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Ankommen – Vom Zufluchtsort zur Heimat
Erster Teil der Diskussionsreihe "Angekommen? Zwischen Fremdsein und Integration."
Damals wie heute gab und gibt es für Gesellschaften die Herausforderung, mit Neuankömmlingen aus anderen Regionen und Kulturen umzugehen. Wie gelang es beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg Hunderttausenden von Vertriebenen, eine neue Heimat in Sachsen zu geben? Und was braucht es heute, um Menschen davon zu überzeugen, ihre Heimat zu verlassen und sich mit ihrem Fachwissen in Dresden anzusiedeln? Was bedeutet es wirklich, in einer neuen Gesellschaft anzukommen? An zwei Abenden diskutieren wir mit verschiedenen Expert:innen Erfahrungen und Herausforderungen von Integration in die deutsche Gesellschaft.
Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen statt.

I. Ankommen – Vom Zufluchtsort zur Heimat
Nach dem Zweiten Weltkrieg strömten über eine Million Menschen aus den deutschen Ostgebieten nach Sachsen. Gleichzeitig herrschte in der Nachkriegszeit Mangel an allem Nötigen, der die ansässigen und zugereisten Menschen besonders herausforderte. Speziell der ländliche Raum wurde, auch aufgrund der Bodenreform, zum Brennpunkt: Hier entstanden völlig neue Strukturen, neue Nachbarschaften und damit auch neue Konflikte. Wie formte diese Begegnung das soziale Gefüge der Dörfer? Welche Werte und Erfahrungen brachten die Neuankömmlinge mit? Welche Strategien halfen damals, Brücken zu bauen – und wie lassen sich diese Erkenntnisse auf die Herausforderungen unserer Zeit übertragen? Das wollen wir mit unseren eingeladenen Expert:innen diskutieren
Referent:innen:
- Dr. Sönke Friedreich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde
- Dr. Jens Baumann, Beauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen
- Frank Hirche, Leiter der Bildungsstätte Transferraum Heimat in Knappenrode
Moderation: Alexandra Gerlach
- Stufenfreier Zugang zum Gebäude
- Aufzug im Gebäude
- Barrierearmer Eingang mit Taster rechts neben Haupteingangstür
- Orientierungssystem blindFind im Haus
- Barrierefreie WCs im Erdgeschoss und 2. Obergeschoss sowie in Ebene -1 und -2 im Bibliotheksbereich
- Bestuhlung im Saal ist nicht fest verschraubt