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Ausstellungen 2011

O du fröhliche? Weihnachten in historischen Fotografiennach oben

Trotz wachsender Säkularisierung der Gesellschaft haben sich die Adventszeit und das anschließende Weihnachtsfest als feste Größe im Jahresrhythmus erhalten. Dabei werden neben der christlichen Überlieferung Traditionen bzw. Rituale gepflegt oder das Fest zum Familientreff genutzt.

Dank der Fotografie wurde dieser Teil des Alltagslebens in den vergangenen Jahren in vielfältiger Weise festgehalten. Dieses „optische Gedächtnis“ hat unsere bildliche Erinnerung geprägt. Betrachtet man diese Fotos, dann lässt sich der Erfahrungshorizont von Ur-, Groß- und Elterngenerationen bis zum eigenen Erleben nachvollziehen.

Die Deutsche Fotothek verfügt über eine stattliche Anzahl von historischen Fotografien mit weihnachtlicher Motivik. Die meisten kamen mit komplett erworbenen Fotografennachlässen in den Bestand, manche sind ob ihres Alters oder der besonderen fotografischen Qualität auch gezielt erworben worden.

25. November 2011 - 5. Februar 2012
Zentralbibliothek, Buchmuseum

Ermenegildo Antonio Donadini - Fotografie im königlichen Dresden 1881-1914nach oben

DonadiniDer Historienmaler, Zeichenlehrer der Königin, Restaurator und Amateurfotograf E. A. Donadini (1847-1936) hatte einen genauen Blick für Neues und Veränderungen im königlichen Dresden. Die Fotografien in der Ausstellung zeigen zahlreiche, oft noch im Bau befindliche Brücken, Denkmäler und Gebäude, aber auch im Abbruch begriffene historische Bausubstanz, die großzügigen Verkehrsachsen oder repräsentativen Neubauten weichen musste.

bis 9. Dezember 2011Zentralbibliothek, Galerie am Lesesaal

Eugen Nosko. Industriefotografie 1972-1983nach oben

Eugen NoskoDie brillanten, der Ästhetik der Moderne verpflichteten Industriefotografien Eugen Noskos lassen die einst streng abgeschirmten Produktionsanlagen der 70er und frühen 80er Jahre ungewohnt farbig erscheinen. Die ausgestellten Aufnahmen dokumentieren technische Anlagen und technologische Prozesse in zahlreichen Betrieben, die - wenn am Markt überhaupt noch vertreten – mit ihren Arbeitsplätzen und Maschinenparks so heute kaum noch vorzufinden sind.

bis 9. Dezember 2011
Zentralbibliothek, Galerie am Lesesaal

Kunst im Werden. Skizzen, Projekte und Arbeitsbüchernach oben

Ausstellungsplakat. Kunst im WerdenDie Ausstellung präsentiert Skizzen, Projekte und Arbeitsbücher von 18 Künstlern der Klasse Bildende Kunst der Sächsischen Akademie der Künste Hartwig Ebersbach, Wieland Förster, Eberhard Göschel, Gotthard Graubner, Ralf Kerbach, Gerda Lepke, Walter Libuda, Ulrich Lindner, Michael Morgner, Carsten Nicolai, Osmar Osten, Thea Richter, Cornelia Schleime, Jürgen Schön, Gundula Schulze Eldowy, Strawalde, Günther Uecker, Max Uhlig

 

25. Juni - 5. November 2011
Buchmuseum

Finissage der Ausstellung
mit einem Film von Ernst Hirsch
26. Oktober 2011, 19 Uhr

 

Czesław Miłosz – der berühmte Unbekanntenach oben

Czesław MiłoszDie Veranstaltungsreihe „Czesław Miłosz – der berühmte Unbekannte“ des Dresdner Literaturbüros, des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig und des conduco e. V.  zeigt zum 100. Geburtstag des polnischen Nobelpreisträgers in einer Ausstellung mit Texten und z. T. bisher unveröffentlichten Fotos Perspektiven auf das Leben eines Weltbürgers im bewegten 20. Jahrhundert. Eine Schreibwerkstatt mit Dresdner Jugendlichen, Diskussionen und Lesungen reflektieren Facetten eines Lebens für die Dichtung.Die Ausstellung schildert auf dreizehn Tafeln, wer der in Deutschland eher unbekannte Dichter war. Neben Miłoszs schönsten und prägendsten Gedichten (u. a. „Der du Unrecht getan“) werden sein Lebensweg und z. T. bisher unveröffentlichte Fotos präsentiert. Miłoszs Verortung in der Weltliteratur erfolgt anhand von Zitaten seiner in der Welt angesehenen Zeitgenossen wie Seamus Heaney, Joseph Brodsky, Tomas Venclova, Stanisław Barańczak und Wisława Szymborska.

16. September - 17. Oktober 2011
Zentralbibliothek, Foyer
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier

Gunter Böhmer illustriert Weltliteraturnach oben

Ausstellung der Gunter-Böhmer-Stiftung Calw zum 100. Geburtstag des Dresdner Künstlers am 13. April 2011

Gunter Böhmer, in Dresden am 13. April 1911 geboren, studierte er an der Kunstakademie Malerei und Grafik sowie an der Technischen Hochschule Germanistik, bis er 1931 als Schüler von Emil Orlik und Hans Meid an die Berliner Akademie wechselte.

Ab 1933 wohnte er in Montagnola in der Nachbarschaft Hermann Hesses. Hier begann er Werke der Weltliteratur zu illustrieren, nicht weniger als 133 Bücher, u.a. von Hesse, Thomas Mann, Kafka, Goethe, Büchner, Dostojewski, Stendhal, Flaubert, Musil, Kafka oder Robert Walser.

Zum 100. Geburtstag gestaltet die Gunter-Böhmer-Stiftung die Ausstellung zu Ehren des Künstlers in seiner Heimatstadt Dresden.

14. April - 5. Juni 2011
Buchmuseum

Erinnerung, GEWALT, Verdrängung. Dresden und der 13. Februarnach oben

Ausstellungsplakat. Erinnerung, Gewalt, VerdrängungWarum ist die Erinnerung an den 13. Februar in Dresden so schwierig? Warum gibt es im Schatten des Versöhnungssymbols der Frauenkirche aggressive Neonazi-Aufmärsche? Professoren, Absolventen und Studierende der Technischen Universität Dresden sind auf Spurensuche gegangen. Wie hat sich die Stadt verändert? Wie spiegeln sich darin Vergangenheit und Gegenwart? Entstanden ist eine gemeinsame Ausstellung von Universität und Bibliothek, die Zeugnisse sammelt und analysiert, Fragen stellt und Diskussionen anregt. Schirmherrin der Ausstellung war die Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

29. Januar - 3. April 2011
Zentralbibliothek, Buchmuseum