1. SLUB Dresden
  2. Sammlungen
  3. Musik
  4. Über die Musikabteilung
  5. Geschichte der Musikabteilung

Geschichte der Musikabteilung

1816
Oberbibliothekar Friedrich Adolf Ebert vereinigt die im Bestand verstreuten Musica theoretica und practica der damaligen Königlichen Öffentlichen Bibliothek zu einer »Musicalischen Abtheilung«.

1890
Die Bibliothek erhält Musikalien des 16. und 17. Jahrhunderts aus sächsischen Kirchen-, Schul- und Ratsbibliotheken als Depositum.

1896
König Albert weist der Bibliothek die Königliche Privat-Musikaliensammlung zu.

1908
folgen die Hofkapell-Musikalien aus der Katholischen Hofkirche.

1934
Die Musikabteilung der nunmehrigen Sächsischen Landesbibliothek übernimmt erstmals Musikalien aus dem historischen Fundus der Staatsoper.

1945
Die Zerstörung des Japanischen Palais, in dem die Bibliothek seit 1786 untergebracht ist, führt zum weitgehenden Verlust der neueren Musikbestände. Die Quellensammlung überdauert den Krieg teils mit Schäden, teils wird sie in die Sowjetunion verbracht.

1949
Die Musikabteilung wird im 1947 bezogenen Gebäude Marienallee 12 wiedereröffnet.

1977
Die ersten Bände der beiden Jahresverzeichnisse »Bibliographie Musik« und »Zeitgenössisches Musikschaffen in der DDR« erscheinen.

1983
Die Sächsische Landesbibliothek wird Zentralbibliothek der DDR für Kunst und Musik.

1996
In der neugegründeten Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) gehört die Musikabteilung zur Abteilung Sammlungen.