- Vitrine I
- Vitrine II
- Vitrine III
- Vitrine IV
- Vitrine V
- Vitrine VI
- Vitrine VII
- Vitrine VIII
- Vitrine IX
- Vitrine X
- Vitrine XI
- Vitrine XII
- Vitrine XIII
- Vitrine XIV

Machsor mechol haschana
Hebräische Handschrift auf Pergament.
293 Blätter, Deutschland (wohl Esslingen),
um 1290.
Der Machsor - etwa mit »Zyklus« zu übersetzen - ist das jüdische Gebetbuch für die Gottesdienste an besonderen Sabbaten und Feiertagen. Neben der Stammliturgie enthält er weitere liturgische Dichtungen.
Die Dresdner Prachthandschrift ist der erste von zwei Bänden und enthält die Liturgie für die Sabbate des Purim-, Pessach- und Schawoutfestes sowie Dichtungen des Rabbi Meir von Rothenburg (1215-1293) und von Juda Halevi (1075-1141). Geschrieben wurde sie von Reu’ben, einem Schüler des Rabbis. Der zugehörige zweite Band mit der Liturgie für die weiteren Feste befindet sich in der Universitätsbibliothek Breslau.