
Dassdorf, Karl Wilhelm: Beschreibung der vorzüglichsten Merkwürdigkeiten der Churfürstlichen Residenzstadt Dresden und einiger umliegenden Gegenden.
Band 1.- Dresden: Walther, 1782. - S. 310-311
SLUB: Hist.Sax.G.469-1
Der „erste Bibliothekar“ Dassdorf arbeitete 1775-1812 in der kurfürstlichen, später königlichen Bibliothek. Er begleitete oft Besucher durch die Bibliothek, um ihnen deren Kostbarkeiten zu zeigen, wozu auch „ein Mexikanisches Manuscript, das mit unbekannten Charaktern und Hieroglyphischen Figuren auf beyden Seiten beschrieben, und mit allerhand Farben angestrichen ist [, gehörte]. Es ist ein länglicher Oktav, in ordentliche Falten oder 39 Blätter zusammen gelegt, die ausgebreitet etwas über sechs Ellen betragen.“