Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresdenzur Startseite

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Kartensammlung

Bestände

Neben wertvollen historischen Karten (u.a. nach Ptolemäus, von Münster, Ortelius, Mercator, Gerard de Jode und Blaeu [vgl. Europakarte, 1635]) sind vor allem Karten von Sachsen sowie topographische Kartenwerke von Deutschland und Europa vorhanden. Hinzu kommen zahlreiche Ortsansichten aus dem 17. - 19. Jahrhundert.

Bild Radierung Dresden

Panorama von Dresden, Radierung von C. A. Richter, 1824

Die circa 172.255 Einzelblätter liegen größtenteils gedruckt und teilweise handgezeichnet vor. (Um die Rückführung weiterer 11.000 Blätter, die im 2. Weltkrieg ausgelagert waren und sich jetzt vermutlich in Russland befinden, ist die SLUB bemüht.)

Die Bestände der Zentralbibliothek setzen sich wie folgt zusammen:

Anhand der Karten, Ansichten und Atlanten ist es möglich, eine Vielzahl von Fragestellungen aus den Bereichen der Denkmalpflege, Landschaftsarchitektur, Umweltschutz, Verkehr, Baugeschichte, Raumordnung, Raumplanung, sowie zur Geschichte von Burgen, Schlössern, und Festungsanlagen hinreichend zu beantworten.

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Benutzung

BenutzerInnen der Kartensammlung in der Zentralbibliothek melden sich bitte im Lesesaal Sammlungen in der Ebene -1. Von dort werden sie weiter geleitet zum Kartenleseraum in der Ebene -2.

Für die Präsenzbenutzung stehen im Kartenleseraum drei Leseplätze, ein Computerarbeitsplatz und ein entsprechender Handapparat zur Verfügung. Mit einer Wartezeit ist bei der Benutzung von Beständen aus dem Magazin zu rechnen. Für die Nutzung des Altbestandes (vor 1800) sind spezielle videoüberwachte Arbeitsplätze im Sammlungslesesaal eingerichtet.

Ein Teil des Neubestandes, der in zwei Exemplaren vorhanden ist (Saxonica ausgenommen) kann außer Haus entliehen werden.

Für große Gruppen von Studenten besteht im Kartenlesesaal der Bereichsbibliothek DrePunct die Möglichkeit mit Karten und Atlanten zu arbeiten.

Weiterhin werden angeboten:

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Gebühren

Die Benutzung von Karten und Ansichten in der Kartensammlung ist grundsätzlich gebührenfrei. Ebenso werden für schriftliche und mündliche Auskünfte sowie für die Bereitstellung der Karten und Ansichten zur Anfertigung von Reproduktionen keine Gebühren erhoben. Gebührenpflichtig hingegen sind alle reprographischen Leistungen deren Kosten aus der Gebühren- und Entgeltordnung der SLUB zu entnehmen sind.


Kataloge

Nachweis des Bestandes in differenzierten Zettelkatalogen für unterschiedliche Bestandsgruppen, Erscheinungs- und Erwerbungsjahre, die unter Anleitung des Bibliothekspersonals vom Leser benutzt werden können.

Ab 2003 Nachweis von Karten und Ansichten im SLUB-Katalog

Ab 2005 Kartenforum Sachsen

Ab 2006 Kriegsverlagerungen

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Kartenkunde im Internet

In der Region

Kartensammlungen

Verlage und Vereine

Links zu digitalen Atlanten, Karten und Ansichten


Geschichte

Die Kartensammlung der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden geht in ihren Anfängen auf Kurfürst August (1526 – 1586, reg. 1553 – 1586) zurück, der seit 1556 neben Büchern auch Holzschnitte, Kupferstiche und Handzeichnungen für seinen persönlichen Gebrauch sammelte. Damit gehört die Kartensammlung zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland.

Betrachtet man die Entwicklung über den Zeitraum von fast 450 Jahren, so ist trotz Stagnation, Krisen und Kriegen der Sammelauftrag immer wieder neu belebt worden. In den letzten 10 Jahren konnte der Bestand um fast 40.000 Einzelblätter vermehrt werden. Er umfasste Ende 2009 circa 172.255 Karten und Ansichten.

Bild Kartengemälde Ätna

Ätna (Sizilien), 1:500 000, Kartengemälde von Georg Zimmermann, 1985

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