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Förderrichtlinien

Konkrete Anforderungen für den Umgang mit Forschungsdaten kommen zunehmend auch von wissenschaftlichen Institutionen und Förderorganisationen. So verlangen öffentliche Fördergeber oftmals bereits bei der Antragstellung eine umfangreiche Planung zum Daten- und Forschungsdatenmanagement. Eine Möglichkeit ist die Erstellung eines Datenmanagementplans. ​ Dabei handelt es sich um eine systematische Beschreibung wie mit Forschungsdaten (während eines Forschungsprojektes bzw. nach Projektabschluss) umgegangen wird.

Eine Einführung zur Erstellung von Datenmanagementplänen bietet das Digital Curation Center (DCC). Darauf aufbauend arbeitet die TU Dresden mit DMPonline auch an einem entsprechenden Online Werkzeug - voraussichtlich verfügbar ab Mai 2017.

Nähere Information zu speziellen Anforderungen und Richtlinien finden sich meist auf den Seiten der jeweiligen Institutionen und Förderorganisationen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) folgt beispielsweise den Grundsätzen zum Umgang mit Forschungsdaten der Schwerpunktinitiative "Digitale Information" der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie ihren eigenen Empfehlungen "Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" und hat konkrete Vorgaben hinsichtlich Projektplanung und Antragstellung sowie Bereitstellung und langfristiger Sicherung von Forschungsdaten. Die Europäische Kommission empfiehlt in ihren Guidelines on Open Access to Scientific Publications and Research Data in Horizon 2020 den offenen Zugang zu Publikationen und Forschungsdaten und verlangt zunehmend die Erstellung eines sogenannten Data Management Plans.