Why we like working at the SLUB so much
Our team consists of about 350 employees from a wide variety of disciplines: some of us are trained librarians, others have studied library and information science, others computer science, history, engineering, sociology, German studies, economics, law, psychology, English studies or something else entirely. Some have completed a craft apprenticeship or one in the administrative field, some have a doctorate in art or music studies. Some always knew they wanted to work in a library, for others the library was a closed book at first. We are all connected by our passion for knowledge!
Rebekka Kohlert
Restauratorin
»Weil ich hier die Quellen von Gestern für die Forschung von Morgen bewahre.«
Innerhalb der vielfältigen Tätigkeitsfelder der SLUB ist es meine Aufgabe, beim Erhalt von wertvollen Unikaten mitzuwirken. Mich begeistert dabei besonders die Herausforderung der Restaurierung von Pergament: Es ist ein eigenwilliges und zugleich faszinierendes Material, auf das ich mich mit all meiner Fertigkeit und Geduld einlasse. Dabei sind handwerkliches Können und Erfahrung verbunden mit der Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse für mich grundlegende Voraussetzungen.
Konservierung und Restaurierung bedeutet innovatives Arbeiten an Vergangenem, um die Quellen für die Zukunft zu bewahren und für die Forschung zugänglich zu machen. Dieser Aufgabe stelle ich mich mit großer Leidenschaft!
What you can learn from librarians:
Ich habe tatsächlich in meinem Berufsalltag wenig mit Bibliothekar:innen zu tun, schätze sie aber als kompetente Ansprechspartner:innen.
Beatrycze Volk
Softwareentwicklerin
»Weil ich hier die Digitalisierung von Wissen und Kunst mitgestalte«
In meiner Familie waren Geschichte und Kultur ganz wichtig. Als ich 3 Jahre alt war, habe ich lesen gelernt und seitdem liebe ich es zu tun. Aus diesem Grund habe ich ziemlich viel Zeit in Bibliotheken verbracht. In der Grundschule war ich sogar die Assistentin in unserer Schulbibliothek.
Über das Erasmus-Programm wurde mir das Studium in Dresden ermöglicht. Ich habe hier Informatik studiert. Während meiner Studienzeit führte mich mein Weg schon früh in die SLUB, welche mich sofort als moderne Bibliothek ansprach und faszinierte. Dazu dieser große Leseraum, der wie eine große Halle von Hogwarts aussieht! Als ich dieses Stellenangebot gesehen habe, habe ich gedacht, dass es eine gute Möglichkeit ist, beide Bereiche miteinander zu verbinden: meine Liebe zu Büchern und meinen Beruf als Softwareentwicklerin.
What you can learn from librarians:
Geduld und Multidisziplinarität – vorher wusste ich gar nicht, dass eine Bibliothek noch andere Aufgaben hat, als (nur) Bücher auszuleihen (z.B. Digitalisierung).
Roland Meissner
Leiter des Referats Medienservices, Teil der Abteilung 4 – Benutzung und Information
»Bei aller Digitalität steht das gedruckte Buch in Fokus.«
Den Kern der Aufgaben im Referat Medienservices bildet die Arbeit mit dem physischen, also dem gedruckten Bestand der SLUB. Als Leiter des Referats verstehe ich mich als einen der ersten Lobbyisten dieser Medien und der Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen. Die SLUB verfügt über einen außerordentlich großen Bestand, der von der Bibliotheks-Community ausgiebig genutzt wird. Mein Team und ich sorgen mit verschiedenen Services für eine tragfähige Logistik, damit Literatur-Wünsche zeitnah erfüllt werden. Des Weiteren zeichnen wir für die Pflege, die korrekte Aufstellung sowie die Planung von Bestandsbewegungen innerhalb der Regal-Systeme verantwortlich.
What you can learn from librarians:
Hier könnte ich nun klassische Attribute wie Ordnungsliebe, Korrektheit, Sorgfalt oder in manchen Fällen eine gewisse Schrulligkeit anführen, die man gemeinhin für Bibliothekarinnen und Bibliothekare verwendet. Dabei sind wir so viel mehr. Wir sind:
- kreative Köpfe, die trotz eng gesteckten Rahmenbedingungen und geringen finanziellen Mitteln wundervolle Projekte entstehen lassen.
- vertrauensvolle Menschen, die empathisch für jede und jeden da sind. In Bibliotheken sind alle Menschen gleich und gern gesehen.
- Wegbereiterinnen und Wegbereiter in einer immer größer werdenden Informationslandschaft, die ohne kommerzielle Interessen den Menschen helfen, um ihre offenen Fragen beantworten zu können.
- ein Anker der Beständigkeit, der sich immer wieder neu erfinden muss. Neue Medien, Projekte und Themen halten in Bibliotheken immer wieder Einzug. Die Institution Bibliothek bleibt aber ein verlässlicher Ort für alle Menschen, der Verbindlichkeit und Vertrautheit bietet.
- Türöffner für die Kleinsten unserer Gesellschaft. Bibliotheken sorgen dafür, dass Kinder mit Lesen, Literatur und einer gewissen Art von Verantwortung (Stichwort Einhalten von Leihfristen) in Berührung kommen.
- Bewahrer von historischem Wissen. Bibliotheken schlagen die Brücke zur Vergangenheit, indem sie historische Quellen aufbewahren, inhaltlich auswerten und für Lehre und Wissenschaft nutzbar machen.
- Teil einer pluralistischen Wertegemeinschaft, in der Werte wie Demokratie, Teilhabe, Fairness und Toleranz eine zentrale Bedeutung einnehmen.