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Publikationen

2020


Biester, Björn, und Achim Bonte. „Einmaliger Fundus“. Börsenblatt 187, Nr. 15 (2020): 28–29.
Mit der Digitalisierung des Börsenblatts von 1834 bis 1945 machen die Sächsische Landesbibliothek und die Historische Kommission eine reichhaltige Quelle online zugänglich.

2019


Bonte, Achim. „Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden“. In Das Abc der DNB | 1999–2019, 373–75. Stuttgart: Anton Hiersemann Verlag, 2019. https://www.hiersemann.de/das-abc-der-dnb-1999-2019-9783776215199.
Beitrag zur Festschrift für Elisabeth Niggemann

Bonte, Achim, und Antonie Muschalek, Hrsg. „SLUB 2025.  Wissen teilen - Menschen verbinden ; Strategie der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden“. Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, 2019. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-357501.
Das Strategiepapier „SLUB 2025“ soll den allgemeinen Trends der Entwicklung der Wissensgesellschaft und ihrer Informationsinfrastrukturen Rechnung tragen und zugleich sicherstellen, dass die SLUB auch künftig über Grenzen hinausdenkt, mutig vorangeht und ein unverwechselbares Markenprofil behält. Das Papier ordnet Entscheidungen der letzten Jahre, führt Handlungsstränge konsequent weiter und zeigt neue Chancen auf. Es bietet so Orientierung für alle, die in der Bibliothek arbeiten, mit ihr zusammenwirken oder ihr helfen wollen.

Bonte, Achim, und Julia Meyer. „Das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel als historische Quelle ersten Ranges. Zur Digitalisierung durch die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden“. In Archiv für Geschichte des Buchwesens, 74:261–64. Berlin, Boston: De Gruyter, 2019. https://doi.org/10.1515/9783110631678-005.
Historische Jahrgänge des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel bilden eine erstrangige Quelle für die Verlags-, Buch- und Literaturgeschichte, waren bislang aber nur schwer verfügbar. Im Rahmen des Sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) gegenwärtig den gesamten Zeitraum von 1834 bis 1945 und gewährleistet so eine durchgreifend neue Qualität hinsichtlich Sichtbarkeit, Reichweite und Benutzungskomfort.

Bonte, Achim. „Ein offener Wissensmarktplatz mit gesellschaftlicher Relevanz“. Bibliothek Forschung und Praxis 43, Nr. 1 (2019): 180–184. https://doi.org/10.1515/bfp-2019-2022.
In seiner Antrittsrede als Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, beschreibt Achim Bonte Bibliotheken im digitalen Zeitalter als offene, diversifizierte Lernräume, die wesentlich von der Vielfalt kreativer Mitarbeiter und den Ideen der Benutzer leben. Auf dieser Grundlage sieht er die SLUB als lebendigen Kommunikationsort und Infrastruktureinrichtung, die mit ihren digitalen und nicht-textuellen Angeboten sowie ihren Diensten entlang des Forschungskreislaufs gut gerüstet in die Zukunft blickt.

2018


Bonte, Achim. Wissenschaftliche Bibliotheken haben eine großartige Zukunft. Interviewt von Rafael Ball. B.i.t.online 19 (2016) Nr. 4, Seite 356-358, 2018. https://www.b-i-t-online.de/heft/2018-05-sommerinterview-bonte.pdf.
Dr. Achim Bonte ist seit 1. August 2018 Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Mit welchen Vorsätzen er seine neue Tätigkeit angeht und wie er die Zukunft der Bibliotheken sieht, darüber spricht er im Interview mit b.i.t.online Chefredakteur Dr. Rafael Ball, Direktor der ETH-Bibliothek Zürich.

Bonte, Achim, und Juliane Rehnolt, Hrsg. Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung, Festschrift für Thomas Bürger zum 65. Geburtstag. Berlin, Boston: De Gruyter Saur, 2018. https://doi.org/10.1515/9783110587524.
Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung zu diesem Thema werden die Beiträge für die Festschrift für Thomas Bürger zum 65. Geburtstag zusammengestellt. Mehr als 40 Beiträge von renommierten Fachwissenschaftlern und Bibliothekaren geben einen aktuellen Überblick.

Hoeber, Francis W., und Achim Bonte, Hrsg. Deutsche auf der Flucht: ein Briefwechsel zwischen Deutschland und Amerika von 1938 bis 1939. Deutsche Erstausgabe, 1. Auflage. Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Reihe B, Quellen und Zeugnisse, Band 10. Berlin: Lukas Verlag, 2018.

Bonte, Achim. „Chancen und Fallstricke offener, kooperativer Softwareentwicklung. Das Beispiel Kitodo“. In Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung Festschrift für Thomas Bürger zum 65. Geburtstag, herausgegeben von Achim Bonte und Juliane Rehnolt, 182–92. Berlin, Boston: De Gruyter Saur, 2018. https://doi.org/10.1515/9783110587524-022.
Größtmögliche Offenheit von Information und Wissen ist eine Leitidee vieler bedeutender Wissenschaftsorganisationen. Open Access und Open Data sind verpflichtende Vorgaben nicht nur des großen europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammes Horizon 2020, sondern werden auch im Förderhandeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft zunehmend explizit verlangt. Trotz dieser eindeutigen Tendenz der Wissenschaftsförderung wurde die vereinzelt schon länger geforderte breite Debatte, inwiefern auch wissenschaftliche Bibliotheken im Interesse der Zukunftssicherung bevorzugt und möglichst umfassend offene Software und Selbststeuerungsfähigkeit anstreben sollten, anstatt weiter auf proprietäre Systeme zu setzen, in der Bibliotheksbranche bislang nicht ausreichend geführt.

Bonte, Achim, und Barbara Wiermann. „Editorial“. Bibliothek Forschung und Praxis 42, Nr. 2 (2018): 182–183. https://doi.org/10.1515/bfp-2018-0044.

2017


Bonte, Achim. „Befähigung im Wandel“. Bibliothek Forschung und Praxis 41, Nr. 1 (2017): 115–121. https://doi.org/10.1515/bfp-2017-0014.
Qualifikation, Motivation und Beteiligungschancen des Personals sind der Schlüssel für den notwendigen, gründlichen Umbau der Bibliotheken im digitalen Zeitalter. Der Beitrag skizziert die besonderen Rahmenbedingungen von Personalarbeit im Öffentlichen Dienst und den aktuellen Entwicklungsstand im Bibliothekswesen, um danach die konkreten Herausforderungen für Personalgewinnung und -entwicklung näher zu betrachten. Abschließend werden beispielhaft einige Bausteine für gelungene Personalarbeit in deutschen Bibliotheken vorgestellt.1

Bonte, Achim. „‚Lebensmittelläden in Küchen verwandeln‘. Ein neuer Blick auf Bibliotheken im digitalen Zeitalter“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 10, Nr. 2 (2017): 108–9. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-162332.
Bad libraries build collections, good libraries build services, great libraries build communities! – Diese These von Richard David Lankes sorgt im internationalen Bibliothekswesen schon seit einigen Jahren für Aufsehen. In Arbeiten wie „The atlas of new librarianship“ (2011) oder „The new librarianship field guide“ (2016) hat Lankes, Leiter der „University of South Carolina’s School of Library and Information Science“, diesen Gedanken wiederholt erläutert und vielfältige praktische Konsequenzen vorgeschlagen. Lankes‘ jüngstes Buch zum Thema, „Erwarten Sie mehr! Verlangen Sie bessere Bibliotheken“, liegt dank der Initiative zweier Berufskollegen nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Damit ist die Beschäftigung mit seinen Vorschlägen hierzulande noch leichter geworden.

Bonte, Achim, und Annemarie Grohmann. „#slubnochbesser. Eine neue Arbeitsplatzlandschaft in der Zentralbibliothek der SLUB Dresden“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 10, Nr. 1 (11. April 2017): 12–15. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-79271.
Ort der stillen Kontemplation oder Treffpunkt für geselligen Austausch: Die Ansprüche an heutige Bibliotheken gestalten sich zusehends differenzierter. Vor dieser Herausforderung sieht sich auch die SLUB Dresden und reagiert entsprechend. Neue, multifunktionale Sitzmöbel sind dabei nur ein Teil des neuen Konzeptes.

2016


Bonte, Achim. Von Goobi zu Kitodo. Interviewt von b.i.t.online. B.i.t.online 19 (2016) Nr. 4, Seite 356-358, 2016. http://www.b-i-t-online.de/heft/2016-04-interview-bonte.pdf.
Die Anwendergemeinschaft und der Trägerverein für Digitalisierungssoftware wechseln den Namen. Mit verbesserter Rechts- und Investitionssicherheit und noch mehr Entwicklungsdynamik in die Zukunft gemeinschaftlicher, quelloffener Softwareentwicklung.

Bonte, Achim. „Vorstoß in neue Wissensräume. Makerspaces im Leistungsangebot wissenschaftlicher Bibliotheken“. In Strategien für die Bibliothek als Ort, herausgegeben von Konrad Umlauf, Klaus Ulrich Werner, und Andrea Kaufmann. Berlin, Boston: De Gruyter, 2016. https://doi.org/10.1515/9783110481037-006.
Als offene Werkstätten für den praktischen Wissenserwerb bieten Makerspaces hervorragende Chancen zur Erweiterung des klassischen Geschäftsfelds von wissenschaftlichen Bibliotheken. Mit dem gesteckten Ziel der Wissensaneignung und -vermittlung passen sie zugleich perfekt zu deren traditionellem Kernauftrag. Nach einem Abschnitt zur theoretischen Fundierung wird im Beitrag der praktische Aufbau eines Makerspace beschrieben. Abgeleitet aus den Erfahrungen an der SLUB Dresden und anderenorts werden abschließend Erfolgsfaktoren eines professionellen Makerspace in Bibliotheken aufgelistet. Der Beitrag soll in der Publikation 'Strategien für die Bibliothek als Ort', hrsg. von Konrad Umlauf u. Klaus Ulrich Werner, erscheinen.

Bonte, Achim. „Aus Sachsen in die Welt – das sächsische Landesdigitalisierungsprogramm“. In Bibliothek der Zukunft. Zukunft der Bibliothek, herausgegeben von Andreas Degkwitz, 10–23. Berlin, Boston: De Gruyter, 2016. https://doi.org/10.1515/9783110464016-003.

2015


Bonte, Achim, und Simone Georgi. „Größtmögliche Offenheit. SLUB vergibt freie Lizenz für digitalisierte Objekte“. BIS – Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 8, Nr. 1 (15. April 2015): 22–23. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-164095.
Wir führen Wissen. Der Claim der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) steht für Aufbau, Strukturierung und Vermittlung von Wissen in gedruckter wie digitaler, in textgebundener wie nicht-textueller Form. Einige grundlegende Anforderungen an die dafür geschaffenen Dienste sind maximale Transparenz, Verfügbarkeit und Partizipationsfähigkeit. Im Bereich aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen setzt sich die SLUB wie nahezu alle Bibliotheken entsprechend schon seit Jahren für Publikationsstrategien ein, die einerseits die individuelle Entscheidungsfreiheit, die Vermittlungsfunktion wissenschaftlicher Verlage und die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig achtet, andererseits auf die Sozialpflichtigkeit von öffentlich finanzierter Wissenschaft hinweist und für eine kostenfrei zugängliche, gegebenenfalls zusätzliche Publikation auf Internetplattformen wie dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver „Qucosa“ wirbt. Wer „a“ sagt, muss auch „b“ sagen; oder anders formuliert: Was für aktuelle Veröffentlichungen wie zum Beispiel für diese Zeitschrift gilt, sollte so weit wie möglich auch für digitalisierte Objekte aus den historischen Bibliotheksbeständen gelten. Mit der Vergabe einer normierten, betont offenen Nutzungslizenz für die Digitalen Sammlungen der SLUB wollen wir diesem Anspruch künftig noch besser gerecht werden. Die Lizenzierung von Digitalisaten auch gemeinfreier Werke erstreckt sich nicht auf die urheberrechtsfreien Vorlagen selbst. Indes schützt die Vergabe einer freien Nutzungslizenz für digitale Objekte in gewissem Maß auch vor gezielter Kommerzialisierung der Originale, da alternative Reproduktionen in diesem Fall nur schwer verkäuflich sein werden.

Bonte, Achim. „Was ist eine Bibliothek? Physische Bibliotheken im digitalen Zeitalter“. ABI-Technik 35, Nr. 2 (2015): 95–104.
Während die landläufigen Vorstellungen von "Bibliothek" bislang beunruhigend statisch bleiben, erzwingen die fortschreitende Digitalisierung von Medien und die Mobilisierung des Mediengebrauchs längst neue Bedeutungsinhalte. In Fachkreisen entwickelt sich die Idee service- und erlebnisorientierter Lernräume anstelle des klassischen Medienspeichers zu einem gängigen Leitbild. Doch wie aussichtsreich ist diese neue Schwerpunktbildung? Und wie wird dieser Anspruch tatsächlich erfüllt und nachhaltig gesichert? Ausgehend von den Umbrüchen in der gesamten Informations- und Medienbranche beschreibt der Beitrag wesentliche Rahmenbedingungen für das Innovationsmanagement in Bibliotheken und die Schlussfolgerungen, die daraus zu ziehen sind. Anschließend werden einige konkrete Entwicklungschancen für physische Bibliotheksorte vorgestellt.

Bonte, Achim. „Digitalisierung in die Fläche bringen. Start des Sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms für Wissenschaft und Kultur“. BIS – Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 8, Nr. 2 (2015): 78–80. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-173484.
Aus: BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 8(2015)2, S. 78-80. - Elektron. Sonderdr.: Dresden : SLUB, 2015, Elektronischer Volltext - Zugang über WWW

2014


Bonte, Achim, und Michael Golsch. „Neue Berufe in Bibliotheken. Auftakt zu einer Artikelserie“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 7, Nr. 1 (11. März 2014): 21. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-136800.
Wie auch in anderen Bibliotheksregionen ist die Ausleihe von gedruckten Medien in Sachsen insgesamt rückläufig. In den Universitätsbibliotheken beträgt das Minus im Fünfjahresvergleich rund 14 %. Dass öffentliche Bibliotheken im Zeitalter von Google, Wikipedia, Amazon & Co. Servicemonopole verlieren und zügig ihre Produkte und Angebotsprofile verändern müssen, ist inzwischen schon häufig beschrieben worden. Welche immensen Herausforderungen und Gefährdungen objektiv bestehen, zeigen die Bereiche der Medien- und Informationsbranche besonders gut, die privatwirtschaftlich organisiert sind. Videotheken, Musikhäuser, Buchhandlungen oder Verlage – sie alle leiden bereits deutlich unter dem massiven Innovations- und Wettbewerbsdruck der Digitalen Revolution, suchen fieberhaft alternative Geschäftsmodelle, erhalten neue Eigentümer oder verschwinden gar vom Markt.

Bemme, Jens, Achim Bonte, und Frank Pankotsch. „Erfolgreich entwickeln und gründen mit Bibliotheken. Die SLUB kooperiert mit den Gründungsberatern von dresden|exists und mit jungen Unternehmen der Region“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 7, Nr. 2 (16. Juli 2014): 124–25. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-148783.
Entwickeln Bibliotheken in ihrer Arbeitspraxis Ideen, Methoden, Produkte oder sogar Geschäftsmodelle, die vermarktet werden können? Ausgehend von dieser Frage kooperiert die SLUB seit einigen Jahren mit jungen Unternehmen und mit der Gründungsinitiative dresden|exists. Das Beratungsteam von dresden|exists unterstützt seit 1999 Studierende, Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Absolventen der Dresdner Hochschulen und Forschungsinstitute bei der Gründung eigener Unternehmen und Fragen des Technologietransfers. Zwanzig erfolgreiche Unternehmensgründungen wurden im Februar 2014 in der Wanderausstellung „15 Jahre dresden|exists” im Foyer der Zentralbibliothek der SLUB gezeigt. Wie eine Bibliothek Ideen, eigene Entwicklungen und junge Unternehmen fördern und vernetzen kann, zeigt das Beispiel aus Dresden.

Bonte, Achim. „Bibliotheksentwicklung mit EFRE. Infrastrukturvorhaben der sächsischen wissenschaftlichen Bibliotheken 2014-2020“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 7, Nr. 3 (26. November 2014): 165–67. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-155968.
Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist ein seit 1975 bestehendes, zentrales Förderinstrument der Europäischen Union. Ziel des EFRE ist die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts durch Abbau von Ungleichheiten zwischen den einzelnen europäischen Regionen. Nachdem die wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen bereits in der Förderperiode 2007 bis 2013 die Chance erhalten hatten, systematisch ihre Leistungen zu verbessern, soll nach dem Programmvorschlag des Freistaats die Entwicklung der Informationsinfrastruktur bis 2020 weiter durch EFRE-Mittel unterstützt werden.

Bonte, Achim, Felix Lohmeier, und Lukas Oehm. „Experiment Makerspace in der SLUB“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 7, Nr. 2 (11. Juli 2014): 74–76. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-148293.
Makerspaces oder FabLabs sind offene High-Tech-Werkstätten für innovative Menschen, neue Ideen und Do-It-Yourself-Projekte. Sie dienen der Exploration neuer, durchaus auch wissenschaftsrelevanter Techniken, dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung mit anderen Kreativen. Zur Grundausstattung gehören Werkzeuge wie 3D-Drucker, Lasercutter oder CNC-Fräsen, die moderne Produktionsverfahren allen zugänglich machen. So wird Schneiden, Sägen, Bohren und Elektronikbasteln so einfach wie das Drucken zuhause. Durch das Zusammentreffen von Computerfreaks, Designern und Bastlern mit spezifischem Wissen und besonderen Fähigkeiten entsteht ein interdisziplinärer Wissenspool, der in neue Forschungskonzepte und Produkte fließen kann. Wie auch bei Open Access ist ein weiteres Ziel, den offenen Zugang und die freie Weitergabe von Wissen zu fördern.

Bonte, Achim. „Wissenschaftliche Bibliotheken der nächsten Generation. Sind die Institutionen und ihre Mitarbeiter für die Zukunft gerüstet?“ Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 61, Nr. 4/5 (2014): 239–42.
In einer Zeit erheblich beschleunigten Wandels wächst auch in wissenschaftlichen Bibliotheken die Notwendigkeit, bislang bewährte Leitbilder zu überdenken und mutig Angebotsportfolio und Ressourceneinsatz zu entwickeln. Bibliothekare und ihre Einrichtungen haben realistische Perspektiven, sofern sie bewusst unternehmerisch handeln, die zentrale Bedeutung der Informationstechnologie akzeptieren, entschlossen ihr Personal- und Organisationskonzept verändern, engagiert Synergien und neue Partnerschaften suchen und sich betont offen und flexibel für neue Aufgaben zeigen. Dies sind keine geringen Anforderungen. Indes unterstützen den Veränderungsprozess strategische Vorteile, die sich nicht zuletzt aus der großen Tradition und der öffentlichrechtlichen Trägerschaft von Bibliotheken speisen.

2013


Mit der Gründung des Vereins „Goobi. Digitalisieren im Verein“ am 17. September 2012 hat das Wort „Goobi“ eine weitere Bedeutung erhalten. Goobi ist die verbreitetste Open Source-Software zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten. Sie ist Markenzeichen für Plattformunabhängigkeit, Modularität, Mandantenfähigkeit, offene Schnittstellen und internationale Standards. Sie steht für umfassende Lösungen zur Boutique- und Massendigitalisierung sowie skalierbare Unterstützungsleistungen durch namhafte Firmen; und seit einigen Wochen ist Goobi nun also auch ein eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit. [...]

Bonte, Achim. „Editorial“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 6, Nr. 1 (4. März 2013): 1. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-106871.
Liebe Leserinnen und Leser, das Bibliotheksmagazin BIS ist ein Ergebnis des vor fünf Jahren veröffentlichten Struktur- und Entwicklungsplans für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Häuser und ein klares strategisches Programm haben das Bibliotheksland seitdem deutlich nach vorne gebracht. Das belegen die erfreuliche Anerkennung der Bibliotheksarbeit in Politik und Verwaltung wie die Ergebnisse im nationalen Leistungsvergleich BIX, der 2012 sämtliche beteiligten sächsischen Bibliotheken zur Top-Gruppe zählt.

Bonte, Achim, und Klaus Ceynowa. „Bibliothek und Internet: die Identitätskrise einer Institution im digitalen Informationszeitalter“. Lettre international 100 (2013): 115–17.

Bonte, Achim, und Katja Leiskau. „UHU, Querschnitt und die anderen. Illustrierte Magazine der Weimarer Republik frei verfügbar“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 6, Nr. 1 (4. März 2013): 10–12. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-107110.
Mit zunächst acht Zeitschriften und rund 450 Ausgaben ist seit kurzem ein neues Informations- und Forschungsportal zur illustrierten Presse der 1920er Jahre online: www.illustrierte-presse.de. Das gemeinsame Digitalisierungsprojekt der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und des Kommunikationswissenschaftlers Professor Patrick Rössler (Universität Erfurt) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Nationalbibliothek sowie der Axel Springer AG als Rechtsnachfolgerin der Ullstein-Presse unterstützt. Im Rahmen des Projekts werden im Sommer 2013 auch eine Ausstellung und eine internationale Fachtagung stattfinden.

Berthold, Henrike, und Achim Bonte. „Zugriff für die Ewigkeit. Digitale Langzeitarchivierung an der SLUB“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 6, Nr. 2 (26. Juli 2013): 82–84. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-119027.
Anzahl und Umfang digitaler Dokumente nehmen bekanntlich weltweit rasch zu, als primär digital produzierte Informationen (born digital) wie eBooks und eJournals oder als Digitalisate von analogen Quellen wie Büchern, Fotos, Musik- und Videoaufnahmen. Bibliotheken als Gedächtnisorganisationen reflektieren diesen Wandel, indem sie Digitale Bibliotheken aufbauen und pflegen, die die komfortable Nutzung digitaler Information ermöglichen.

Bonte, Achim. „Wie schnell und wohin? Perspektiven der Wissenschafts- und Kulturvermittlung im digitalen Zeitalter. Das Festkolloquium für Thomas Bürger“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 6, Nr. 3 (10. Dezember 2013): 166–67. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-130244.
Mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft und Kultur, Politik und Verwaltung beschäftigte sich die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) anlässlich des 60. Geburtstags ihres Generaldirektors mit dem entscheidenden Zukunftsthema für öffentliche Bibliotheken.

2012


Bonte, Achim. „Fünf Jahre Goobi. Das Rückgrat der Massendigitalisierung in der SLUB“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 5, Nr. 2 (28. Juni 2012): 84–85. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-89562.
Goobi ist eine Software-Lösung zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten. Sie wird federführend von Bibliotheken entwickelt, ist quellcodeoffen und lizenzkostenfrei und eignet sich besonders gut für die arbeitsteilige Massendigitalisierung. Goobi läuft unter anderem in den Staatsbibliotheken Berlin, Dresden, Göttingen und Hamburg, in Bielefeld, Kassel, Stuttgart und Weimar und gewinnt weiter neue Anwender.

Bonte, Achim, Jens Mittelbach, Robert Glaß, und Anne Horn. „Multilinguale Suche in Bibliothekskatalogen — ein semantischer Ansatz mit Open-Source-Software und Open Data“. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik 49, Nr. 1 (2012): 68–73.
Die in der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) verwendete Suchmaschinentechnologie gibt aus, was über das Matching einer Suchanfrage mit den indizierten Titeldaten des Bestandskatalogs herausgefiltert wird. Titel, die mit anderssprachigen oder synonymen Deskriptoren erschlossen sind, lassen sich jedoch nur durch eine Umformulierung der Suchanfrage auffinden. Ein auf Basis von Open-Source-Software und Open Data neu entwickeltes, intelligentes Suchsystem ermöglicht es nun, Suchanfragen völlig zwanglos zu formulieren — und liefert alle semantisch relevanten Katalogeinträge unabhängig von ihrer Originalsprache nach Relevanz sortiert zurück.

Bonte, Achim, Falk Niederlein, und Sven Szepanski. „Wirtschaftlich, zuverlässig, weitreichend. Moderne Datenbankinformation mit DBoD und Deep linking“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 5, Nr. 1 (23. März 2012): 38–39. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-85154.
Lizenzpflichtige elektronische Nachschlagewerke und Volltextdatenbanken wie die Normendatenbank „Perinorm“, „Chemical Abstracts“ oder „Journal Citation Reports“ bilden auch im Google-Zeitalter den unverzichtbaren Kern der wissenschaftlichen Fachinformation. Angesichts des teilweise sehr hohen Aufwands für Bereitstellung, Updates, Zugriffs- und Rechteverwaltung solcher Datenbanken wurden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) seit 2008 die einzelnen Datenbankserver der sächsischen Bibliotheken durch das zentrale Informationssystem Databases on demand (DBoD) abgelöst. Als Entwicklungsziele galten verringerte Betriebskosten, nachhaltiger Service auch für kleinere, bis dahin gar nicht erreichte Informationseinrichtungen, höhere Benutzerfreundlichkeit sowie deutliche Erweiterung der online angebotenen Inhalte. Wenn man so will, entsprach das schon damals dem heute allgegenwärtigen Gedanken des „Cloud Computing“, wonach IT-Infrastruktur nicht mehr individuell betrieben, sondern über einen Dienst vielen Anwendern zur Verfügung gestellt wird.

Bonte, Achim. „Wie Bibliothekskultur fördern? Expertenanhörung im Sächsischen Landtag zum Entwurf eines sächsischen Bibliotheksgesetzes“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 5, Nr. 1 (23. März 2012): 18–19. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-85084.
Wie die regelmäßigen Leser dieses Magazins wissen, bewegt auch die Bibliotheken und Verantwortungsträger in Sachsen schon seit einiger Zeit die Frage, wie die unverzichtbaren Aufgaben der Bibliotheken für Wissenschaft, Bildung und kulturelle Begegnung zukunftssicher finanziert und organisiert werden können. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag hat dazu am 15. Juni 2011 einen über Sachsen hinaus beachteten Gesetzentwurf „zur Förderung der Bibliotheken als Bildungs- und Kultureinrichtungen im Freistaat Sachsen“ eingebracht, der durch den Landtagsausschuss für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien am 5. Dezember 2011 mit einer öffentlichen Expertenanhörung behandelt wurde. Der Gesetzentwurf benennt konkrete Mindeststandards für die Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken und verpflichtet den Freistaat, sich finanziell an deren Umsetzung zu beteiligen.

Rössler, Patrick, Achim Bonte, und Katja Leiskau. „Digitization of Popular Print Media as a Source for Studies on Visual Communication: Illustrated Magazines of the Weimar Republic“. Historical Social Research 37, Nr. 4 (2012): 172–88. https://doi.org/10.12759/hsr.37.2012.4.172-188.
"Today, the type of illustrated magazine emerging during the 1920s has become an extraordinarily substantial and esthetically top-rate source of information on the history of culture, communication, design, photography and everyday life. However, complete issues in public libraries are extremely rare, and only very few have so far been backed up on secondary media. In an ongoing cooperation project by the Saxon State and University Library of Dresden (SLUB) and the Communication Studies Department at the University of Erfurt, ten of the most important German-language magazines of the 1920s, comprising around 650 issues, an estimated 75,000 printed pages and an expected number of at least 50,000 illustrations, are being made digitally accessible and prepared for a wide variety of interdisciplinary research purposes. The paper introduces main characteristics of these sources and informs about the basic technical conditions for digitizing this particular type of material. In its main part, special emphasis is devoted to the implementation, with regard to methods applied and proceeding. The authors dose with a brief outline of an exemplary research access, referring to the visual framing of the 'New Woman' during the Weimar period." (author's abstract)

2011


Golsch, Michael, Thomas Bürger, und Achim Bonte. „Zukunft für die SLUB. Landtag beschließt einstimmg einen Antrag der Regierungsfraktion“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 4, Nr. 1 (17. März 2011): 9–11. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-66099.
"Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek fördern und Exzellenz stärken" So lautete der von CDU und FDP am 10. Januar 2011 in den Landtag eingebrachte Antrag, der in einer Plenardebatte am 20. Januar einstimmig gebilligt worden ist. Die Regierungsfraktionen hatten darin zunächst die Staatsregierung um eine Zwischenbilanz zur Entwicklung der SLUB gebeten und sie darüber hinaus aufgefordert, dem Landtag bis zum 30. April eine Bewertung vorzulegen, welche Rechts- und Organisationsform es der Bibliothek ermöglichen würde, in „Zukunft flexibler auf die Herausforderungen der Wissenslandschaft zu reagieren und auf hohem Niveau einen Beitrag zur Stärkung des Forschungslandes Sachsen zu leisten“ (Drucksache 5/4654).

Bonte, Achim. „Stimulierendes Umfeld für wissenschaftlichen Austausch und Gründerideen. Die SLUB kooperiert mit einem Coworking Space“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 4, Nr. 1 (17. März 2011): 6–8. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-66071.
Coworking („zusammen arbeiten“) ist ein Trend zur flexiblen Organisation des persönlichen Arbeitsumfelds, der speziell bei jungen Unternehmensgründern und Freiberuflern zunehmend Anklang findet. Sogenannte Coworking Spaces sind halböffentliche Räume, die Eigenschaften von Großraumraumbüro, konzentriertem Arbeitsplatz und Café verbinden. Ziel ist, mit atmosphärisch gelungenen und digital vernetzten Arbeitsmöglichkeiten besonders gute Voraussetzungen für Innovation, Begegnung und fachlichen Austausch zu schaffen.

Bonte, Achim. „Bibliotheken in der digitalen Welt. Was wird aus den Gebäuden und Räumen?“ BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 4, Nr. 2 (9. Juni 2011): 82–84. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-69573.
Speziell die wissenschaftlichen Bibliotheken sehen sich seit einigen Jahren mit einer paradoxen Situation konfrontiert: Einerseits schreitet die Enträumlichung ihrer Dienste, die orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit von elektronischen Services und digitalen Medien, außerordentlich rasch voran, andererseits werden in den großen Bibliotheksgebäuden bislang noch fast regelmäßig neue Besucherrekorde verzeichnet. Wie wird das künftig weitergehen? Was charakterisiert den Bautyp Bibliothek in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren? Diese Frage beschäftigt nicht nur Bibliotheksdirektionen, sondern auch Benutzer, Unterhaltsträger und Architekten.

Bonte, Achim, Bärbel Kühnemann, und Katrin Matteschk. „Ehrenamt in der SLUB. Wer, wie, was warum“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 4, Nr. 3 (15. September 2011): 186–90. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-74987.
Wie eine aktuelle Umfrage des Deutschen Bibliotheksverbands erst jüngst wieder gezeigt hat, ist das Thema „Ehrenamt“ bis heute weitgehend eines der Öffentlichen Bibliotheken geblieben. Nahezu 70 % der über 80.000 ehrenamtlich tätigen Personen unterstützen kirchliche, 30 % kommunale Bibliotheken. Aus dem Bereich der Wissenschaftlichen Bibliotheken konnten bundesweit nur 12 Einrichtungen zu der Umfrage beitragen (Rainer Sprengel, Bibliothek und Ehrenamt, Berlin 2011). Der typische ehrenamtlich Aktive arbeitet in kleinen und mittleren Einrichtungen im ländlichen Raum. Daneben ist ein West-Ost-Gefälle bemerkbar. Während in den alten Bundesländern ehrenamtliche Unterstützung inzwischen fast die Regel zu sein scheint, sind die neuen Bundesländer mit ihrer besonderen historischen Tradition eines dichten öffentlich finanzierten Bibliotheksnetzes noch unterproportional beteiligt.

Bonte, Achim. „Editorial“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 4, Nr. 4 (20. Dezember 2011): 207. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-81569.
„Glück und Gesundheit“. Diese letzte Zeile ist im Editorial unseres Weihnachtshefts 2010 versehentlich weggefallen. Um dieses Jahr ganz sicher zu gehen, wünsche ich Ihnen und Ihren Familien selbiges gleich zu Beginn.

Bonte, Achim, Robert Glass, und Jens Mittelbach. „Brillante Erweiterung des Horizonts. Eine multilinguale semantische Suche für den SLUB-Katalog“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 4, Nr. 4 (19. Dezember 2011): 2010–13. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-80076.
Mit der Einführung ihres neuen SLUB-Katalogs auf der Basis der Discovery-Software Primo der Firma Ex Libris hat die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) im Dezember 2010 die zunehmend unzulängliche Welt der traditionellen elektronischen Bibliothekskataloge hinter sich gelassen. Innerhalb von neun Monaten entstand ein übergreifendes Katalogfrontend, das auf älteren Systemen aufsetzt (zum Zweck des Data Harvesting oder auch zur Inanspruchnahme der lokalen Benutzerverwaltung), zugleich aber davon weitgehend unabhängig ist. Eine besondere Herausforderung bedeutete der Anspruch, Primo nicht „out of the box“, das heißt als gesichtsloses Fertigprodukt einzusetzen, sondern als Herzstück des gesamten Informationsangebots individuell zu gestalten und weitgehend in die allgemeinen Webseiten zu integrieren. Auch die Ausleihbenutzerverwaltung sollte möglichst bruchlos in das Gesamtkonzept finden. Der SLUB-Katalog bietet heute unter einer attraktiven Benutzeroberfläche ein sehr gutes Trefferranking, Rechtschreibkorrektur, vielfältiges Drilldown, flexible Sortieralgorithmen und weitere, von Suchmaschinen gewohnte Funktionen.

2010


Bonte, Achim. „Primo! Katalogsoftware neuer Generation für die SLUB“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 3, Nr. 4 (20. Dezember 2010): 110–12. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-63457.
Das Internet ist heute die zentrale Infrastruktur für die Recherche, Distribution und Nutzung von Informationen. Entsprechend hat sich auch die Suche nach Bibliotheksbeständen weitgehend ins Internet verlagert: Der Online-Katalog gilt heute als zentrales Auskunftsmittel und Visitenkarte einer Bibliothek. Die laufende, aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderte elektronische Nacherfassung von über einer Million Zettelkatalogisaten wird diesen Trend in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) weiter beschleunigen. Bis 2013 soll es im Bibliotheksbestand kein Dokument mehr geben, das nicht online verzeichnet ist.

Bonte, Achim, und Bärbel Kühnemann. „Die Ehrenamtsinitiative kommt voran. Erstes Jahresgespräch mit den Ehrenamtlichen der  SLUB“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 3, Nr. 2 (15. Juli 2010): 118–19. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-39178.
Seit Ende 2009 beschäftigt die SLUB Dresden 17 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ehrenamtlichen unterstützen das Haus in verschieden Bereichen, wie zum Beispiel bei Bibliotheksführungen, der Erschließung von Sonderbeständen und Strukturdatenerfassung für digitalisierte Bestände. Um wichtige Handlungsfelder der Bibliothek zu vermitteln sowie persönliche Erfahrungen und Anliegen der Ehrenamtlichen auszutauschen, trafen sich die Generaldirektion und die Ehrenamtlichen im April 2010 zu einem ersten Jahresgespräch.

Bonte, Achim, und Thomas Jung. „SLUBlick! Neue Perspektiven auf die SLUB“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 3, Nr. 1 (19. April 2010): 28–29. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-33003.
Die SLUB initiierte einen Fotowettbewerb, um die Bibliothek einmal aus Sicht der Nutzer darstellen zu lassen. Jeder Teilnehmer konnte mit fünf Bildern teilnehmen, wobei thematisch keine Grenzen gesetzt waren. Als Gewinn wurden Sachpreise im Wert von mehreren Hundert Euro ausgeschrieben. 200 Fotografien lagen nach vier Wochen vor. Die Auswahl wurde sowohl von einer Jury, als auch von Benutzern der Web- Galerie getätigt. Die Veröffentlichung der preisgekrönten Bilder habe den vorwiegend jungen Fotografen ein beachtetes Forum und einige Referenzen eingebracht. Die besten Bilder werden im SLUBlog vorgestellt und im Magazin BIS abgedruckt.

Bonte, Achim. „Editorial“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 3, Nr. 4 (20. Dezember 2010): 207. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-63505.
Mit der vorliegenden Ausgabe vollendet das Bibliotheksmagazin BIS seinen dritten Jahrgang. Die Zeitschrift ist ein Resultat des 2008 veröffentlichten Struktur- und Entwicklungsplans für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen. Die konsequente Zusammenarbeit der Häuser, Konzentration der Kräfte und ein klares Programm haben das Land seitdem deutlich vorangebracht und dazu geführt, dass manche Einrichtungen im nationalen Diskurs der Bibliotheken aus der Randlage in „Fernost“ zu beachteten Größen geworden sind.

2009


Bonte, Achim, und Konstantin Hermann. „Tradition online. Die Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS im elektronischen Informationsportal ‚Wissenschaftskultur‘ der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)“. Festschrift 175 Jahre Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS Dresden : Sitzungsberichte und Abhandlungen; Sonderheft zur Festveranstaltung am 28. März 2009, 4. Mai 2009. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1241443131742-77439.
Die naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS, die im März 2009 ihr 175jähriges Bestehen feiern konnte, gab mit ihrer Vereinszeitschrift ein wichtiges naturwissenschaftliches Periodikum heraus. Der Wert dieser Abhandlungen ist sowohl durch die berühmten Autoren als auch durch die zahlreichen Artikel, die sich als erstes mit bestimmten Themen beschäftigen, noch heute hoch. Im Zuge des Ausbaus der SLUB als Digitalisierungszentrum mit dem Portal Sachsen.digital wurde das Portal Wissenschaftskultur geschaffen, das wissenschaftliche Zeitschriften und Schriftenreihen gelehrter Gesellschaften und Vereine im digitalen Volltext anbietet.

Bonte, Achim. „Weit mehr als ein Notbehelf. Das Ehrenamt in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätbibliothek Dresden (SLUB)“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 2, Nr. 4 (19. Dezember 2009): 240–43. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-25790.
Jeder dritte Deutsche über 14 Jahren engagiert sich ehrenamtlich. Viele Bereiche unseres öffentlichen Lebens sind ohne Ehrenamt kaum vorstellbar. Ehrenamtliche kommen aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen: Schüler, Studierende, Berufstätige, Arbeitslose und Senioren – sie alle finden in Kirchen, Schulen und Kliniken, Vereinen und Verbänden, in Museen, Archiven und Bibliotheken vielfältige Gelegenheit, Zeit und Talente einzubringen.

Bonte, Achim, und Thomas Heide. „Die SLUB bloggt und twittert. Moderne Kommunikationsmittel für eine moderne Bibliothek“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 2, Nr. 3 (23. September 2009): 142–44. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-24295.
... Im Interesse eines lebendigen Dialogs mit ihrer weitaus größten Benutzergruppe hat sich die SLUB im Frühjahr 2009 entschlossen, die Klaviatur der sozialen Netzwerke, der Blogs und Mikro-Blogs, planmäßig zu nutzen. Erklärte Ziele sind die möglichst zielgruppengerechte Vermittlung und beschleunigte Optimierung der Bibliotheksdienstleistungen sowie eine hohe Identifikation der Studierenden mit „ihrer“ Bibliothek. Die SLUB zählt zu den ersten Bibliotheken in Deutschland, die die neuen Werkzeuge konsequent einsetzt, jedoch kann kein Zweifel bestehen, dass die Kommunikation via Blogs und Mikro-Blogs recht bald weithin zum bibliothekarischen Alltag gehören wird. ...

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) lebt seit 2002 mit der doppelten Herausforderung, einerseits massiv Personalstellen zu verlieren, andererseits die klassischen Bibliotheksdienste zügig um neue Serviceangebote ergänzen zu müssen.

Bonte, Achim, und Bärbel Kühnemann. „Sonntags geschlossen? Nicht bei uns! Die SLUB öffnet ab 2009 ganzjährig sonntags“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 2, Nr. 1 (20. März 2009): 18–19. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1237555745706-47558.
Dass Stadt- und Gemeindebibliotheken hinsichtlich der Möglichkeit, sonntags zu öffnen, derzeit noch weniger den Museen und Theatern als den Autowaschanlagen gleichgestellt sind, hat vor einigen Monaten auch den Bundestagspräsidenten in Rage gebracht (vgl. Bundestagspräsident für Sonntagsöffnungen, in: BIS 1 (2008), S. 268). Das geltende Arbeitszeitgesetz ist umso kurioser, als es der Gruppe der wissenschaftlichen Bibliotheken explizit gestattet, was es den Öffentlichen Bibliotheken verwehrt: Auch an Sonntagen zur Präsenznutzung zu öffnen. Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) plädiert mit dem Deutschen Bibliotheksverband dafür, Bibliotheken generell als Stätten der Erholung, Bildung und des Kulturgenusses zu würdigen, und setzt den im eigenen Haus vorhandenen Gestaltungsspielraum seit Jahresbeginn konsequent um. Nach sehr positiven Erfahrungen mit außerordentlichen Sonntagsöffnungen um die Prüfungszeiten ist die Zentralbibliothek nun ganzjährig sonntags geöffnet.

2008


Bonte, Achim, und Joachim Linek. „Bibliothekssystem Sachsen. Struktur- und Entwicklungsplan für die wissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgung im Freistaat Sachsen“. Dresden : Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, 2008. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1233064882461-01274.
Mit dem Struktur- und Entwicklungsplan für die Hochschulbibliotheken des Landes legt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Basis für künftige strategische Entscheidungen. Das Konzept soll Ausgangspunkt für staatliche Planungen zur Entwicklung der wissenschaftlichen Literatur- und Informationsversorgung sein, beschreibt aber auch operationalisierbare Reformziele und praktische Verfahrenswege für die Bibliotheken selbst. Zentrales Element der Konzeption ist die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), die mit den Hochschulbibliotheken in einem kooperativen Leistungsverbund zusammenarbeitet.

Bonte, Achim. „Convenient Service - Die SLUB als Universitätsbibliothek“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 1, Nr. 4 (10. Dezember 2008): 110–14. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1228921166630-23935.
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ist nicht zuletzt wegen ihres außergewöhnlich breiten Dienstleistungsspektrums eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken der Bundesrepublik. Das Brot-und-Butter-Geschäft der SLUB und zugleich die ressourcenintensivste Sparte bildet die Informationsversorgung der rund 35.000 Studierenden und über 5.000 Mitarbeitern (ohne Drittmittelbeschäftigte) der Technischen Universität Dresden. Als eigenständige Anstalt des öffentlichen Rechts besitzt die SLUB zwar rechtlich einen besonderen Status, agiert aber mit ihrer Zentralbibliothek und vier Zweigbibliotheken funktional umfassend als Universitätsbibliothek. Über 60% der Personalkapazität sind diesem Zweck gewidmet. Aus dem engen Kontakt zur Universität und zu den Studierenden erwachsen dem Haus Impulse und Netzwerke, wie sie eine reine Staatsbibliothek nicht gewinnen kann.

Baudisch, Susanne, und Achim Bonte. „Historische Landtagsprotokolle digital. Ein Gemeinschaftsprojekt des Sächsischen Landtages und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 1, Nr. 3 (4. September 2008): 145–57. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1220522944916-56115.
Mit rund 2 Millionen Digitalisaten und vielfältigen laufenden Drittmittelprojekten zählt die SLUB auf dem Gebiet der retrospektiven Digitalisierung von Kulturgut gegenwärtig zu den führenden Einrichtungen in Deutschland. Entsprechend koordiniert sie im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst die sächsischen Projektbeiträge für überregionale Informationsportale und arbeitet aktiv im Kompetenznetzwerk zur Errichtung der „Deutschen Digitalen Bibliothek“ mit, dem deutschen Zugangsportal in die „Europäische Digitale Bibliothek“. Mit Förderung des Sächsischen Landtages hat die SLUB 2007 die sukzessive Digitalisierung der historischen sächsischen Landtagsprotokolle aufgenommen. Die Zeiträume 1919 bis 1933 sowie 1946 bis 1952 (Auflösung des Landes Sachsen) sind inzwischen bearbeitet, die Bände von 1869 bis 1918 befinden sich in der Produktion.

Bonte, Achim. „Bibliotheksentwicklung mit EFRE. Infrastrukturprojekte der sächsischen wissenschaftlichen Bibliotheken aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 1, Nr. 2 (29. Mai 2008): 74–76. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1212053645342-10217.
Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist ein seit 1975 bestehendes, zentrales Förderinstrument der Europäischen Union. Ziel des EFRE ist die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts innerhalb der Union durch Abbau von Ungleichheiten zwischen den einzelnen Regionen. Der größte Teil Sachsens zählt wie auch die anderen neuen Länder der Bundesrepublik Deutschland gegenwärtig noch zum besonders begünstigten Fördergebiet von EFRE. Insgesamt stehen in der EFRE-Periode 2007-2013 im Freistaat Sachsen rund 3 Milliarden Euro zur Verfügung.

Bonte, Achim, und Andreas Kluge. „Massenhaft Mehrwert. Digitalisierung von Kulturgut in den sächsischen    wissenschaftlichen Bibliotheken“. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 1, Nr. 1 (7. März 2008): 40–43. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1204890264279-63809.
Ein neues Geschäftsfeld Mit attraktiven Arbeitsplätzen, kompetenten Ansprechpartnern und möglichst vielen neuen Büchern haben die Bibliotheken auch im 21. Jahrhundert unverändert die Aufgabe, ihren zahlreichen Benutzerinnen und Benutzern klassische, qualitativ hochwertige Serviceangebote zu erhalten. Zugleich werden die vertrauten Bibliotheksgebäude dynamisch um virtuelle Räume erweitert. Digitale Texte und Objekte sind die zentralen Entwicklungstreiber für die internationale Wissenschaft. Sie bieten begeisternde Möglichkeiten des zeit- und ortsunabhängigen Zugriffs, schaffen neue Bezüge zwischen verwandten Materialien und erlauben durch maschinelles Durchsuchen selbst sehr großer Datenmengen die Bearbeitung bisher kaum lösbarer Forschungsaufgaben. Als zweite Säule neben ihren bisherigen Dienstleistungen bauen die wissenschaftlichen Bibliotheken gegenwärtig umfangreiche elektronische Sammlungen auf – teils durch die planmäßige Archivierung aktueller elektronischer Veröffentlichungen (born digital), teils durch die Digitalisierung...

Ein Bibliotheksland mit großer Geschichte Sachsen ist eine der dichtesten und traditionsreichsten Bibliothekslandschaften in Deutschland. In der neuzeitlichen Geschichte bis 1933 gingen von hier zahlreiche Impulse aus.

2007


Bonte, Achim. „Open access. Wird ein Menschheitstraum wahr?Allianz zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts – Restaurierung und Digitalisierung. Zum Nationalen Aktionstag am 2. September 2007. Dresden: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, 2007, 20–21. http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/6644/Publikation_Nationaler_Aktionstag.pdf.
Open access bezeichnet den Wunsch, wissenschaftliche Literatur und Materialien im Internet prinzipiell frei zugänglich zu machen. Im Bereich der Digitalisierung ist open access keineswegs kostenlos zu haben. Zwar kann der interessierte Leser vielfach tatsächlich kostenfrei zugreifen, indes fällt bei den öffentlichen Informationseinrichtungen für die Produktion und Präsentation der Digitalisate ein hoher Investitionsbedarf an. Open access ist mithin weniger finanziell, im Sinne von kostenlos, als wissenssoziologisch zu verstehen. Für die Verfügbarkeit von Informationen, die Demokratisierung des Zugangs zu Wissen, bedeutet die digitale Bibliothek eine neue Ära.

2006


Bonte, Achim, und Veit Probst. „Die Reorganisation zweischichtiger Hochschulbibliothekssysteme – das Beispiel Heidelberg“. In Bibliothek in der Kostenkrise, herausgegeben von Arbeitsgruppe Fortbildung im Sprecherkreis der Universitätskanzler, Fortbildungsprogramm für die Wissenschaftsverwaltung:71–82. Weimar: Verlag der Bauhaus-Universität, 2006.

Bonte, Achim. „Heidelberg Bibliopolis. Stadtbücherei und Universitätbibliothek“. In Bücher, Bauten, Begegnungen. 100 Jahre Stadtbücherei Heidelberg, herausgegeben von Regine Wolf-Hauschild, 107–9, 2006.

Bonte, Achim. „Die Empfehlungen der HIS GmbH zur Organisation und Ressourcenplanung für wissenschaftliche Bibliotheken“. ABI-Technik 26, Nr. 1 (2006): 30–37. https://doi.org/10.1515/ABITECH.2006.26.1.30.
Mit den jüngsten Empfehlungen der HIS GmbH, die bereits im Vorfeld der Veröffentlichung kontrovers diskutiert wurden, sollen Entwicklungsplanungen für Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken eine neue Grundlage erhalten. Ziel des Projekts war die Erarbeitung eines umfassenden Planungsinstruments zur Überprüfung sowohl vorhandener Bibliotheksressourcen als auch künftiger Bauvorhaben. Die Bearbeiter stellen im Einzelnen neue Verfahren der Bedarfsbemessung für Medienbestände, Personalflächen und Benutzerarbeitsplätze vor und revidieren bislang vertraute Flächenfaktoren. Die bewilligten Ausstattungsgrößen basieren auf einer nach Aufgabenspektrum und Organisationsstruktur differenzierten Bibliothekstypologie. Der Beitrag skizziert Hintergründe und Ablauf des Projekts und stellt Aufbau und Inhalt des Abschlussberichts vor. Darüber hinaus werden die Ergebnisse kritisch bewertet und mögliche Konsequenzen beleuchtet.

2005


Bonte, Achim. „Ein Strohfeuer mit Langzeitwirkung. Die Sammlung „Deutsche Jugendbewegung in der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Theke: Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem der Universität Heidelberg, 2005, 12–17. http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/6037/1/Theke2005.pdf.
Der Verf. beschreibt das Sammelgebiet „Deutsche Jugendbewegung“, das in den Jahren 1960 bis 1965 in Verbindung mit umfangreichen antiquarischen Käufen in der UB Heidelberg aufgebaut wurde. Im Handbuch der historischen Buchbestände ist lediglich der Zettelkatalog der Sammlung genannt, der Bestand aber nicht beschrieben. Die Sammlung ist im Alphabetischen Hauptkatalog der UB sowie zusätzlich in einem vier Zettelkästen umfassenden Alphabetischen Spezialkatalog erschlossen und bisher nur teilweise elektronisch erfasst. Die einzelnen Bände tragen die Sondersignatur „DJ“ und eine laufende Nummer bzw. – bei Kleinschrifttum – „DJ Kapsel“ sowie Kapselnummer und laufende Nummer. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt im Erscheinungszeitraum 1900 bis 1965. Inhaltliche Schwerpunkte bilden Liederbücher und –blätter, Literatur der Wandervogel- und Jugendherbergsbewegung sowie Schriften zur Schulreform, Jugendpflege und Jugendfürsorge. Auch Werke zum Ausdruckstanz und zur Freikörperkultur sind in der Sammlung vertreten.

2004


Bonte, Achim. „Die Sammlung ‚Schönste Bücher‘ der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Theke: Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem der Universität Heidelberg, 2004, 31–34.

Bonte, Achim. „Das Bibliothekssystem der Universität Heidelberg im ersten Jahr seiner grundlegenden Neuordnung: eine Zwischenbilanz“. Theke. Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem der Universität Heidelberg, 2004, 14–18. http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bsz:16-heidok-44094.

Balzuweit, Rike, Achim Bonte, und Nicolai Mileck. „Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Campusweite Ausschreibung von Einbandarbeiten im Bibliothekssystem der Universität Heidelberg“. Theke: Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem der Universität Heidelberg, Nr. 1 (2004): 16–20.
Unter dem programmatischen Titel „Transparenz und Wirtschaftlichkeit“ schildern die Autoren die Ziele, welche die Universitätsbibliothek mit einer campusweiten Ausschreibung aller Einbandarbeiten verfolgt (S. 16ff.). Wo campusweit allein für das Binden von Zeitschriften jährlich bis zu 200.000 € ausgegeben werden, ist es erforderlich, überhöhte oder gespaltene Preise identischer Anbieter zu verhindern und einheitliche Service und Fertigungsstandards durchzusetzen. Durch die Standardisierung von Geschäftsprozessen wollen wir im Bindewesen fortführen, was wir durch den Einsatz von SISIS auf dem Erwerbungssektor schon in über 40 Institutsbibliotheken geleistet haben.

Bonte, Achim. Gespräch mit Achim Bonte, dem neuen Stellvertretenden Direktor der UB und des Bibliothekssystems. Interviewt von Nicole Kloth. Theke aktuell 11 (2004) Nr. 4, Seite 66-67, 2004.

Bonte, Achim. „Bibliotheksreform auf festem Grund. Die neue Verwaltungsordnung für das Bibliothekssystem der Universitäts Heidelberg“. Biblitheksdienst 38, Nr. 6 (2004): 717–25.
Wachsende Leistungsanforderungen an die Literatur- und Informationsversorgung bei drastisch schrumpfenden Finanzmitteln haben den Handlungsdruck auf die Universitäten mit klassischen zweischichtigen Bibliothekssystemen weiter verstärkt. Wo der Zersplitterung der Bibliothekslarodschaft mit ihrer ungenügenden Abstimmung des Medien- und Informationsangebots, dem zu starren Personaleinsatz sowie dem Modemisierungsrückstand speziell der kleineren Einheiten nicht entschlossen und kreativ begegnet wird, drohen gravierende Wettbewerbsnachteile gegenüber entwickelteren Systemen sowie Reformeingriffe von außen. Begünstigt durch das baden-württembergische Universitätsgesetz vom Februar 2000 hat die Universitätsbibliothek Heidelberg in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Reorganisation des Heidelberger Systems zügig voran zu bringen. Ziel der Reform ist, aus einem relativ unverbundenen Nebeneinander von Informationseinrichtungen ein gut abgestimmtes, betriebswirtschaftlich tragfähiges Gesamtgefüge zu entwickeln

2003


Bonte, Achim. „Joseph Breitbach und Ernst Robert Curtius. Eine Momentaufnahme aus der Heidelberger Bibliotheks- und Geistesgeschichte“. Theke: Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem, 2003, 45–49. https://doi.org/DOI:10.11588/heidok.00005623.
Ausgehend von einem Widmungsexemplar von Joseph Breitbachs Erzählungen "Rot gegen Rot" aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg werden Breitbachs und Curtius´ Beziehung und die Heidelberger Geisteskultur der 1920er Jahre beleuchtet. Die beiden Protagonisten sahen sich in ihrer Liebe zu Frankreich wie im Widerstand gegen blinden Nationalismus verbunden - Positionen, die dem Zeitgeist zuwiderliefen. Während sich Curtius nach 1933 in der Wissenschaft vergrub, brach Breitbach offen mit dem nationalsozialistischen Deutschland. Nach 1945 warb er erneut um die deutsch-französische Verständigung.

2002


Bonte, Achim, und Chr. Müller. „Zwei Wege, ein Ziel. Konversion von Zettelkatalogen an der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Theke. Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem, 2002, 45–49.

Bonte, Achim. „Happy End für eine Filmbibliothek? Die Filmbibliothek Kalbus in der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Theke. Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem, 2002, 27–32. http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bsz:16-heidok-53701.
1962 schenkte der ehemalige Ufa-Direktor Oskar Kalbus der Universitätsbibliothek Heidelberg rund 1.100 Bücher, Broschüren und Zeitschriften zu allen Fragen des Filmwesens. Die Sammlung enthält äu\s serst seltene Schriften und Unikate, darunter zahlreiche Dokumente zur Geschäftstätigkeit der Ufa in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Dokumentationen zu einzelnen Filmen und Schauspielern sowie kaum verbreitetes Kleinschrifttum über die Frühgeschichte des Films. Die Sammlung Kalbus wurde jüngst komplett elektronisch erschlossen. Der Beitrag widmet sich der Person des Stifters, verfolgt den Weg der Sammlung in die Universitätsbibliothek und beschreibt die einzelnen Bestandsgruppen.

Bonte, Achim. „Tradition ist kein Argument: Das Bibliothekssystem der Universität Heidelberg auf dem Weg zur funktionalen Einschichtigkeit“. Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 49, Nr. 5–6 (2002): 299–305. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1233309633428-67347.
Ermutigt durch die Novelle des baden-württembergischen Universitätsgesetzes unternahm die Universitätsbibliothek Heidelberg seit dem Jahr 2000 vermehrte Anstrengungen, die Strukturdefizite des hergebrachten zweischichtigen Bibliothekssystems zu verringern. Mit der Gründung einer ersten neuen Bereichsbibliothek, der Vorbereitung der elektronischen Erwerbung in dezentralen Bibliotheken sowie der zunehmenden Flexibilisierung des bibliothekarischen Personaleinsatzes wurden wichtige Wegmarken erreicht. In dem Beitrag werden die zwischenzeitlich erzielten Erfolge und die Mittel zu ihrer Realisierung, aber auch die noch bestehenden Hindernisse auf dem Reformkurs beschrieben.

2001


Bonte, Achim. „Bücher mit Vergangenheit – Die Universitätsbibliothek Heidelberg als Sammelstelle verfemter Literatur im ‚Dritten Reich‘“. Theke. Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem, 2001, 45–51. https://doi.org/DOI:10.11588/heidok.00005625.
Im Rahmen der nationalsozialistischen Literaturpolitik wurde die Universitätsbibliothek Heidelberg zur Depotstelle für "schädliche und unerwünschte Literatur". Im einzelnen gelangten unter anderem Bücher aus dem Verteiler der Preußischen Staatsbibliothek, aus öffentlichen Bibliotheken der Region sowie aus privater Hand in den Bestand der Bibliothek. Der Beitrag beschreibt die Verfahren der Büchertransfers, stellt heute noch vorhandene Restbestände vor und nennt identifizierbare Vorbesitzer.

Bonte, Achim. „Stellungnahme der UB Heidelberg zu den Wissenschaftsratsempfehlungen zur digitalen Informationsversorgung durch Hochschulbibliotheken“. Theke aktuell. Für Heidelberger Bibliotheken, von Heidelberger Bibliotheken, Nr. 3 (2001): 104–7.

Bonte, Achim. „Struktur und Zukunft des Heidelberger Bibliothekssystems“. Theke aktuell. Für Heidelberger Bibliotheken, von Heidelberger Bibliotheken, Nr. 1 (2001): 3–6.

Bonte, Achim. „Zweischichtige Hochschulbibliothekssysteme am Scheideweg: Das Beispiel Heidelberg.“ Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 48, Nr. 5 (2001): 256–63.

2000


Bonte, Achim. „Zeitungssammlungen in Bibliotheken: Probleme und Perspektiven unter besonderer Berücksichtigung der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Theke. Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem, 2000, 67–79.


„Bonte, Achim: Convenience-Dienste in Bibliotheken – ein Irrweg? Eine Erwiderung auf Klaus Franken“. Bibliotheksdienst 34, Nr. 1 (2000): 59–64. http://files.dnb.de/EDBI/deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/bd_2000/00_01_07.html.

1999


Bonte, Achim, und Veit Probst. „Elektronische Zeitschriften in der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Theke aktuell. Für Heidelberger Bibliotheken, von Heidelberger Bibliotheken, 1999, 71–74. https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/titel/67263038.
Besonders in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächer gewinnen elektronische Zeitschriften (E-Journals) seit einigen Jahren dramatisch wachsende Bedeutung für Forschung und Lehre. Angesichts der zunehmend kürzeren Halbwertszeit des Wissens in diesen Bereichen ist die schnelle Informationsversorgung über elektronische Netze eine wichtige Voraussetzung für effektive wissenschaftliche Arbeit. Als zentrale Informationseinrichtung für alte wie neue Medien baut die Universitätsbibliothek in enger Kooperation mit den Instituts- und Klinikbibliotheken neben dem umfangreichen Datenbankangebot und dem Volltextserver für Hochschulpublikationen als dritte Säule ihrer elektronischen Content-Dienste zügig das E-Journal-Angebot aus.

Schreiber, Klaus, Hrsg. Biographische Informationsmittel. Typologie mit Beispielen. Rezensionen von 836 allgemeinen und fachlichen Sammelbiographien. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut, 1999.

Bonte, Achim. „Germanistik einschließlich Niederlandistik und Skandinavistik. Universitätsbibliothek Heidelberg“. In Erwerbungsprofile in universitären Bibliothekssystemen. Eine Auswahl., herausgegeben von Expertengruppe Bestandsentwicklung in Wissenschaftlichen Bibliotheken II. Berlin, 57–72. Deutsches Bibliotheksinstitut, 1999.

Bonte, Achim. „Germanistische Fachinstitutionen im Internet“. In Germanistik im Internet. Eine Orientierungshilfe, von Frank Simon-Ritz, 23–32. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut, 1999.
Wie weithin üblich, konzentrieren sich auch die Internetaktivitäten der germanistischen Fachinstitutionen auf das World Wide Web (WWW), d.h. auf jenen Internetdienst, der dem Computernetzwerk zur Massenwirksamkeit verholfen hat und inzwischen oft schon zum Synonym für dasselbe geworden ist. Die WWW-Präsentation ermöglicht eine ständig aktuelle Außendarstellung und regen Austausch mit einer weltweiten Leserschaft. Daß der Auftritt im derzeit vielleicht meist beachteten Kommunikationsmedium daneben ganz grundsätzlich prestigefördernd wirkt, ist ein weiteres starkes Handlungsmotiv.

Bonte, Achim. „Der Weg in die Moderne. Universität und Universitätsbibliothek Heidelberg in Kaiserreich und Weimarer Republik“. In Kostbarkeiten gesammelter Geschichte. Heidelberg und die Pfalz in Zeugnissen der Universitätsbibliothek, herausgegeben von Armin Schlechter, 1:125–40. Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg. Heidelberg: Universitätsverlag Winter GmbH, 1999.

1998


Bonte, Achim. „Video goes SWB. Neukonzeption der Erschließung von Video-Materialien an der UB“. Theke aktuell. Für Heidelberger Bibliotheken, von Heidelberger Bibliotheken, Nr. 1 (1998): 26–27.

1997


Bonte, Achim. „Neukonzeption der WWW-Informationen der UB“. Theke aktuell. Für Heidelberger Bibliotheken, von Heidelberger Bibliotheken, Nr. 4 (1997): 11–12.

Bonte, Achim. „Wirtschaftliche Bestandsentwicklung bei elektronischen Publikationen Lösungsansätze der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Biblitheksdienst 31, Nr. 6 (1997): 1108–1117. https://doi.org/10.1515/bd.1997.31.6.1108.
Elektronische Publikationen besetzen ein wachsendes Segment im Erwerbungsetat der wissenschaftlichen Bibliotheken: Wurden 1991 in den Universitätsbibliotheken der alten Bundesländer noch durchschnittlich DM 35.000 für diesen Medientyp aufgewendet, so stieg der gleiche Wert bis 1995 auf DM 134.500.1) Unter den Bibliotheken besteht dabei weiterhin ein beträchtliches Binnengefälle. Während einige Häuser auch 1995 bei einem Erwerbungsvolumen von unter DM 50.000 blieben, lagen die Ausgaben der UB Heidelberg deutlich über dem Durchschnitt. Angesichts der Tatsache, daß sich allein das Angebot an wissenschaftlich relevanten CD-ROMs immer noch jährlich nahezu verdoppelt2), fällt es indes selbst relativ leistungsstarken Bibliotheken zunehmend schwerer, der Marktentwicklung zu folgen. Dies gilt auch dann, wenn man einen gewissen Einspareffekt durch Abbestellungen von Printversionen mitberücksichtigt.3) Die genannten Fakten erzwingen mehr denn je eine möglichst rationale, ökonomisch durchdachte Auswahl aus dem bestehenden Angebot. Nach einer näheren Bestimmung des Themas skizzieren die folgenden Zeilen grundlegende Probleme des Bestandsaufbaus und der Bestandsevaluierung bei elektronischen Publikationen. Anschließend wird eine Checkliste vorgestellt, die die Erwerbungsarbeit an der UB Heidelberg erleichtern soll.

Bonte, Achim. „Erwerbungsprofile. Richtlinien für einen bedarfsorientierten, transparenten Bestandsaufbau“. Theke. Informationsblatt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bibliothekssystem, Nr. 1 (1997): 57–68.
Kaufen Sie eigentlich die „richtigen“ Bücher und Zeitschriften, um die Literaturversorgung in dem von Ihnen betreuten Fach sicherzustellen? Kein Zweifel, dass wohl jede(r) Fachreferent(in) auf eine solche Frage mit einem klaren „Ja“ antworten wird. Nun wird die subjektive Überzeugung des/der einzelnen Fachreferenten( in), schon das Richtige auszuwählen, nicht unbedingt und in jedem Einzelfall von all denen geteilt werden, für die die einzelnen Titel angeschafft werden, also den Benutzern einer Bibliothek. Zu unterschiedlich sind deren Interessen, zu verschiedenartig die Schwerpunkte und Themenstellungen, als dass man allen Anforderungen gerecht werden könnte. Gerade in Zeiten, in denen die finanziellen Mittel immer stärker beschnitten werden, gleichzeitig aber das Literaturangebot immer noch wächst, wird der Vorwurf, dass dringend benötigte Literatur in diesem oder jenem Fach von den Bibliothekaren nicht beschafft bzw. nicht benötigte Literatur gekauft wird, recht schnell, zuweilen aber auch mit Recht erhoben.

Bonte, Achim; Werbung für Weimar? Öffentlichkeitsarbeit von Großstadtverwaltungen in der Weimarer Republik. Bd. 14. Mannheimer historische Forschungen ; 14. Mannheim: Palatium-Verl., 1997. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-105392.
Das Werk ist die leicht überarbeitete Fassung der Dissertation, die 1995 mit dem Titel "Kommunalverwaltung und Verfassungswandel. Öffentlichkeitsarbeit von Großstadtverwaltungen in der Weimarer Republik" eingereicht wurde. Die Studie beschäftigt sich mit der nach der Revolution von 1918/19 erstmals breit institutionalisierten großstädtischen Öffentlichkeitsarbeit. Sie untersucht Umfang, Medieneinsatz und Kommunikationsstile sowie die zentralen Botschaften der Rathausinitiativen. Der Leser erhält Aufschluß über die politischen Auffassungen und Prinzipien der kommunalen Spitzenbeamten und die Haltung der großen Kommunalverwaltungen zur Weimarer Republik. Als konkrete Beispiele werden in erster Linie Düsseldorf und Mannheim herangezogen.

1996


Müller, Hildegard, und Jutta Hagen, Hrsg. Quellen zur Geschichte der Universitätsbibliothek Heidelberg 1870 - 1945: ein Inventar. Heidelberg: Universitätsbibliothek, 1996.
Hagen