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Vitrine VII


Fragment eines  griechischen PapyrusFragment eines griechischen Papyrus

Ägypten, 163 v. Chr.

Enthält drei nicht zusammen gehörige Texte. Dabei handelt es sich um Warenbestellungen und Lieferbestätigungen.

Zum Schreiben diente Rohrhalm mit gespaltener Spitze (Kalamos). Die Schrift wurde mit Lösungen von Kohlenschwärze (Ruß), auch mit Zinnober (rot), später mit Sepia- und Metalltinten ausgeführt.

Handschriften




Der Sumerische  TonkegelSumerischer Tonkegel

2100 v. Chr.

Keilschrifturkunde des Stadtfürsten von Lagasch in Südmesopotamien für einen von ihm erbauten Tempel.

Die Übersetzung der neusumerischen Inschrift lautet:
»Dem Ningizzida / seinem Gott / hat Gudea / Stadtfürst / von Lagasch (heute Tellah) / der Diener der Göttin Gatumdug / seinen Tempel in Girsu / erbaut.«

Handschriften




KoranKoran

Arabische Handschrift auf Seidenpapier.
12. Jahrhundert.
Achteckige Miniaturausgabe.

Handschriften







Orientalischer BucheinbandOrientalischer Bucheinband

Über die Jahrhunderte sind verschiedene orientalische Einflüsse im europäischen Bucheinband wirksam geworden: Die Technik des Vergoldens, die vertieften Mittelplatten, die bunte Lackmalerei auf Bucheinbänden, das mandelförmige Mittelstück z.T. mit korrespondierenden Eckstücken. Besonders typisch ist der Überschlag bei flexiblen Einbänden, der so gestaltet ist, dass der Schmuck des Vorderdeckels auf der Klappe wiederholt wird. Dadurch wird beim Darüberlegen der stumpfwinkligen Klappe das Einbandmuster nicht verändert.

Einbände



Shui-hu-chuanNeugedrucktes und mit Bildern der Pflichttreuen illustriertes Shui-hu-chuan

Chinesischer Holztafeldruck. 17. Jahrhundert.

Drei Kapitel aus einem beliebten Romanwerk, das zuerst 1614 in Peking erschien.

Drucke



Mulana FudhuliMulana Fudhuli: Gedicht zum Lobe des Weines

Persische Handschrift auf Rosenpapier mit
3 ganzseitigen Malereien.
Bagdad 1630.

Handschriften












Heilige Walatta PetrosLeben, Wunder und Bildnis der heiligen Walatta Petros

Äthiopische Bilderhandschrift auf Pergament. Im Jahr 165 der Gnade und im
5. Jahr des Königs Yohannes I. (1672).

Handschriften

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Leiterin Buchmuseum
Katrin Nitzschke
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Fax: +49 351 4677-701
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