Kulturgut schützen – eine Aufgabe für alle
„Das Aufatmen der Verhandlungspartner war unüberhörbar.“
12.6.2023, evangelische-zeitung.de
„Und in St. Marienthal wertet man den Verkauf der Bibliothek auch als Beginn einer langen, guten Zusammenarbeit mit dem Freistaat.“
12.6.2023, saechsische.de
„Ein Sammelbecken von über 700 Jahren Kulturgeschichte Sachsens und der Oberlausitz.“
6.7.2022, Blog der UB Leipzig
„Ein guter Tag für Sachsen, die Wissenschaft und Forschung – und ein guter Grund, mal wieder die SLUB zu besuchen.“
12.6.2023, kulturellewelten.de
„Häufig schätzt man gewisse Dinge erst, wenn sie verloren zu gehen drohen, vorausgesetzt, man hat gewusst, dass es sie überhaupt gibt.“
24.5.2022, FAZ.net
Ende des Jahres 2023 kaufte der Freistaat Sachsen die Klosterbibliothek von St. Marienthal. Die Bibliothek gehört zum ältesten Zisterzienserinnenkloster im deutschsprachigen Raum und ist sehr wertvoll. Sie zeigt, wie Frauen in Klöstern seit dem Mittelalter gelebt, gelernt und Wissen gesammelt haben. Für die Geschichte von Sachsen und sogar darüber hinaus ist das ein großer Schatz. Mit dem Kauf bleibt dieses Kulturerbe erhalten – für die Forschung und für kommende Generationen. Es zeigt sich auch, wie wichtig es ist, Kulturgut zu schützen. Alle Menschen sind dafür verantwortlich. Archive, Bibliotheken und Museen helfen dabei, unsere Geschichte lebendig zu halten.
Am 6. Dezember 2023 traten die SLUB Dresden und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus vor die Presse und berichteten, dass es dem Freistaat Sachsen mit finanzieller Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung gelungen war, die einzigartige St. Marienthaler Klosterbibliothek für die Öffentlichkeit zu erwerben. Damit konnte der Freistaat dieses herausragende sächsische Kulturerbe in seiner Gesamtheit erhalten, für Wissenschaft und Forschung sichern und dauerhaft für kommende Generationen bewahren. Die Bibliothek des ältesten noch bestehenden Zisterzienserinnenklosters im deutschsprachigen Raum hat höchsten Wert für die Kultur- und Landesgeschichte Sachsens und weit darüber hinaus. Denn es handelt sich um ein äußerst seltenes Zeugnis einer geschlossenen, seit dem Spätmittelalter gewachsenen Sammlung frauenklösterlicher Bildungskultur. Dieser erfolgreiche Erwerb unterstreicht eindrucksvoll, dass die Sicherung und Bewahrung von Kulturgut eine Aufgabe ist, welche die gesamte Gesellschaft betrifft. Archive, Bibliotheken und Museen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, um das kulturelle Erbe für Gegenwart und Zukunft lebendig zu halten.
