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Stenografische Sammlung

Die Stenografische Sammlung repräsentiert mit etwa 53.000 Bestandseinheiten – von der Monographie bis zum audiovisuellen Medium – die 2.000jährige Geschichte der Stenografie. Sie ist die weltweit größte und bedeutendste Fachbibliothek ihrer Art. Ihre Geschichte ist eng verbunden mit der Entwicklung der Parlamentsstenografie in Sachsen.

Sammlung und Beständenach oben

Zum Bestand der Stenografischen Sammlung zählen in erster Linie Monographien, Zeitschriften und Handschriften. Hinzu kommen Originalstenogramme, Akzidenzdrucke, Bildnisse, audiovisuelle Medien sowie diverse Sachzeugnisse.
Neben Literatur zu Stenografie umfasst der Bestand auch Schriften zu Maschinenschreiben, Textverarbeitung und Bürowirtschaft sowie ferner einzelne Titel zu Schrift-, Sprach- und Staatswissenschaft. Außerdem besitzt die Stenografische Sammlung eine umfangreiche fremdsprachige Abteilung, welche etwa ein Viertel des Gesamtbestandes ausmacht. Sie verzeichnet Werke in 52 Sprachen. Insgesamt werden Titel aus sechs Jahrhunderten, vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart, nachgewiesen.

Besonderheiten und Raritäten (Auswahl)nach oben

  • die Lehrbuchsammlung als Kernstück der Stenografischen Sammlung: nahezu lückenloser Besitz sämtlicher Erstausgaben deutscher Stenografielehrbücher, von den geometrischen Kurzschriftsystemen bis zur Deutschen Einheitskurzschrift
  • die Sammlung altenglischer Werke des 17. und 18. Jahrhunderts mit insgesamt 85 Titeln – davon 78 Originalausgaben – zu den Anfängen der neuzeitlichen Kurzschrift
  • die Handschriftensammlung mit Autographen von fast allen wichtigen deutschen Stenografieerfindern, allen voran mit Originalbriefen Franz Xaver Gabelsbergers
  • die zahlreichen schriftlichen Nachlässe bekannter Stenografen und Stenografiewissenschaftler wie z. B. von Felix von Kunowski und Christian Johnen

Die einzelnen Bestände sind in Sachgruppen nach einer speziellen Systematik aufgestellt. Nachgewiesen werden sie mittels verschiedener Kataloge. Ausgewählte Werke zur Stenografie können im Rahmen der Digitalen Sammlungen auch als Volltext abgerufen werden.