Weber in Dresden heute

Fotografie (Negativabzug auf Papier) von Ursula Richter, Deutsche Fotothek
Dresden gilt bis heute als Weber-Stadt. Insbesondere die Staatsoper ist als Nachfolgerin des einstigen „deutschen Departements“ ein zentraler Ort der Weber-Rezeption. Der Freischütz erklingt hier unter anderem zum 100. Todestag des Komponisten im Jahr 1926, aber auch zur Wiedereröffnung der Semperoper am 13. Februar 1985.
Auch im 21. Jahrhundert wird die Weber-Tradition fortgeführt: Die Dresdner Inszenierung der Euryanthe im Jahr 2006 gilt überregional als „Ehrenrettung“ einer verkannten Oper. Es ist die erste Neueinstudierung in Dresden nach der Aufführung zum 100jährigen Jubiläum der Oper im Jahr 1923.
Die Sächsische Landesbibliothek (und heutige SLUB) bewahrt das historische Notenarchiv der Staatsoper und damit zentrale Zeugnisse der Dresdner Weber-Rezeption. Bereits vor hundert Jahren erinnert die Bibliothek mit einer Ausstellung an den 100. Todestag des Komponisten.