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Archiv der Ausstellungen

Schmähung – Provokation – Stigma. Medien und Formen der Herabsetzung

Schmähungen und Herabsetzungen in Form von Shitstorms, populistischen Twitter-Nachrichten und Internet-Kommentaren scheinen derzeit allgegenwärtig: Sie stacheln an, hetzen auf, provozieren, diskreditieren, grenzen aus und stigmatisieren. Häufig werden sie als Symptome einer verrohten Gesellschaft beschrieben. Phänomene der Herabwürdigung lassen sich jedoch nicht auf die Gegenwart begrenzen. Es hat sie zu allen Zeiten und in allen Kulturen gegeben. Sie waren und sind von den jeweiligen sozialen, politischen, ökonomischen und medialen Kontexten geprägt, auf die sie ihrerseits zurückwirken.

 

20. Februar bis 23. April 2020, täglich 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum, SLUB, Etage +2. Eintritt und Führungen sind kostenfrei.

27. Januar bis 23. April 2020: Blühende Bücher – Botanische Kostbarkeiten aus der SLUB

Bereits in der Spätantike wurden pharmakologisch-medizinische Texte mit Abbildungen von Heilpflanzen versehen, um deren Bestimmung in der Natur zu erleichtern. Seit Einführung des Buchdrucks in der Mitte des 15. Jahrhunderts bis ins 17. Jahrhundert erschienen über hundert verschiedene, zunächst mit einfachen Holzschnitten, später mit Kupferstichen illustrierte Kräuterbücher. Infolge der europäischen Expansion in der Frühen Neuzeit und mit der Entwicklung einer wissenschaftlichen Botanik richtete sich das Interesse auch auf exotische Pflanzen und Früchte, die gesammelt, gehandelt, in Gärten gezogen und in prachtvollen Tafelwerken und handgemalten Alben abgebildet wurden.

Die SLUB verfügt über einen beachtlichen Bestand an handschriftlichen und gedruckten illustrierten Pflanzenbüchern vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit. Passend zur Jahreszeit wird in der Schatzkammer der SLUB eine Auswahl der schönsten Kräuter- und Blumenbücher gezeigt.