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Auf der Suche nach der besseren Welt: Reiner Bredemeyers Candide 40 Jahre nach der Uraufführung

Vor 40 Jahren wurde in Halle Candide uraufgeführt, eine Oper von Reiner Bredemeyer (Musik) und Gerhard Müller (Libretto), die Voltaires Satire aufgreift und pointiert die Gegenwart der DDR Anfang der 1980er Jahre mit den überzeitlichen Fragen des "conte philosophique" verknüpft – dieses kleine Jubiläum gibt uns Gelegenheit, mit Zeitzeug:innen und Wissenschaftler:innen nach der Aktualität der Thematik damals und für unsere Gegenwart zu fragen. Denn: Die Suche nach der „besten aller Welten“ beschäftigt die Gesellschaft wohl heute ebenso wie vor 50 oder vor 200 Jahren.
Ute Bredemeyer, in direktem Kontakt mit Reiner Bredemeyer mit den Entstehungsumständen von Oper und Inszenierung vertraut, Christian Kluttig, der die Uraufführung dirigierte, Juliane Claus, die die Partie der Kunigunde sang, Angela Röhl, die für Bühnenbild und Kostüme verantwortlich zeichnete, Nina Noeske, Professorin für Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf der Musik der DDR und Katrin Stöck, die über Musiktheater in der DDR promovierte und als Dramaturgin am Theater Nordhausen tätig ist, sprechen über die Umstände der Hallenser Inszenierung und fragen nach der Bedeutung des Stoffes und seiner Umsetzung damals und heute.
- Stufenfreier Zugang zum Gebäude
- Aufzug im Gebäude
- Barrierearmer Eingang mit Taster rechts neben Haupteingangstür
- Orientierungssystem blindFind im Haus
- Barrierefreie WCs im Erdgeschoss und 2. Obergeschoss sowie in Ebene -1 und -2 im Bibliotheksbereich
- Bestuhlung im Saal ist nicht fest verschraubt