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Fragwürdige Journale

Was sind fragwürdige Journale?nach oben

Als fragwürdige bzw. Fake-Journale werden vorgeblich wissenschaftliche Zeitschriften bezeichnet, deren Inhalte nicht als wissenschaftlich gesichert gelten können.

In den meisten Fällen werden diese fragwürdigen Journale von Verlagen herausgegeben, die als predatory publisher gelten. Diese Verlage veröffentlichen Publikationen und stellen den Wissenschaftler/-innen für nicht bzw. unzureichend erbrachte Dienstleistungen Geld in Rechnung. Zugesicherte Qualitätsprüfungsprozesse (z.B. Peer Review) werden nicht oder nur dem Anschein nach erbracht. Teilweise werden ohne Wissen der Betroffenen renommierte Wissenschaftler/-innen als Herausgeber benannt. Die auf den Webseiten der Journale beworbene Indexierung in namhaften Datenbanken zur Verbesserung der Sichtbarkeit wird zumeist nur vorgetäuscht. Die Artikel sind oft nicht langzeitverfügbar. Teilweise werden sie auch nie veröffentlicht.

Der vom Publikationsservice der Karl-Franzens-Universität Graz produzierte Film Was sind Fake Journals? bereitet die relevanten Aspekte zum Thema verständlich auf. Der Film ist unter einer Creative-Commons-BY-Lizenz veröffentlicht.

Kriterien zur Erkennung fragwürdiger Journalenach oben

Ein seriöses von einem unseriösen Journal zu unterscheiden ist mitunter kompliziert. Auf der Seite Predatory Publishing oder „Schwarze Schafe“ bei Open-Access-Zeitschriften der ZB Med werden Überprüfungsmöglichkeiten benannt.
Zusätzlich erleichtert Ihnen das Webangebot der Initiative Think.Check. Submit die Auswahl seriöser Zeitschriften.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, in Zeitschriften zu veröffentlichen, die im Directory of Open Access Journals (DOAJ) indexiert werden bzw. deren Verlage Mitglied in der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA) sind.

Unser Open-Access-Service berät Sie bei weiteren Fragen sehr gerne auch persönlich und hilft Ihnen bei der Auswahl einer geeigneten Open-Access-Zeitschrift.