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Bibliotheca gastronomica und G.Benn-Sammlung Putz

Menükarte für den 3. September 1937 im Hotel Bellevue Dresden. Klappkarte, Außenseiten.

Der Sammler Walter Putz aus Baden-Baden hat im Jahr 2005 seine umfangreiche Bibliotheca Gastronomica  der SLUB Dresden als Schenkung übergeben.

Walter Putz wurde 1924 in Schlesien geboren und hat 50 Jahre als Oberkellner in den besten Hotels Deutschlands gearbeitet.  Seit 1952 sammelt er vor allem Literatur zur Kulturgeschichte der Gastronomie.

Der Katalog zur Bibliotheca Gastronomica verzeichnet über 4.000 Drucke in chronologischer Folge (Bd.1, 346 S.). Band 2 des Katalogs (119 S.) verzeichnet 36 Handschriften, 132 Zeitschriften in 242 Bänden und enthält neben einem Register der Autoren und Titelanfänge auch einige photographische Einblicke in die Bibliothek des Sammlers. Alle Druckschriften sind im SLUB-Katalog recherchierbar; Übersichten nach Jahrhunderten sind mit der Suche unter „Regalstandort/Signatur“ wie folgt möglich:

Putz.16* = 57 Drucke aus dem 16. Jahrhundert
Putz.17* = 83 Drucke aus dem 17. Jahrhundert
Putz.18* = 283 Drucke aus dem 18. Jahrhundert
Putz.19* = 753 Drucke aus dem 19. Jahrhundert
Putz.20* = 2.621 Drucke aus dem 20. Jahrhundert
Putz.21* = 235 Drucke aus dem 21. Jahrhundert.

Enthalten sind ferner zwei Inkunabeln: Bartholomaeus Platina: De honesta voluptate et valetudine. Venedig: Bernardinus de Vitalibus, 1498, GW M33907; Mensa philosophica. Köln: Apud Praedicatores [d.i. Cornelius von Zierickzee, c. 1500], GW M22813, das Wolfenbütteler Exemplar des Platina ist digital zugänglich.
Eine Auswahl von 430 Bänden der Bibliotheca gastronomica steht in den Digitalen Sammlungen  zur Verfügung 

2010 übergab Walter Putz der SLUB auch seine Sammlung über Gottfried Benn. Die Sammlung zu Gottfried Benn ist unter der Signatur „Putz Benn“ aufgestellt und im SLUB-Katalog zu finden (459 Schriften).

In der Handschriftendatenbank sind unter dem Namen „Putz“ rund 200 seiner Autographen sowie 36 Handschriften der Bibliotheca gastronomica des 16. bis 20. Jahrhunderts (Signaturen Mscr.Dresd.App.2864-2899) verzeichnet. Die Korrespondenz mit Sammlern und Händlern und die zahlreichen Akzidenzdrucke (Menukarten u.a.) werden nach und nach erfasst.

Im Jahr 2007 und 2008 ist die Bibliotheca Gastronomica in Ausstellungen in Dresden (PDF) und Karlsruhe präsentiert worden.

Alle Handschriften und Drucke können im Lesesaal Sammlungen (Ebene -1) eingesehen werden.