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Research Analytics. Open Access: Predatory Publishing

Kurse / Workshops Open Science / Publishing Erfolgreich Recherchieren Wissenschaftliches Schreiben und Zitieren Beratung Zielgruppe Promovierende Zielgruppe Postdocs Zielgruppe Lehrende Spezialprogramm
Mo, 24.08.2020 10:30 Uhr - 12:00 Uhr, TU Dresden, Marcel Erfurth

Open Access ist aus der wissenschaftlichen Landschaft nicht mehr wegzudenken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) benutzt Open Access als Hebel zur Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems, und auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die Transformation der Wissenschaft hin zu mehr Open Access auf unterschiedlichste Weise. Flankiert werden diese Veränderungsprozesse durch die allgemeine und uneingeschränkte Unterstützung von Open Access durch die Allianz der Wissenschaftsorganisation, etwa der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und Leipniz- sowie Helmholz-Gemeinschaft. Nicht zuletzt ist die Erhöhung der OA-Anteile ein zentrales Ziel der TUD sowie SLUB.  

Natürlich verbinden sich für Wissenschaftler zahlreiche Vorteile mit dem Umstieg auf Open Access, insbesondere im Bereich der Sichtbarkeit, der Vernetzung und dem wissenschaftlichen Impact. Zugleich verbinden sich mit dem Open Access Publizieren jedoch viele offene Fragen, zum Beispiel:

·         Was heißt eigentlich Open Access genau?

·         Wie publiziere ich Open Access?

·         Welche Formen von Open Access gibt es?

·         Was ist der Unterschied zwischen Gold-OA und Green-OA?

·         Was hat es mit den ganzen unterschiedlichen Lizenzen auf sich?

·         Wie werde ich von der SLUB beim OA-Publizieren unterstützt?

·         Gibt es finanzielle Unterstützung?

Auf diese und weitere Fragestellungen soll im Rahmen von vier Veranstaltungen eingegangen werden.

Raub-Verlage sind ein großes Problem für die Wissenschaft auf dem Weg hin zu mehr Open Access. „Fake Journals“ suggerieren Wissenschaftlichkeit und erscheinen vielfach für Wissenschaftler gerade vor dem Hintergrund des Publikationsdruckes als attraktive Lösung. Doch solche Zeitschriften und Verlage zielen zumeist nicht auf die Leistung eines Beitrags für die Wissenschaft, sondern auf die Generierung von Gewinn. Der angegebene Peer-Review-Prozess findet nicht statt, grundsätzliche Qualitätsstandards der verlegerischen Tätigkeit werden nicht eingehalten: Für Wissenschaftler können die die Folgen, sollten sie in eine solche „Falle“ tappen, mitunter verheerend sein. In diesem Vortrag soll eine erste grundlegende Sensibilisierung für dieses Thema geschaffen werden, während zugleich grundsätzliche Hilfsmittel zur Erkennung fragwürdiger Journals und Verlage an die Hand gegeben werden.

Der Vortrag wird gehalten von Marcel Erfurth. 

Vergessen Sie auch nicht: 

Research Data Management (17.08. - 20.08.2020)
Publish or Perish (24.08. - 26.08.2020)

Ansprechpartner: Marcel Erfurth (marcel.erfurth@slub-dresden.de)

Termin:

Montag, der 24.08.2020, von 10:30 bis 12:00

SLUB, Zweigbibliothek Medizin (2. Etage), Schulungsraum 307

Fiedlerstraße 27, 01307 Dresden

Wichtige Hinweise:

Auf Grund von Corona muss leider die Teilnehmer-Zahl beschränkt werden. Falls Sie Interesse am Besuch einer der Veranstaltungen haben, schreiben Sie bitte Herrn Erfurth. Sollten die Plätze bereits ausgebucht sein, wird dieser Ihnen einen BigBlueButton-Link vor der Veranstaltung zukommen lassen, damit Sie sich digital zuschalten können.

Porträt von Marcel Erfurth
Marcel Erfurth

Marcel Erfurth studierte Soziologie mit einem Schwerpunkt auf empirische Forschungsmethodik und Philosophie. Er arbeitet im Referat Open Science und ist in der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren tätig. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählt die bibliometrische Beratung von Wissenschaftlern. Bei Fragen zu quantitativen Modi der Datengenerierung sowie der statistischen Auswertung und Interpretation steht Ihnen Herr Erfurth ebenfalls gerne zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung bei Fragen zu R und damit verbunden Techniken der Datenvisualisierung.

Sollten Sie Interesse daran haben, einen Beitrag zur Veranstaltungsreihe Research Analytics zu leisten, können Sie sich gerne jederzeit per E-Mail an ihn wenden (marcel.erfurth@slub-dresden.de).

 

 

Ort TU Dresden, Medizinische Fakultät