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Talking Texts - "...denn Texte sind zum Sprechen da!"

TextLab Kurse / Workshops Online-Seminar Schreiben
Di, 16.03.2021 10:00 Uhr - 11:00 Uhr, Online-Veranstaltung, Falk Seidel

Aufgrund der derzeitigen Kontakteinschränkungen in Zusammenhang mit COVID -19 bieten wir diesen Kurs als Online-Seminar an.

Die Zugangsinformationen zum Online-Seminar erhalten Sie nach Ihrer Kursanmeldung rechtzeitig per E-Mail.

Due to legal requirements to protect against the spread of Covid-19, we offer this course as an online seminar.

You will receive the access information for the online seminar in good time by e-mail after registration.

Hallo liebe Freunde der geschriebenen Wörter,

das SLUB TextLab lädt euch ganz herzlich zu einem Probeformat ein, in dem es um Texte aller Art gehen soll – von der Hausarbeit über Abschlussarbeiten und Gedichten bis hin zu Prosa und Songtexten. Ganz nach dem Motto „Every text matters!“ wollen wir uns über Gefühle, Gedanken, Freuden, aber auch Probleme austauschen, die Texte bei euch hervorrufen.

Everybody welcome! Der Host der Veranstaltung spricht Deutsch, Englisch und Französisch. D.h., dass „Talking Texts“ keiner speziellen (Fremd-) Sprache zugeordnet werden soll. Stattdessen lassen wir uns von unseren Texten leiten und kommunizieren ggf. mehrsprachig. Es können auch Texte in anderen Sprachen vorgestellt oder diskutiert werden, dann lernen wir eben ein paar Wörter Japanisch gemeinsam, oder hören, wie die Sprache klingt und was der Klang einer Sprache mit uns macht, welche Assoziationen sie bspw. inhaltlich bei uns hervorrufen.

Reden und Hören – aber was hat das eigentlich mit Schreiben zu tun, v.a. mit dem Schreiben von wissenschaftlichen Hausarbeiten, und warum solltest Du an diesem Kurs teilnehmen?

Nun ja, kurz gesagt, das Reden über und Besprechen von Texten nimmt uns Ängste, öffnet unseren Horizont, lässt den eigenen Text aus anderen Perspektiven sehen und hilft uns dabei, eigene Texte besser einzuschätzen. Wenn wir unsere Texte vorstellen, denken wir dabei automatisch über unseren Schreibprozess, über das präsentierte Schreibprodukt nach. Das hilft uns dabei, Gedanken weiterzuspinnen und neue Ideen für das Schreibprojekt zu sammeln. Ein kurzes Feedback einer anderen Person kann ebenfalls wahre Wunder bewirken, man fühlt sich mit seinem Schreibprojekt weniger allein(gelassen) und merkt häufig, dass die meisten Menschen beim Schreiben von sehr ähnlichen (oder komplett anderen, aber dafür dennoch äußerst interessanten) Problemen oder Gedankengängen begleitet werden. Hinzukommend bereitet der Austausch in Gemeinschaft Freude und fördert den Spaß am Schreiben. Regelmäßige Treffen können außerdem Zielvereinbarungen beinhalten, sodass die Motivation gesteigert wird, sich mit seinem Schreibprojekt wieder häufiger auseinanderzusetzen und so eine Deadline entspannter einzuhalten.

Glaubst Du nicht? Dann nimm doch einfach teil und entscheide danach selbst, wie viel Nutzen die Veranstaltung für Dich hatte. Getreu dem Motto „Never try, never die!“ kann bei dieser Veranstaltung nichts schiefgehen.

Was benötigt ihr für diese Veranstaltung, außer eurem Interesse an Texten?

Idealerweise bringt ihr eines (oder alle) der drei folgenden Textformate mit:

Für Phase 1:

1. Einen Text eines Autors, der euch gefällt (oder nicht gefällt) und den ihr vortragen bzw. mit uns teilen möchtet, sodass wir uns darüber austauschen können. Eurer Wahl sind, wie oben bereits erwähnt, keine Grenzen gesetzt: Egal ob Songtext, Gedicht, Abstract eines Artikels in einer Fachzeitschrift, Kurzgeschichte oder ein Auszug aus dem Buch, das ihr gerade lest – „Every text matters!“

Für Phase 2:

2. Ein Projekt bzw. einen Text, den ihr selbst verfasst habt oder an dem ihr zurzeit arbeitet: Welche Gefühle verbindet ihr mit dem (eigenen) Text? Wie ging/ geht der Schreibprozess voran? Was bereitet daran Freude, was Unbehagen? Was benötigt ihr, um das Projekt bzw. das Schreiben des Textes erfolgreicher zu gestalten? Vielleicht finden wir gemeinsam Wege, um eure Schreibprozesse effektiver zu gestalten.

Für Phase 3:

3. Am Ende der Veranstaltung wollen wir unsere Gedanken zu dem Gehörten/ Gelesenen oder Besprochenen in irgendeiner schriftlichen Form (Gedicht, Haiku, „sinnlose Wortkette“, Adjektive zur Gefühlsbeschreibung, neu gehörte Synonyme oder viel gebrauchte Wörter zum Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten o.Ä.) festhalten, um so auch ein Textprodukt in den Händen zu halten, an bzw. auf dessen Basis wir nach der Stunde weiterarbeiten können – aber nur, wenn wir wollen. Es gibt kein Muss, nur uns und die Möglichkeit, sich ein wenig über Texte auszutauschen.

 

Ich freue mich auf euch!

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Hello dear friends of all kinds of written words,

The SLUB TextLab cordially invites you to a trial format that will deal with texts of all kinds – ranging from term papers, theses, and poems to prose and song lyrics. According to the motto "Every text matters!“, we want to exchange feelings, thoughts, joys, but also problems that your texts evoke in your mind and soul.

Everybody welcome! The host of the event speaks German, English and French. That means that “Talking Texts” is not dedicated to any particular (foreign) language. Instead, we will go with the flow of our texts and communicate in the languages that are necessary to make every participant understand the message provided. You can also present texts in other languages, so that we may even learn a few words of Japanese together. Alternatively, we just listen to how the language sounds and find out what the sound of a language makes us feel like, what associations it evokes in us. 

hdhdTalking and listening - but what does this actually have to do with writing, especially with writing scientific papers, and why should you participate in this course?

Well, in short, talking about and discussing texts takes away our fears, broadens our horizons, lets us look at our own texts from a different perspectives and thus helps us to better evaluate our own texts. When we present our texts, we automatically think about our writing process, about the presented writing product. This helps us to develop further thoughts and gather new ideas for our writing project. A short feedback from another person can also work wonders, you feel less alone (or no longer left alone) with your writing project and often realize that most people's writing processes are accompanied by very similar (or completely different, but still extremely interesting) problems or thought processes. In addition to that, the exchange of thoughts in a community sparks joy and promotes the fun of writing. Regular meetings can also include target agreements, so that your motivation to deal with your writing project more often is increased and thus you can perhaps even meet a deadline in a more relaxed way.

You don't think so? Then just take part and decide for yourself afterwards how much benefit the event had for you. True to the motto "Never try, never die!" nothing can go wrong at this event.

What do you need in order to participate in this event, apart from being interested in all kinds of texts?

Ideally, you can bring one (or all) of the following three text formats:

For phase 1:

1. a text by an author that you like (or don't like) and that you want to share with us so that we can talk about it. There are, as mentioned above, no specifications: You can present song lyrics, a poem, an abstract of a journal article, a short story, or an excerpt from the book you are reading - "Every text matters!"

For phase 2:

2. a project or text that you have written or are currently working on: What feelings do you associate with your (own) text? How was/is the writing process going? What do you enjoy about it, what makes you feel uncomfortable? What do you need to make the project or the writing of the text more successful? Maybe we can find a way to boost your writing process.

For phase 3:

3. at the end of the event, we want to record our thoughts about what we heard/read or discussed in a written form (poem, haiku, "meaningless string of words," adjectives to describe feelings, newly heard synonyms of words that are often used in scientific papers, etc.). The goal is to have a text product in our hands which we can continue to work on after the lesson - but only if we want to. There is no must; it will be just us and the possibility to exchange our thoughts and feelings on texts.

 

I look forward to seeing you!

Porträt von Falk Seidel
Falk Seidel

Falk Seidel studierte Höheres Lehramt an Gymnasien für die Fächer Englisch und Französisch an der TU Dresden. Nach erfolgreicher Beendigung seines Referendariats war er an verschiedenen Schulen als Lehrer tätig und unterstützt seit August 2020 das SLUB-Team im Referat Open Education/TextLab. Sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch oder Französisch berät er Sie gern zu Fragen aus den Themenbereichen Schreiben in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Zitieren.

Ort Online-Veranstaltung