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Uta Hauthal: Vergessene Dresdner Schriftstellerinnen (2) Auguste Lazar (1887 - 1970)

Öffentliche Veranstaltungen Lesung Vorträge / Präsentationen
Mi, 26.02.2020 19:00 Uhr - 20:00 Uhr, Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18, Öffentlichkeitsarbeit

Johanna Marie Lankau, Auguste Lazar, Annemarie Reinhard, Heide Wendland, Marianne Bruns - sie alle waren Schriftstellerinnen aus Dresden, doch sie sind nur wenigen im Gedächtnis geblieben. Autorin Uta Hauthal möchte es nicht dabei belassen und hat zu diesen fünf Schriftstellerinnen geforscht. Vom 29. Januar bis zum 27. Mai 2020 widmet sie gemeinsam mit uns monatlich einer Autorin einen Abend im Klemperer Saal - am 26. Februar steht Auguste Lazar im Mittelpunkt ihres Vortrags mit Musik.

© Deutsche Fotothek

Auguste Lazar wurde 1887 in Wien geboren, studierte Germanistik und promovierte über E.T.A. Hoffmann. 1920 folgte sie ihrem Mann nach Dresden. Mit bekannten Vertreter*innen der damaligen Kunst- und Kulturszene wie Victor Klemperer oder Helene Weigel verband sie eine enge Freundschaft. Nach zehnjährigem Exil in England kehrte sie 1949 nach Dresden zurück und lebte bis zu ihrem Tod 1970 als freie Schriftstellerin in der Stadt.

Große Bekanntheit erlange Lazar mit ihrem Kinderbuch  "Sally Bleistift in Amerika". Weitere wichtige Werke sind "Bootsmann Sibylle", "Die Schreckensherrschaft und das Glück der Anette Martin" sowie die "Arabesken: Aufzeichnungen aus bewegter Zeit", die Uta Hauthal im Besonderen vorstellen wird.

©Burkhard Schade 

Eine Kooperation mit dem SLUB TextLab und dem Dresdner Geschichtsverein.