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"Dresden. Die zweite Zeit". Abschlusslesung des Dresdner Stadtschreibers Kurt Drawert

Schreiben Öffentliche Veranstaltungen Lesung
Di, 12.03.2019 19:00 Uhr - 21:30 Uhr, Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18, Öffentlichkeitsarbeit

Der Dresdner Stadtschreiber Kurt Drawert stellt in seiner Abschlusslesung sein neues Buch „Dresden. Die zweite Zeit“ vor, an dem er während des Stipendiums schrieb und noch daran schreibt. Drawert hatte sich um das Amt des Stadtschreibers beworben, um nach vielen Jahren in die Stadt seiner Jugend zurückzukehren und sie aus der heutigen Perspektive neu zu erfahren: „Nach fast 50 Jahren zieht es mich nun wieder nach Dresden. Vielleicht suche ich das: eine zweite innere Topographie, eine Überschreibung der alten Bilder. Dresden nun gibt mir das Gefühl, vieles noch zu erzählen zu haben. Möglich, dass es eine Form der Wiederkehr des Verdrängten ist. Aber auch das wäre eine Geschichte, die mich interessiert.“ Neun Monate nach Antritt des Stadtschreiberstipendiums gibt Drawert nun in seiner Abschlusslesung Auskunft über "Die zweite Zeit" in Dresden, über sein Zurückkommen, das längst noch kein Ankommen ist.


Im Anschluss an die Lesung lädt der Autor zum Publikumsgespräch ein.

Rezitation: Julia Amme
Moderation: Julia Meyer und Katrin Nitzschke (SLUB)

Der Eintritt ist frei.

Die Abschlusslesung des Dresdner Stadtschreibers ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden und der SLUB Dresden.

Geboren 1956 in Hennigsdorf (Brandenburg), verbrachte Kurt Drawert seine Jugendjahre in Dresden. Bevor er 1982 zum Studium  an das „Institut für Literatur“ in Leipzig ging, arbeitete er u.a. als Hilfsbibliothekar in der Sächsischen Landesbibliothek. Freier Autor ist er seit 1986. Kurt Drawert lebt seit 1996 in Darmstadt, wo er die Darmstädter Textwerkstatt und seit 2004 das Zentrum für junge Literatur leitet. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Sächsischen Akademie der Künste. Für seine schriftstellerische Arbeit ist Kurt Drawert vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem „Leonce-und-Lena-Preis“, dem „Ingeborg-Bachmann-Preis“, einem „Rom-Stipendium“ der Villa Massimo und dem „Lessingpreis des Freistaates Sachsen“.