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Akademisches Identitätsmanagement

Im Zuge der Wettbewerbsorientierung stellen sich sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch gesamte Universitäten regelmäßigen Leistungsvergleichen und evaluieren ihre Forschungsleistungen. Namensgleichheit, Namensänderung, unterschiedlicher Schreibweisen, Umlaute im Namen, Institutswechsel erschweren jedoch das Auffinden und somit den Leistungsnachweis.

  • Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre wissenschaftlichen Publikationen auch tatsächlich Ihnen als Autorin bzw. Autor eindeutig zugeordnet werden können?
  • Wie können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse verbessern und deren Impact erhöhen?

Eine eindeutige Autorenidentifikation kann hier Abhilfe schaffen. Verknüpfen Sie Ihre Forschungsergebnisse mit Ihrer Person und sichern Sie Ihre Autorenschaft mit:

ORCIDnach oben

ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist eine verlagsunabhängige Plattform zur Erstellung einer persönlichen Identifikationsnummer. Sie ist geeignet für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur eindeutigen dauerhaften Personenidentifikation und für den Nachweis der eigenen Publikationen und empfohlen von der European Commission Expert Group on Altmetrics 2017.
Mit der ORCID können Autorinnen und Autoren beispielsweise in Publikations-und Zitationsdatenbanken, Repositorien sowie auf Verlagsplattformen eindeutig identifiziert werden.

ResearcherIDnach oben

ResearcherID repräsentiert ein System zur Registrierung von wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren sowie zur Zuordnung ihrer Publikationen. Eingeführt wurde das System bereits 2008 von Thomson Reuters, dem ehemaligen Anbieter von Web of Science. Speziell für die Publikations- und Zitationsdaten der Web of Science Core Collection werden statistische Auswertungen angeboten.
Die ReseacherID kann mit der ORCID verknüpft werden. Sie ist geeignet für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Publikationen in WoS CC verzeichnet werden.

Scopus Author IDnach oben

Scopus Author IDs sind Bestandteil der Zitationsdatenbank Scopus (Herausgeber Elsevier). Im Unterschied zu ORCID und ResearcherID werden sie automatisch angelegt. Für eine Autorin / einen Autor können mehrere Autorenprofile existieren. Dies kann bei statistischen Auswertungen zu fehlerhaften Ergebnissen führen. Daher empfiehlt sich eine laufende Kontrolle und eventuelle Korrekturanforderung durch die Autorin / den Autor, entweder direkt über Scopus oder über das freie Author Lookup Tool.
Scopus Author ID ist geeignet für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Publikationen in Scopus verzeichnet werden.

Google Scholar Profilnach oben

In Google Scholar Citations können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Autorenprofil mit einer Publikationsliste anlegen. IDs werden jedoch nicht vergeben. Die ORCID ist bisher nicht mit Google Scholar (GS) verknüpfbar. Speziell für die Publikations- und Zitationsdaten aus Google Scholar werden statistische Auswertungen angeboten. Sie ist geeignet für Wissenschaftler, um in GS die eigenen Publikationen eindeutig zuzuordnen und damit die Sichtbarkeit zu erhöhen.