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Psalter
Pergamenthandschrift. Merseburg (?),
13. Jahrhundert
Die 150 Psalmen waren seit dem frühen Mittelalter fester Bestandteil der christlichen Liturgie und bildeten die Grundlage der Stundengebete. Der Psalter, das mittelalterliche Gebetbuch schlechthin, enthielt außer dem Text der Psalmen häufig auch biblische Lobgesänge, Litaneien, Hymnen, diverse Gebete, Kurzlesungen und seit dem 11. Jahrhundert zu Beginn ein Kalendarium.
Die Dresdner Handschrift ist unvollständig: sie besteht überwiegend aus Blättern mit Miniaturen. Auf den zwölf Kalenderseiten nimmt der Kalender mit Tagesbuchstaben, römischer Tageszählung sowie den Namen der Tagesheiligen bzw. der kirchlichen Feste jeweils die linke Hälfte eines zweibogigen Rahmens ein, während rechts ein Apostel unter einem Tierkreiszeichen des Monats steht. Ferner haben sich eine Initialzierseite sowie sieben Vollminiaturen mit Szenen aus dem Leben Christi erhalten, welche die einzelnen Abschnitte des Psalters markierten.
Li apocalipse
Deutsche Historienbibel
Apocalypsis Sancti Johannis. Blatt 48 (50)
Spätmittelalterlicher Bucheinband mit Schweinsleder über Holzdeckeln undornamentalen Stempelprägungen
Bucheinband des 15. Jahrhunderts mit Schweinsleder über Holzdeckeln
Bucheinband des 16. Jahrhunderts mit Schweinsleder über Holzdeckeln
Flexibler Bucheinband mit Leder auf Pappe aus der Mitte des