Netzwerk Erinnerungskultur digital
Das Netzwerk Erinnerungskultur digital (ERDI) ist ein offener Verbund von zur Zeit neun Institutionen und Initiativen. Er will die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Initiativen (Citizen Science) mit Gedächtniseinrichtungen (Gedenkstätten, Museen, Bibliotheken, Archive) und mit Einrichtungen der historisch-politischen Bildung stärken und fördern. Mitwirkende sind sehr willkommen.
Das Netzwerk und seine Ziele
Das Netzwerk ERDI – bestehend aus engagierten Personen sächsischer Initiativen, Institutionen, Vereinigungen sowie ehrenamtlich aktiven Einzelpersonen – entstand im Jahr 2022. Aus der gemeinsamen Gründungstagung 2022 heraus wurde deutlich, dass für die beeindruckende Vielzahl der Projektaktivitäten konkrete Kooperationsformate und Vernetzungsangebote auf den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der beteiligten Akteure notwendig sind.
ERDI versteht sich als ein offener Verbund zur Selbsthilfe und Unterstützung von Kooperationen in der historisch-politischen Bildung mit dem Schwerpunkt auf Digitalisierung und Digitalität der Erinnerungskultur (vor allem in Sachsen). Es ist mit ERDI nicht geplant, eine weitere Struktur und Organisation aufzubauen, vielmehr sollen mit praktischen Schritten die Interaktion mit und die Mitwirkung an qualitativ überzeugenden Strukturen und Lösungen (Initiativen, Daten-verbünden, Webangeboten) befördert werden.
Prioritäten sind die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und zivilgesellschaftlichen Initiativen (Citizen Science) mit Gedächtniseinrichtungen (Gedenkstätten, Museen, Bibliotheken, Archive, Orten der Demokratie) sowie mit den Einrichtungen der historisch-politischen Bildung. Methoden, Werkzeuge und Strukturen der Digitalisierung und Digitalität sollen nach Möglichkeit geteilt und mit der schrittweisen Qualitätsverbesserung von Daten und Datenstrukturen die Qualitätssicherung digitaler historisch-politischer Bildung insgesamt befördert werden.

Impressionen unserer Aktivitäten
Stolpersteine digitalisieren – Arbeitsgespräch
Am 24. April 2024 hatten die SäBiG, das offene Netzwerk Erinnerungskultur digital und die Geschäftsstelle Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026 mit Förderung des Referats Politische Bildung für Demokratie des SMJusDEG in das smac Chemnitz eingeladen. 27 Teilnehmende vor allem aus Stolpersteine-Initiativen in Sachsen haben sich in der hybriden Veranstaltung über den Stand und weitere Wünsche an die Digitalisierung der sächsischen Stolpersteine ausgetauscht.

Erinnerungskultur digital im Print und online verfügbar
Der Tagungsband Erinnerungskultur digital. Herausforderungen und Chancen für die historische und politische Bildung (2024) ist als Print über den Thelem Verlag Dresden und innerhalb Sachsens auch über die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung im Print oder als PDF zu beziehen. Inzwischen steht der Band auch über den Dokumentenserver Qucosa der SLUB Dresden nachhaltig zur Verfügung: https://doi.org/10.25366/2024.65

Aktuelle News auf unserem Blog
Lesen Sie nach, welche aktuellen Projekte und Veranstaltungen das Netzwerk organisiert oder wie alles angefangen hat! Außerdem finden Sie auf unserem Blog Erinnerungskultur digital - Impulse, Herausforderungen und Strategien interessante Beiträge zu unseren Schwerpunkten.


