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Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft

Rezensionen in der offenen Wissenslandschaft

Die Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft (ZRS) erfüllt die Aufgabe, das immer größer werdende Feld der neuen Forschungsarbeiten zu sichten und für ihre Leserinnen und Leser zugänglich zu machen. Bislang war hier das interessierte Publikum auf die i.d.R. kleinen Rezensionssparten anderer Fachzeitschriften angewiesen. Die ZRS ist in erster Linie auf die germanistische Sprachwissenschaft hin ausgerichtet. Darüber hinaus werden aber auch allgemeine sprachwissenschaftliche Themen besprochen, soweit sie einen Bezug zur Germanistik aufweisen und für die germanistische Sprachwissenschaft von Interesse sein können. Die ZRS ist das erste Rezensionsorgan für die germanistische Linguistik und behebt ein Desiderat.

Warum Open Access im führenden Wissenschaftsverlag?

Die ZRS kann nicht von den Verbreitungswegen wissenschaftlicher Gesellschaften profitieren. Deshalb ist im Gegensatz zu Zeitschriften wie ZfAL oder ZS das Marketing besonders wichtig, denn nur so kann die ZRS ihren Rezensenten eine große Leserschaft zusichern. Auch die Finanzierung ist schwieriger, da keine Mitgliedsbeiträge zur Verfügung stehen. Insofern nimmt die ZRS eine Sonderstellung ein, da sie sich noch nicht aus Einnahmen am Markt selbst tragen kann – der Verlag hat mit seinem Einsatz also erheblichen Anteil am OA-Community-Projekt ZRS.

Seit der Veröffentlichung des ersten Heftes 2009 hat die ZRS in Zusammenarbeit mit dem Verlag de Gruyter neue Wege durchlaufen: von Closed Access zu Open Access sowie von der gedruckten zur digitalen Distribution. Gestaltete sich diese Transformation aufgrund der fehlenden finanziellen Unterstützung von Förderinstitutionen zunächst als schwierig, wurde diese Herausforderung erfolgreich gemeistert und gilt nun als Leuchtturm für eine konstruktive Zusammenarbeit der OA-Community und einem Wissenschaftsverlag. Dadurch gewährleistet die ZRS sowohl die freie Zugänglichkeit zu allen ihren Rezensionen als auch die Expertise des Verlagswesens wie Herstellung und Marketing. Die Hoffnung ist, dass längerfristig eine stabile Finanzierung möglich ist, damit die ZRS zu einem "best practice"-Beispiel für OA-Publikationen werden kann – der Markt für diese Entwicklung ist da.

Welche Vorteile genießen Autorinnen und Autoren?

  • Open Access-Publikation ohne Bearbeitungsgebühren („article processing charges", APC) oder Publikationsgebühren
  • Freie Online-Verfügbarkeit ihrer Forschung, sowohl Lesezugriff als auch zum Herunterladen
  • Publikation online und in gedruckter Form
  • Auf aktuelle Rezensionen wird in fachrelevanten Newslettern, via Twitter und auch auf Facebook aufmerksam gemacht.

Wie werden die Texte eingereicht?

  • Manuskripte sollten sowohl in Deutsch als auch in Englisch in einer klaren und verständlichen Sprache abgefasst sein
  • Die Begutachtung wird durch die Herausgeberinnen und Herausgeber vorgenommen (Editorial Review)
  • Publikation angenommener Artikel ca. 10 Wochen nach Einreichung

ZRS Jahresband

Neben der Onlinepublikation der Rezensionen erscheint zusätzlich ein Jahrgangsband als Printausgabe.