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Sondersammelgebiet 9.11 (1993-2013)

Die Sammlung von Literatur zur Kunst hat in der SLUB Dresden seit ihrer Gründung 1556 Tradition. 1983 erhielt die Bibliothek den Status "Zentrale Fachbibliothek der DDR für Kunst und Musik", nachdem ihr bereits 1966 der Sammelschwerpunkt bildende Kunst zugewiesen worden war. Aufgrund dieser Funktion konnte die Bibliothek den Literaturbestand zur Gegenwartskunst schon vor 1990 kontinuierlich aufbauen.

1993 wurde der SLUB das Sondersammelgebiet Zeitgenössische Kunst ab 1945 einschließlich Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgrafik (SSG 9.11) im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell geförderten Programms zur überregionalen Literaturversorgung in der Bundesrepublik Deutschland übertragen. Zu diesen Bereichen wurde in- und ausländische Literatur (Europa und Nordamerika) so vollständig wie möglich erworben. Die deutsche themenspezifische Literatur wurde in Absprache mit den Hochschulen und Instituten so breit wie möglich gesammelt. Ziel war, von jeder wissenschaftlichen Publikation wenigstens ein Exemplar in Deutschland zugänglich zu machen. Dabei war nicht nur die Nachfrage nach Literatur für die aktuelle Forschung zu beachten, sondern auch der in Zukunft voraussichtlich zu erwartende Literaturbedarf (Reservoir-Funktion) in Rechnung zu stellen.

Im Januar 2012 wurden die bis dahin getrennt präsentierten Angebote von "ViFaArt - Virtuelle Fachbibliothek für Gegenwartskunst" und "arthistoricum.net - Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte" in einem gemeinsamen Angebot unter dem Namen arthistoricum.net - Virtuelle Fachbibliothek Kunst zusammengeführt. Damit ist erstmals eine übergreifende Recherche zum gesamten kunsthistorischen Themenspektrum möglich. Gleichzeitig war die virtuelle Fusion ein erster Schritt zu einer noch engeren Zusammenarbeit bei der Bewältigung der neuen Aufgaben im gemeinsam betriebenen Fachinformationsdienst Kunst seit Januar 2014.