mus.1479.E.5; Altsignatur: Ars musica 28a)

Das kann man von Bibliothekaren lernen: Wissenslücken finden, Informationsfluten bändigen.

Daniela Dobeleit

Veranstaltungsmanagerin und Medienpädagogin im Makerspace

»Weil hier neue Ideen und Innovationen geschätzt und gefördert werden«

Daniela Dobeleit, an der SLUB seit 1.3.2015

Die SLUB bietet so vielfältige Aufgaben, dass einem nie langweilig wird! Außerdem werden hier neue Ideen und Innovationen geschätzt und gefördert, so dass man sich als kreativer Mensch entfalten kann. Aufgrund des großen Aufgabenportfolios treffen Menschen mit unterschiedlichsten Charakteren und beruflichen Hintergründen aufeinander, was ich als spannend und anregend empfinde. Toll sind auch die internen Weiterbildungsangebote, die Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern.

Mein Lieblingsstück SLUB: Der Lasercutter. Ich weiß nicht, wie ich ohne ihn leben konnte

Das kann man von Bibliothekaren lernen: Immer schon drei Schritte vorausdenken, um sich später die Arbeit zu erleichtern. Ach ja, und alles mit System angehen!

Roland Schramm

Sachgebietsleiter Ortsleihe in der Abteilung 4 - Benutzung und Information

»Weil ich hier in den unterschiedlichsten Gebieten auf dem Laufenden bleibe«

Roland Schramm, an der SLUB seit 1.9.2005

Als Guide durch die Informations- und Serviceangebote der Bibliothek erarbeite ich mir täglich neue Erfolgserlebnisse. Durch den gegenseitigen Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen und durch die breit gefächerten Benutzerbedürfnisse, die an uns herangetragen werden, bilde ich mich sozusagen automatisch in den unterschiedlichsten Themengebieten weiter und bleibe auf dem Laufenden. Die SLUB ermöglicht mir den Job, der mir Spaß macht.

Mein Lieblingsstück SLUB: Zum einen die Schatzkammer im Buchmuseum, die die Besucher mit ihrer erhabenen Atmosphäre super empfängt, so dass man sich bereitwillig auf die alten Schätze der Bibliothek einlassen kann. Zum anderen die Servicetheken, die Dreh- und Angelpunkt für Mitarbeiter/innen und Benutzer/innen sind und die SLUB ihr menschliches Gesicht zeigt (im Gegensatz zu anonymen Diensten wie Google).

Das kann man von Bibliothekaren lernen: Zuerst nennen viele sicherlich Genauigkeit (in Einzelfällen auch Pedanterie). Aber das ist zu erwartbar. Daher möchte ich die Fähigkeit, gute und vertrauenswürdige Informationen zu recherchieren und zu identifizieren nennen. Bibliothekare arbeiten nicht anhand eines Suchalgorithmus oder einer Priorisierung, sondern versuchen, die bestmöglichen Informationen (= Wissen) für Benutzer/innen bereitzustellen. Weitere tolle Fähigkeiten sind Kreativität und die Kunst, unterschiedliche Menschen „unter einen Hut“ zu bekommen.