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Mittelalterliche abendländische Handschriften

Mittelalterliche abendländische Handschriften

Im Bestand der SLUB befinden sich knapp 700 mittelalterliche, d.h. bis um das Jahr 1500 entstandene abendländische Handschriften, darunter 421 in lateinischer Sprache, 169 in deutscher Sprache, 35 in griechischer Sprache, 25 in französischer Sprache, 15 in italienischer Sprache, 8 in niederländischer Sprache, 2 in spanischer Sprache, 2 in tschechischer Sprache, 1 in dänischer Sprache und 1 in englischer Sprache. Hinzu kommen rund 400 Fragmente in Form von Bucheinbänden im Druckschriftenbestand der SLUB.

Spitzenstücke sind der Codex Boernerianus (eine griechisch-lateinische Handschrift der Paulusbriefe aus dem 9. Jh.), die Chronik des Thietmar von Merseburg (11. Jh., mit eigenhändigen Abschnitten), die Bilderhandschrift des Sachsenspiegels (14. Jh.), eine lothringische Handschrift der Apokalypse des Johannes (14. Jh.) und eine französische Handschrift der Werke des antiken Arztes Galen (15. Jh.).

Leider wurden zahlreiche mittelalterliche Handschriften 1945 schwer beschädigt.

Kurznachweise für die bis 1976 erworbenen Handschriften finden sich im gedruckten, digitalisierten Handschriftenkatalog der SLUB (Recherche über die Datenbank Manuscripta mediaevalia);  jüngere Erwerbungen sind im Portal Kalliope nachgewiesen. Die deutschsprachigen Handschriften wurden mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft soweit konservatorisch möglich digitalisiert und ausführlich beschrieben (Recherche über Manuscripta mediaevalia). Langfristig sollen möglichst alle mittelalterlichen Handschriften digitalisiert und neu beschrieben werden.

Relevante Kollektionen in den Digitalen Sammlungen

 Auskünfte werden auf Anfrage gerne erteilt.