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Karl Christian Friedrich Krause (1781-1832)

In Dresden traf sich Karl Christian Friedrich Krause mit seinem Freund Arthur Schopenhauer („Die Welt als Wille und  Vorstellung“) im Japanischen Palais vor den Indischen Schränken. Hier studierte er in der Königlich Öffentlichen Bibliothek deren berühmte Sanskrithandschriften. Allerdings waren die Gedanken des Philosophen seinen Landsleuten wohl zu kraus. Jedenfalls blieb er hierzulande völlig unbekannt. Anders in Spanien, wo gerade eine Neuausgabe seiner gesammelten Werke veröffentlicht wird. Nicht nur dort, sondern im gesamten Ibero-Amerikanischen Raum folgen Millionen Menschen einer auf Krause zurück gehenden Lebensauffassung und Weltsicht, dem „Krausismo".

 

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