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Aktuelle Ausstellungen

Schütz gedruckt!

Kommunizieren im Geflecht von Musik, Politik und Gesellschaft

Eine Ausstellung in der Schatzkammer | 19. Juli bis 15. Oktober 2022 |  Mehr erfahren

2022 jährt sich der Todestag des Komponisten und Dresdner Hofkapellmeisters Heinrich Schütz zum 350. Mal – Anlass für einen genauen Blick auf den Notendruck als wichtiges Verbreitungsmedium seiner Zeit. Denn dieser umfasst viel mehr als „nur“ die Musik: Unterschiedliche Akteure kommunizieren über Elemente wie Widmungen, Vorreden oder Titelblätter.

Die Ausstellung spürt dieser Vielschichtigkeit nach.

loungeaffairs #4

Rudi Meisel. Autorast 1971

Eine Ausstellung der Deutschen Fotothek in der Bib-Lounge der SLUB Dresden | 6. April bis 16. Oktober 2022 | Mehr erfahren

Rund 50 Jahre ist es her, dass Rudi Meisel auf Rastplätzen an der A3 nahe Köln fotografierte: Autorast 1971 entstand dicht an den Menschen, die ihre Fahrt zum Essen, Rauchen, Tanken, Entspannen und Schlafen kurz unterbrechen. Der Durchgangsort wird in den Schwarzweißaufnahmen zum Schauplatz zeitloser menschlicher Bedürfnisse. Neu in das Archiv der Fotografen der Fotothek aufgenommen, wird das Schaffen Rudi Meisels in den loungeaffairs #4 thematisch passend zum Ort in einem Ausschnitt vorgestellt.

 

Mind the Gap. Von geraubten Büchern, fairen Lösungen ... und Lücken

Virtuelle Ausstellung zur NS-Raubgutforschung an der SLUB 

Warum ist die Herkunft eines Buches zu hinterfragen? Wann handelt es sich um eine „verdächtige“ Provenienz, weil das Buch möglicherweise während des Nationalsozialismus geraubt wurde? Wie kann man den Weg eines Buches rekonstruieren und wie dessen ursprüngliche Eigentümer:innen identifizieren? Was geschieht danach? Und nicht zuletzt: Vor welchen Herausforderungen steht die praktische NS-Raubgutforschung und wie kann man diese meistern – oder aus ihnen sogar einen Vorteil ziehen?

Die Provenienzforscher:innen aus dem Projektteam der SLUB gehen diesen Fragen in der Online-Ausstellung, die sie gemeinsam mit der Gestalterin Judith Andó aufbereiteten, nach. Mind the Gap. Von geraubten Büchern, fairen Lösungen … und Lücken ist in der Deutschen Digitalen Bibliothek zu sehen und zeigt anschaulich, wie NS-Raubgut identifiziert und wie Vorbesitzer:innen ausfindig gemacht werden können. Begleiten Sie die Forscher:innen bei der Aufklärung von Herkunftsvermerken in drei Büchern, die die Schicksale der Schriftstellerin Ilse Weber, der Arbeiterbibliothek Rathenow und des Württembergischen Freidenker- und Monistenbundes vor und während der Zeit des Nationalsozialismus dokumentieren. Erleben Sie, wie Provenienzforscher:innen in der täglichen Arbeit im Wesentlichen mit Lücken konfrontiert sind: in den Büchern selbst, in Archiven, in Zeitzeug:innenberichten. Wie kann man mit diesen Lücken umgehen, wie sie überwinden oder füllen? Die Ausstellung zeigt Wege dafür auf.

Virtuelle Eröffnungsveranstaltung am 14. April 2021, 17 Uhr

Die Ausstellung können Sie in der Deutschen Digitalen Bibliothek besuchen: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/mind-the-gap/