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Ausstellungseröffnung: Weltlinien der Schrift. Der Maya-Codex und eine Torah für Dresden

PublikumsveranstaltungenBegleitprogramm AusstellungenTorahSächsische Bibliotheksgesellschaft

Am 18. Juni 2026 eröffnet die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden in Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden und der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden im Buchmuseum die Ausstellung Weltlinien der Schrift. Der Maya-Codex und eine Torah für Dresden. Die von Jahna Dahms kuratierte Ausstellung begleitet das in Europa einmalige öffentliche Schreiben einer Torah, das im Schreibpavillon vor dem Stadtmuseum Dresden stattfindet, und ist Teil des jüdischen Kulturjahres „Tacheles“

Der Maya-Codex und die Torah-Rolle gehören zu den eindrucksvollsten Schriftzeugnissen ihrer Kulturen. In der Ausstellung treten sie erstmals in einen Dialog über Zeit, Erinnerung und die Frage, wie Schrift Wissen über Generationen hinweg bewahrt.

Gezeigt werden neben Teilen der neu geschriebenen Torah und der Maya-Handschrift auch eindrucksvolle Judaica aus den Sammlungen der SLUB wie eine Machsor-Handschrift aus dem 13. Jahrhundert oder eine Haftara-Rolle aus dem 18. Jahrhundert.

 

 

Programm

Begrüßung
Katrin Stump, Generaldirektorin der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

Grußwort
Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden

Einführung in die Ausstellung und das Projekt „Eine Torah für Dresden“
Jahna Dahms, Kuratorin

Live-Einblick in den Schreibprozess der Torah
mit Joshua Dias

Musikalische Umrahmung
Avery Gosfield (Flöte), Noemi La Terra (Gesang, Harfe)
Musik aus dem Aschkenas des Mittelalters und der Frührenaissance aus der Zeit von 1100–1550

 

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an.

VeranstaltungsortZentralbibliothek, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden, Klemperer-Saal
  • Stufenfreier Zugang zum Gebäude
  • Aufzug im Gebäude
  • Barrierearmer Eingang mit Taster rechts neben Haupteingangstür
  • Orientierungssystem blindFind im Haus
  • Barrierefreie WCs im Erdgeschoss und 2. Obergeschoss sowie in Ebene -1 und -2 im Bibliotheksbereich
  • Bestuhlung im Saal ist nicht fest verschraubt