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Das Digitalisierungsprojekt

Mit der Digitalisierung des Pressearchivs Höhne/Pohl ist jetzt ein Bildbestand online recherchierbar, an dem aufgrund seiner Vielfältigkeit bereits seit seiner Übernahme in die Fotothek im Jahr 1992 weit überdurchschnittliches Interesse bestanden hat - und dies, obwohl dessen Benutzung bislang nur vor Ort und nur durch aufwendige, vergleichende Konsultation mehrerer Findmittel möglich war.

Im Rahmen des Projekts "Digitalisierung und Erschließung (Retrokonversion) des Pressearchivs Höhne/Pohl als herausragende Quelle für die zeitgeschichtliche Forschung und Lehre" im Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung sind die Bildquellen von rund 17.000 Kontaktbögen digitalisiert worden, wobei jedes einzelne Bildfeld von 260.000 Kleinbild-Negativen und 95.000 Mittelformat-Negativen freigestellt und mit seiner eindeutigen Negativnummer benannt worden ist.

Daneben erfolgte die Konversion der vorhandenen Erschließungsdaten, d.h. das Abschreiben, Strukturieren, Normalisieren und ggf. - sofern möglich - Korrigieren der z.T. auch unzutreffenden, oft nur schlagwortartig auf den Negativtaschen überlieferten Informationen.

Durch die Fördermaßnahme sind nun alle vorhandenen Informationen effizient recherchierbar, wenngleich darauf hinzuweisen ist, dass sich die z.T. bescheidene Qualität der Daten im Rahmen einer Retrokonversion naturgemäß nur in sehr geringem Umfang verbessern ließ.

Ausdrücklich erwähnt sei auch, dass die Wiedergabequalität der Scans der Beschaffenheit der Kontaktbögen mit ihren sehr unterschiedlichen Tonwertskalen und Kontrastumfängen entspricht, aber keinesfalls die Qualität der Originalnegative repräsentieren kann und soll.

Ziel des Projekts ist die Bereitstellung eines Findmittels, das trotz manch unvermeidlicher Ungenauigkeit und eingeschränkter Bildqualität erstmals einen außerordentlich umfangreichen Bildbestand erschließt, der bereits durch seine schiere Menge eine einmalige Quelle für die zeithistorische Forschung sowie für alle an der jüngsten Geschichte Interessierten darstellt.

Seit 2006 sind insgesamt 363.000 Einzelbilder sowie die Groberschließungsdaten in der Bilddatenbank recherchierbar.