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Grafiksammlung

Siebdruck auf dem Umschlag der originalgrafischen Künstlerzeitschrift „Bizarre Städte“. Dresden 1988.Die Sammlung besteht derzeit aus rund 1.300 originalgraphischen Künstlerbüchern und Grafikmappen sowie ca. 300 originalgraphischen Zeitschriftenheften.

Künstlerzeitschriften digital

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In den Jahren 1986 - 1990 boten immer mehr ostdeutsche Künstler ihre inoffiziell entstandenen originalgrafischen Bücher und Zeitschriften der Bibliothek zum Kauf an. Auf diese Weise entstand eine einzigartige, abgeschlossene Sammlung experimenteller Kunstwerke, die einen eindrucksvollen Überblick der inoffiziellen DDR-Kunstszene vermittelt. 

Sie wurde 1986, mit damals knapp 100 Bestandseinheiten, aus der Rara-Sammlung ausgegliedert.

Seit 1990 werden auch ausländische Künstlerbücher erworben. So verfügt die Grafiksammlung heute u.a. über eine interessante Kollektion französischer und russischer Buchexperimente.

Erschließungnach oben

Alle Werke der Grafiksammlung sind im SLUB-Katalog und damit auch im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) nachgewiesen, die Zeitschriften zusätzlich in der Zeitschriftendatenbank (ZDB).

Die Grafiksammlung ist außerdem Bestandteil des Fachinformationsdienstes "Kunst ab 1945" und damit über das Portal arthistoricum.net erschlossen.

Benutzungnach oben

Künstlerbücher und Grafikmappen werden ausschließlich für die Präsenznutzung im Lesesaal Sammlungen (Ebene -1) bereitgestellt.

Originalgrafische Zeitschriften werden aus konservatorischen Gründen in der Regel nicht ausgeliehen, da sie digital zur Verfügung stehen.