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Geschichte der Stenografischen Sammlung

Die Stenografische Sammlung ging 1835 aus einer kleinen Büchersammlung hervor, die Franz Jakob Wigard, ein Schüler Franz Xaver Gabelsbergers, zur Heranbildung angehender Landtagsstenografen angeschafft hatte.

Die Sammlung wurde durch Lehrmittel anderer Stenografiesysteme, Landtagsniederschriften, Gesetze u. a. m. ergänzt. Dieses erweiterte Sammelprofil ergab sich aus den Aufgaben des 1839 gegründeten „Königlichen  Stenographischen Instituts“ (später „Stenographisches Landesamt“), dem die Bibliothek angeschlossen wurde. 
Die Mitglieder des „Stenographischen Landesamtes“ hatten sich neben der stenografischen Aufnahme der Parlamentsverhandlungen mit Unterrichtserteilung, mit Abnahme von Prüfungen sowie mit wissenschaftlicher und publizistischer Tätigkeit für die Verbreitung der Stenografie zu befassen.

1966 wurde mit Auflösung des „Stenographischen Landesamtes“ die stenografische Fachbibliothek der Sächsischen Landesbibliothek angeschlossen.

Sammelschwerpunkte sind heute Stenografie, Maschinenschreiben, Textverarbeitung und Bürowirtschaft.