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SLUB TextLab

Werkstatt für analoge und digitale Textarbeitnach oben

HIER ENTSTEHT GERADE DIE NEUE WEBPRÄSENZ DES SLUB TEXTLAB

Das Schreibzentrum der TU Dresden, die GA-Schreibwerkstatt der Graduiertenakademie und die SLUB kooperieren seit 2016 im Netzwerk Schreiben und bieten pro Semester rund 100 Veranstaltungen zum akademischen Schreiben an. Sein breit gefächertes Angebot präsentiert das Netzwerk in einem Veranstaltungskalender, der eine spezifische Suche nach Zielgruppe, Textsorte und Veranstaltungsformat ermöglicht. Gemeinsam entwickeln die SLUB und das Schreibzentrum der TU Dresden ab dem WS 2018/19 ein TextLab als zentralen Schreibort in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaft. Für die Wahl des Standortes ist die räumliche Nähe zu den umliegenden geisteswissenschaftlichen Instituten maßgeblich, denn ergänzend zur akademischen Schreibberatung unterstützen wir im TextLab Projekte aus den Digital Humanities.

Wie in einem Makerspace experimentieren wir auch im TextLab handwerklich mit verschiedenen analogen und digitalen Eigenschaften des (Text-)Materials: Wie verfassen wir eigene Texte im dreiteiligen Schreibprozess Struktur/Rohtext/Korrektur? Wie bearbeiten wir Textquellen, um sie digital zu annotieren und mit weiteren Informationen anzureichern? Welche digitalen Methoden eignen sich für deren Analyse, und wie lassen sich textbasierte Forschungsergebnisse visualisieren? In der TEI-Werkstatt zeichnen wir Textquellen mit dem XML-Oxygen-Editor nach dem Annotations-Standard der Text Encoding Initiative aus, um sie anschließend in der Programmierspache Python analysieren zu können.

Akademisches Schreiben und Digital Humanities -
neue Angebote für WS 18/19 im Veranstaltungskalender

Beleg, Protokoll, Seminararbeit, Bachelor- oder Masterarbeit - im Studium erworbenes Wissen muss als Prüfungsleistung verschriftlicht werden. Doch geben die formalen Vorgaben für die wissenschaftlichen Arbeiten keine Auskunft darüber, was einen guten Text und einen guten Stil ausmacht. Deshalb beraten neben der SLUB auch das Schreibzentrum der TU Dresden sowie die Schreibwerkstatt in der Graduiertenakademie in diesem Feld. Wissenschaftliches Schreiben ist erlernbar und kann trainiert werden. Um die Angebote aufeinander abzustimmen und Synergien zu nutzen, versammelt sich unter dem Dach der SLUB ein Netzwerk aller an der TU Dresden beratenden Schreibcoaches. Sie treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und präsentieren hier die breite Palette der Kurse gebündelt. Dank der differenzierten Suchfunktion des neuen gemeinsamen Veranstaltungskalenders finden Sie leichter das auf Ihre individuellen Wünsche passende Angebot und können sich dafür gleich hier anmelden.

Informationsgesellschaft lebt vom geschriebenen Wortnach oben

Nach dem Studium wachsen die Herausforderungen für Nachwuchswissenschaftler beim Verfassen von Dissertation, Fachartikeln und komplexen Projektanträgen zur Drittmittelförderung. Dafür bietet das Netzwerk Schreiben spezielle Workshops und Beratung. Doch auch außerhalb des wissenschaftlichen Berufsfeldes steigt die Textproduktion, während die Zeitressourcen dafür knapper werden: E-Mails, Briefe, Konzepte, Gutachten, Analysen, Anträge, Berichte, Webseitentexte, Protokolle, Whitepapers, Blogs, Social Media bestimmen die Berufswelt für Akademiker. Die Informationsgesellschaft lebt vom geschriebenen Wort. Ganz gleich also, welchen Beruf Sie nach dem Studium ergreifen: Schreiben ist als Schlüsselkompetenz überall gefragt.

Schreibprozess als Lernprozessnach oben

Schreiben ist ein umfassender kognitiver und psychomotorischer Prozess, der sich in drei Phasen einteilen lässt: Die erste Phase dient der Planung Ihres Textes, Sie sammeln Ideen und machen sich Gedanken über Struktur und Form. In der zweiten Phase formulieren Sie den Rohtext, und erst während der dritten Phase überarbeiten Sie den verfassten Text. Beim versierten Schreiber überlappen sich die drei Phasen der Planung, Formulierung und Überarbeitung bestenfalls. Treten hingegen Störungen im Schreibprozess auf, ist es hilfreich, die Phasen voneinander zu isolieren. Beim Kreativen Schreiben widmen wir uns verstärkt dem Rohtext und erkennen: Jeder Schreibprozess ist zugleich auch ein Lernprozess.

Prozessorientiertes Schreibennach oben

Spezielle Angebote zum Kreativen Schreiben können auch beim Verfassen wissenschaftlicher Texte dabei helfen, den Schreibprozess in Gang zu bringen. In den Kreativen Schreibwerkstätten erlernen Sie Techniken, um den Schreibfluss zu trainieren und Unterbrechungen zu vermeiden, die meist durch frühzeitiges korrigierendes Eingreifen des „inneren Lektors“ entstehen. Durch abwechslungsreiche Schreibspiele in Einzel- und Gruppenarbeiten und die gemeinsame Reflexion des Schreibprozesses wächst das Zutrauen in die eigene Schreibkompetenz. Sie entwickeln Ihren persönlichen Ausdruck und erfahren im „Flow“, dass Schreiben Freude bereitet.

Bildquelle: www.kreativesschreibenlernen.com