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Am 18. Mai 2026 restituierten die Stadtbibliothek Burgstädt und die SLUB Dresden drei Bücher an die IG Metall in Chemnitz

Die Bücher wurden dem damaligen Metallarbeiter-Verband Chemnitz in der NS-Zeit verfolgungsbedingt geraubt und konnten aufgrund seiner enthaltenen Stempel zugeordnet werden. Die IG Metall als Rechtsnachfolgerin überlässt sie den beiden Bibliotheken wiederum als Schenkung. Der Fund des Buches in der Stadtbibliothek Burgstädt erfolgte im Rahmen eines Erschließungsprojektes ihres historischen Altbestandes und der Sondersammlung im Jahr 2023. Das Projekt führte eine HTWK-Masterstudentin der Bibliotheks- und Informationswissenschaft durch, die von der Koordinierungsstelle für Provenienzforschung (2021–2025) an der Sächsischen Landesfachstelle für Bibliotheken fachlich begleitet wurde. Die Recherchen zum NS-Raubgut-Fall übernahm die Koordinierungsstelle für Provenienzforschung.
- SLUB Dresden und Stadtbibliothek Burgstädt restituieren Bücher aus der Gewerkschaftsbibliothek des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes an die IG Metall Chemnitz (Pressemitteilung)
- Mehr über das Erschließungsprojekt an der Stadtbibliothek Burgstädt (BuB 75, 11/2023, S. 586-590)
- Koordinierungsstelle für Provenienzforschung (2021–2025) an der Sächsischen Landesfachstelle für Bibliotheken
- NS-Raubgut-Funde in sächsischen Öffentlichen Bibliotheken