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Lessons in Open Science

Wie verbessern Sie die Auffindbarkeit Ihrer wissenschaftlichen Publikationen? Wie finden Sie das passende Open-Access-Journal für Ihr Manuskript? Ob Forschungsdatenmanagement, die Finanzierung von Open-Access-Publikationen oder akademisches Identitätsmanagement: In unseren Lessons in Open Science bekommen Sie Antworten auf alle Ihre Fragen.

Das Veranstaltungsprogramm Lessons in Open Science soll Forschende, Lehrende und Studierende mit den wachsenden Anforderungen im Bereich openness vertraut machen. In den 30-minütigen Sessions bekommen Sie eine kurze Einführung in eine spezifische open science-Komponente. Eine:r unserer Expert:innen erklärt Ihnen zudem, wie diese Komponente, zum Beispiel Open Access oder Forschungsdatenmanagement, im Kontext von Forschungsprojekten umgesetzt werden kann. 

Die Veranstaltungen sind vor allem auf die Bedürfnisse von Forschenden, Lehrenden und Studierenden der TU Dresden zugeschnitten, aber offen für alle Interessierten.

Eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Sessions und ihrer Präsentationen finden Sie am Ende der Seite.

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    Vorträge

    Open Science in a Nutshell

    Obwohl in aller Munde, ist die Vielschichtigkeit des Konzeptes Open Science für viele Forschenden überraschend. Während die Konzepte Open Access und Open Source etabliert und akzeptiert sind, sind andere wichtige Bausteine von Open Science wie Open Evaluation und Open Methodology  weit weniger bekannt und verbreitet. Der Vortrag führt diese und andere Komponenten anhand des Bildes eines offenen und nachhaltigen Forschungskreislaufes ein und legt damit auch die konzptionelle Grundlage für die Lessons in Open Science.

    Open Science in a Nutshell Präsentation (Englisch) (html)

     

    Gold Open Access

    Das Thema Open Access wird durch die steigenden Anforderungen der Forschungsförderer und neu ausgehandelte Transformationsverträge mit Verlagen (u.a. DEAL-Verträge) für die Forschungspraxis von Wissenschaftler:innen immer wichtiger. In diesem Vortrag wird über den Goldenen Weg und die Möglichkeiten für TUD-Angehörige zur Finanzierung von Open Access Publikationen gesprochen.

    Gold Open Access Präsentation (Englisch) (PDF)

     

    Green Open Access

    Der „Grüne Weg“ des Open Access Publizierens – auch „self archiving“ – bezeichnet die Zweitveröffentlichung von bereits in einem Verlag erschienen Dokumenten auf institutionellen oder disziplinären Open-Access-Repositorien. Der Vortrag wird die Möglichkeiten des „Grünen Weges“ vorstellen und die rechtlichen Rahmenbedingen aufzeigen. Es werden Vorteile für die Forschenden aufgezeigt, die sich in das Gesamtkonzept von Open Science einfügen.

    Green Open Access Präsentation (Englisch) (PDF)

     

    Creative-Commons-Lizenzen

    Creative-Commons-Lizenzen sind nicht nur bei der Suche nach nachnutzbaren Bildern von Relevanz. Auch für die Entwicklung von Software, bei wissenschaftlichen Publikationen und beim Teilen und Bearbeiten von Forschungsdaten aller Art spielen freie Lizenzen eine immer wichtigere Rolle. In diesem Workshop geht es um die Grundlagen der Creative-Commons-Lizenzen, ihren Nutzen im Rahmen des Urheberrechts, ihre verschiedenen Anwendungsgebiete und die Möglichkeiten, die sie Autoren einräumt, Nachnutzungsmöglichkeiten veröffentlichter Materialien zu bestimmen.

    Creative-Commons-Lizenzen  Präsentation (Englisch) (PDF) (folgt in Kurzem)

     

    Akademisches Identitätsmanagement

    Als Wissenschaftler sind Sie zunehmend gefragt, sich sowie Ihre Forschungsarbeit und institutionelle Zugehörigkeit zu präsentieren. Wie sichern Sie jedoch die Auffindbarkeit Ihrer wissenschaftlichen Publikationen und deren eindeutige Zuordnung zu Ihrer Person? Personennamen sind weder unverwechselbar noch unveränderlich. Unterschiedliche Schreibweisen in verschiedenen Sprachen und Datenbanken erschweren zudem das Auffinden und darauf aufbauende Analysen von bibliometrischen Kennzahlen wie beispielsweise dem H-Index.

    In diesem Kurs erhalten Sie Tipps, wie Sie als Autor Ihre Sichtbarkeit und damit die Reichweite Ihrer Forschung verbessern können. Informieren Sie sich über

    • verschiedene Identifikationssysteme und deren Besonderheiten,
    • Schritte zur Einrichtung eigener Autorenprofile,
    • Tipps zur Datenpflege und Verknüpfung von IDs.

    Haben Sie bereits eine ORCID, ResearcherID oder Scopus AuthorID? Dann erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie diese Profile möglichst effektiv aktuell halten können. 

    Akademisches Identitätsmanagement Präsentation (Englisch) (PDF)

     

    Repositorien

    Forschungsdaten langfristig erhalten und veröffentlichen

    Wissenschaftlichen Publikationen zugrundeliegende Forschungsdaten sollen gemäß der guten wissenschaftlichen Praxis mindestens für zehn Jahre sicher aufbewahrt werden. Darüber hinaus verlangen Förderorganisationen immer häufiger die Veröffentlichung relevanter Forschungsdaten. Dadurch soll Forschung nachvollziehbar und überprüfbar gestaltet werden. Doch wie kann sichergestellt werden, dass die Daten auch in zehn Jahren und darüber hinaus noch gefunden und verstanden werden? Wie sollen die Daten dafür aufbereitet werden? Was muss bei der Veröffentlichung von Daten beachtet werden? Und wo gibt es für diese Themen Unterstützung? Zu diesen Fragen werden in diesem Workshop Grundlagen vermittelt und Antworten gegeben.

    Repositorien Präsentation (Englisch) (PDF)

     

    Best Practices im Datenmanagement

    Nur weil Sie Ihre Daten "frei zur Verfügung" stellen, sind sie noch lange nicht nutzbar. Die Nutzbarkeit ergibt sich daraus, dass andere Menschen in der Lage sind, Ihre Daten sinnvoll zu nutzen: Die Qualität Ihrer Dateinamen, Ihrer Ordnerstruktur und Ihrer Dokumentation trägt wesentlich zum Grad der Wiederverwendbarkeit Ihrer Daten bei."

    Leider sind viele öffentlich zugängliche Datensätze weit davon entfernt, selbsterklärend zu sein, was sie für andere Forscher weniger attraktiv macht, sie zu nutzen. Wir sollten uns nichts vormachen: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass ein Forscher Lust verspürt, sich durch einen Haufen kryptisch beschrifteter und unsortierter Daten zu wühlen - ganz gleich, wie "großartig" wir die Daten finden.

    Aber verzweifeln Sie nicht: Es ist weder schwierig noch zeitaufwendig, Ihre Daten so zu pflegen, dass andere Forscher sie untersuchen und erforschen können. In dieser kurzen Lektion stellen wir Ihnen einige grundlegende Best Practices für die Organisation und Dokumentation von Dateien vor.

    Best Practices im Datenmanagement (Englisch) (PDF)

     

    Datenmanagement-Planung (Fokus: EU-Projekte)

    Förderprogramme wie Horizon Europe erwarten, dass Förderanträge Abschnitte darüber enthalten, wie die Antragsteller mit ihren Forschungsdaten umgehen wollen. Manchmal wird sogar ein ganzer Datenmanagementplan (DMP) verlangt.

    Der Vortrag gibt einen Überblick darüber, was Projekte planen und in diese Texte aufnehmen sollten - entlang der so genannten FAIR (Findability, Accessibility, Interoperability, Reusability) Prinzipien. Wir konzentrieren uns auf die Anforderungen im Horizon Europe Programm, einschließlich Fragen des offenen Zugangs zu Forschungsdaten.

    Datenmanagement-Planung Präsentation (Englisch) (PDF)

     

    Präregistrierung wissenschaftlicher Studien

    Die Präregistrierung hat in den letzten Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen, und ihre Vorteile sind weithin anerkannt, nicht nur in der Open Science Community. Eine bewusste, formalisierte und sorgfältige Planung sowie Entscheidungsfindung im Voraus bei der Durchführung wissenschaftlicher Studien kann zu einer höheren Qualität führen und verschiedenen Mängeln des derzeitigen Systems entgegenwirken. Der Vortrag wird diese Mängel aufzeigen, den systemischen und persönlichen Nutzen der Präregistrierung beschreiben, einen Überblick über die verfügbaren Methoden geben sowie auf gängige Bedenken und Hindernisse in diesem Zusammenhang eingehen.

    Präregistrierung wissenschaftlicher Studien Präsentation (Englisch) (PDF)

     

    B!SON – Empfehlungsservice für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften

    Im Rahmen der voranschreitenden Open-Access-Transformation werden immer mehr Zeitschriften in Open-Access-Formate überführt. So stieg die Zahl der im Directory of Open Access Journals (DOAJ) indexierten Zeitschriften von April 2018 bis April 2021 von 11.250 auf mehr als 16.000. Dies resultiert in starken Herausforderungen für Wissenschaftler:innen, fachlich geeignete Zeitschriften für ihre Manuskripte zu bestimmen.

    Deshalb haben sich die TIB und die SLUB Dresden mit Unterstützung des DOAJ, OpenCitations und vieler nationaler Einrichtungen im BMBF-Projekt "B!SON" zum Ziel gesetzt, einen offenen, verlagsagnostischen, kostenfreien und datenschutzkonformen webbasierten Empfehlungsservice für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften aufzubauen. Hier erhalten Nutzer:innen nach Eingabe von Titel, Abstract und/oder Literaturverzeichnis eine nach Relevanz gefilterte Liste an Open-Access-Zeitschriften, welche zu ihrem Manuskript passen. Die Suche kann mittels Filterkriterien verfeinert werden. Die Ausgabe der Empfehlungen enthält einen Steckbrief zu jeder Zeitschrift, welche die finale Auswahl durch die Wissenschaftler:innen erleichtern soll.

    Der erste B!SON-Prototyp soll ab April 2022 zur Verfügung stehen, das vollständige System wird April 2023 live gehen. Im Fokus des Talks stehen, neben einer kurzen Vorstellung des Empfehlungsservice, die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Anforderungsanalyse.

    B!SON Präsentation (Deutsch) (PDF)