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Reiseland Italien im 19. Jahrhundert

Ein Dresdner Architekt in Italien

Georg Wagner: Reise-Bemerkungen.
Heft 14.
Manuskript, 1835–1836.
SLUB: Mscr.Dresd.L.450,H.14
Foto: SLUB/Deutsche Fotothek

Georg Wagner (1810–1838) erhielt bereits mit elf Jahren Zeichenunterricht an der Dresdner Kunstakademie und entschied sich dann für ein Architekturstudium an der Bauschule in Dresden, wo er später als Zeichenlehrer tätig war. Wagner unternahm ab 1832 mehrere Studienreisen nach Italien.

 


Georg Wagner: Reise-Bemerkungen.
Heft 12.
Manuskript, 1833–1836.
SLUB: Mscr.Dresd.L.450,H.12
Fotos: SLUB/Deutsche Fotothek (Seite 154)

Wagners letzte Italienreise führte ihn u. a. nach Verona, Neapel, Mantua und Sizilien, wo er den Ätna bestieg. Über seine Reisen verfasste er an Ort und Stelle die vorliegenden Berichte mit Grund- und Aufrissen der ihn besonders interessierenden Gebäude, wie beispielsweise die auf der Insel Torcello in der Lagune von Venedig gelegenen Kirchen Santa Fosca und Santa Maria Assunta (Dom) mit den Priesterbänken in der zentralen Apsis (Tribune). In der aufgeklappten Karte sind Wagners Hin- und Rückreiserouten in Rot bzw. Blau eingezeichnet.

Ein Maler in Florenz

Friedrich Preller d. J.: Jugenderinnerungen.
Typoskript, ca. 1895.
SLUB: Mscr.Dresd.App.2694,5
Foto: SLUB/Deutsche Fotothek

Der spätere Professor an der Dresdner Kunstakademie Friedrich Preller der Jüngere (1838–1901) begleitete seinen gleichnamigen Vater, der als Professor an der Fürstlichen freien Zeichenschule in Weimar tätig war, 1859 bis 1862 nach Italien, ehe er noch einmal 1865 bis 1868 das Land zu Studienzwecken besuchte. Bei der zweiten Reise standen u. a. Rom, Neapel, Amalfi und Capri auf dem Programm. In Florenz wohnte er im Borgo Santi Apostoli nahe der gleichnamigen romanischen Kirche. Preller d. J. war u. a. an Wandmalereien in der Semperoper und auf der Meißner Albrechtsburg beteiligt.