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Studierende an der Technischen Hochschule Dresden: Schlaglichter zwischen 1900 und 1930

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert nahm die technische Bildung in Dresden einige wichtige Entwicklungsschritte. 1890 wurde das Polytechnikum zur Technischen Hochschule aufgewertet, 1900 erhielt die Einrichtung das Promotionsrecht. Die Studierendenzahlen stiegen stark an, von 285 im Sommersemester 1889 über 1.096 im Wintersemester 1902/03 bis hin zu 3.415 im Wintersemester 1923/24 (1. November 2019: 31.966). Die amtlichen statistischen Publikationen der Zeit geben Auskunft darüber, wie stark das Studium noch immer auf Angehörige bestimmter gesellschaftlicher Kreise beschränkt war, vom geringen Frauenanteil ganz zu schweigen. Auch wenn die Mehrzahl der Studierenden aus Sachsen stammte (WiSe 1902/03: 56 Prozent, WiSe 1923/24: 61 Prozent), besuchte eine wachsende Zahl von Menschen aus dem Ausland die Einrichtung. Deren Anteil lag teilweise sogar höher (WiSe 1902/03: 27 Prozent, WiSe 1923/24: 17 Prozent) als heute (WiSe 2018/19: 15 Prozent) – schon lange wurde Wissenschaft auch durch Mobilität geprägt.