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Ausstellungen 2018

„Blühe, deutsches Florenz!“ Dresden und Italien

Als „deutsches Florenz“ bezeichnete der Dichter und Philosoph Johann Gottfried von Herder die Kunststadt Dresden und prägte damit ihren bis heute gebräuchlichen Beinamen „Elbflorenz“. Die vielfältigen Beziehungen zwischen Dresden und Italien zeigen sich nicht nur in den Kunstsammlungen und der Architektur, sondern auch in den Beständen der SLUB. In der Ausstellung „Blühe, deutsches Florenz!“ Dresden und Italien sind ausgewählte Schätze aus sieben Jahrhunderten zu sehen, darunter eine zum Unesco-Weltdokumentenerbe zählende Handschrift aus dem 15. Jahrhundert, Musikquellen aus der Frühzeit der Dresdner Hofkapelle, die Manuskripte der Dante-Übersetzung von König Johann von Sachsen und diverse Reiseberichte.

Ausstellung vom 8. November 2018 bis zum 5. Mai 2019, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Schatzkammer des Buchmuseums der SLUB

Geteilte Erinnerungen: Das Fotoalbum - Gesteckt, geklebt, gepostet

Mit der Ausstellung präsentiert die Deutsche Fotothek erstmalig ihre umfangreiche Alben-Sammlung der Öffentlichkeit.
Im Buchmuseum der SLUB ist eine kleine fotografische Kulturgeschichte rund um das Fotoalbum in all ihren Facetten mit zahlreichen Highlights aus anderthalb Jahrhunderten zu sehen. Thematisch spannt sich der Bogen von den allgemein bekannten Familien und Sammelalben über Reise- und Kriegsalben bis hin zu Alben, die anlässlich von Jubiläen oder zur Präsentation von Projekten und Produkten angelegt wurden.

 

Die Ausstellung „Geteilte Erinnerungen - Das Fotoalbum: Gesteckt, geklebt, gepostet“ ist vom 16. Oktober 2018 bis 22. April 2019 im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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„Man denkt noch beständig in Dresden auf mich.“ Winckelmann – Bibliothekar und Altertumswissenschaftler


Vor 250 Jahren, am 8. Juni 1768, wurde Johann Joachim Winckelmann, Begründer der Wissenschaftsdisziplinen Klassische Archäologie und Kunstgeschichte, in Triest Opfer eines hinterhältigen Mordes. Das Leben des 1717 in Stendal geborenen Schustersohnes war geprägt von der Suche nach der idealen Schönheit, die sich ihm in der griechischen Antike, in Literatur und Kunst in den Bibliotheken und Sammlungen Dresdens und Roms offenbarte.
Die Ausstellung „Man denkt noch beständig in Dresden auf mich.“ Winckelmann  –  Bibliothekar und Altertumswissenschaftler erinnert mit Büchern, Manuskripten und eigenhändigen Briefen sowie Leihgaben aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden an den Gelehrten, der als Bibliothekar des Grafen Heinrich von Bünau sieben prägende Jahre in Nöthnitz und Dresden verbrachte.

Ausstellung vom 30. Mai bis zum 2. September 2018, täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum.

Wir verlängern! Die Ausstellung ist bis zum 21. Oktober 2018 zu sehen.

Wir danken der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Kulturstiftung der Länder, mit deren finanzieller Förderung die in der Ausstellung gezeigten Winckelmann-Briefe 2017 erworben wurden.

         

Prächtiges und festliches Dresden

Mit der Übernahme der Kurwürde durch Moritz von Sachsen (1521–1553) im Jahr 1547 wurde Dresden zur Residenzstadt. Seine ehrgeizigen Pläne zum Umbau des Schlosses führte sein Bruder, Kurfürst August (1526–1586), fort und die Stadt an der Elbe entwickelte sich zu einem politischen und kulturellen Zentrum. Dazu trug nicht zuletzt die Gründung der kurfürstlichen Sammlungen bei. Auf die um 1556 entstandene kurfürstliche Privatbibliothek geht die heutige SLUB zurück. Die in der Ausstellung "Prächtiges und festliches Dresden" präsentierte Auswahl aus den Beständen der SLUB verdeutlicht einerseits den prächtigen Charakter der ursprünglichen „Liberey“, schlägt aber auch den Bogen zu Festlichkeiten, die das spätere Elbflorenz jahrhundertelang prägen sollten: feierliche Auf- und Umzüge, Jagden oder Festmusiken.

Ausstellung vom 15. Februar bis zum 15. Mai 2018, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Schatzkammer des Buchmuseums der SLUB