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Integrierte maschinelle Tiefenerschließung von Datenbankinformationen

Beschreibung

Datenbanken bzw. die darin enthaltenen Informationsbestände sind in der Digitalen Bibliothek zu einer der wichtigsten Säulen wissenschaftlicher Fachinformation geworden. Dafür haben die sächsischen Hochschulbibliotheken mit dem EFRE-Projekt "Databases on Demand" (DBoD) erfolgreich ein durch die SLUB Dresden betriebenes zentrales und mandantenfähiges Dankbankinformationssystem entwickelt.

Mit dem Projekt "Integrierte maschinelle Tiefenerschließung von Datenbankinformation" wird eine noch verbliebene Lücke in diesem Informationsangebot geschlossen. Die in DBoD angebotenen Datenbanken werden zwar sehr komfortabel gefunden und in ihnen kann sehr gut recherchiert werden, die Inhalte einer Datenbank selbst stehen aber erst für eine Recherche zur Verfügung, wenn diese Datenbank ausgewählt bzw. gestartet wurde. Das Projekt stellt sich diesem Problem und zielt darauf ab, eine automatisierte Tiefenerschließung von Datenbankinhalten in eine datenbankübergreifende Recherche einzubinden und damit wesentliche Bestandteile der Datenbankinhalte dem Benutzer schon im ersten Rechercheschritt zugänglich zu machen. Diese Qualität der Tiefenerschließung ist im Bereich der Datenbankrecherche neu, in anderen bibliothekarischen Bereichen wie zum Beispiel digitalisierten Print- und Bildmedien aber durchaus schon gängige Praxis. Entsprechend wird sie von den Benutzern zunehmend auch erwartet. Das Projekt wird zu einer wesentlichen Anreicherung der bibliothekarischen Informationssysteme führen, indem bisher eher versteckte Informationsbereiche integriert und erwartungskonform angeboten werden.

Aktueller Stand

Bis Anfang des Jahres 2013 wurden bereits über 350 Datenbanken erfolgreich in den zentralen Index der Tiefenerschließung überführt. Mit der Aufnahme der mit Abstand meistgenutzten Datenbank Perinorm können z.B. die Volltexte aller DIN-Normen durchsucht werden, ohne eine Datenbanksitzung starten zu müssen. Insgesamt umfassen die Volltexte aller bis jetzt indexierten Datenbanken ca. 2,5 Millionen Dokumentseiten. Das entspricht einem Papierstapel von ca. 250 Metern Höhe. Die bisherigen Ergebnisse dieses Projektes können in einem Protypen nachvollzogen werden. Auf den Seiten von DBoD entsteht keine weitere Rechercheplattform, vielmehr erfolgt eine Integration in die vorhandenen Lokalsysteme. Der SLUB-Katalog ist seit dem 19. April um den Suchraum der Tiefenerschließung erweitert, die Kataloge der am Projekt beteiligten sächsischen Einrichtungen folgen im zweiten Quartal.

Laufzeit

2011 - 2013

Förderer

EU - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Europäische Union -
Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung -
„Europa fördert Sachsen!”

      Ansprechpartnernach oben

      Referat Lokale Informationssysteme
      Falk Niederlein

      Tel.: +49 351 4677-226
      Fax: +49 351 4677-711
      E-Mail: Falk.Niederlein@slub-dresden.de