1. SLUB Dresden
  2. Sammlungen
  3. Handschriften
  4. Orientalische Handschriften

Orientalische Handschriften

Bestandnach oben

Die Handschriftensammlung der SLUB verfügt über 448 islamische Handschriften (196 osmanische, 184 arabische, 68 persische), die großenteils im Gefolge der Auseinandersetzungen mit den Osmanen auf dem Balkan nach Europa gelangten und im 18. und 19. Jahrhundert aus adligen Sammlungen und Gelehrtennachlässen erworben wurden. Im 19. Jahrhundert wurden in größerem Umfang tibetische (438) und mongolische (58) Handschriften angekauft; einzelne chinesische (18), japanische (3), indonesische (9), sanskritische (1), hebräische (10) und äthiopische (4) Manuskripte kamen zumeist im 19. Jahrhundert als Geschenke von Privatpersonen in die Bibliothek.

 

Herausragende Einzelstücke

Verzeichnungnach oben

Bis auf wenige jüngere Erwerbungen sind die islamischen Handschriften in dem 1831 veröffentlichten „Catalogus codicum manuscriptorum orientalium Bibliothecae Regiae Dresdensis“ des Leipziger Orientalisten Heinrich Leberecht Fleischer (1801-1888) verzeichnet (digital verfügbar: diglib.hab.de/wdb.php )
Die tibetischen, mongolischen, chinesischen, hebräischen und äthiopischen Handschriften sind vollständig, die indonesischen Handschriften teilweise im „Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland“ (VOHD) (Wiesbaden bzw. Stuttgart 1961ff.) beschrieben.