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Festliches Dresden

Für die höfische Festkultur aller Zeiten unverzichtbar waren temporäre Baulichkeiten. Ihre Dauer war durch Beginn und Ende des Ereignisses bestimmt, für das sie geschaffen worden waren. Die Herstellung der überwiegend aus Holz, Leinwand, Pappe, Pappmaché und Stuck gefertigten Konstruktionen war binnen kurzer Zeit möglich und vergleichsweise billig. Äußere Erscheinung und innere Einrichtung entsprachen dabei den aktuellen Ansprüchen fürstlicher Architektur.

Temple d’honneur

I. F. Wenzell nach Matthäus Daniel Pöppelmann: Temple d’honneur representé an grand festin donné aupre le 49 jour de la naissance de Sa M. le Roy de Pologne et Electeur de Saxe …
Papier, Illustrationen: Feder und Pinsel in Tusche. – 1718.
Signatur: Mscr.Dresd.J.3, Bl. 4 (Außenansicht), Bl. 5 (Innenansicht)

Digitalisat in der Deutschen Fotothek.

Für die Festlichkeiten zum Geburtstag Augusts des Starken am 12. Mai 1718 entwarf Matthäus Daniel Pöppelmann (1662–1736), der Baumeister des Dresdner Zwingers, diesen für die Tafel des Kurfürst-Königs bestimmten Pavillon. Dessen Innenansicht zeigt auch die zu erwartenden Personen, angefangen bei den Mitgliedern der Hofkapelle bis hin zum Herrscher.