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Machsor mecholl haschana

In Kooperation zwischen der SLUB Dresden und der UB Breslau/Wrocław entstanden die Digitalisate des Machsor. 

Zu den Digitalisaten

 

Einige der Notizen im Breslauer Teil beziehen sich auf liturgische Bräuche der Wormser Gemeinde. Wann die beiden Teile getrennt wurden, ist bislang nicht bekannt. Die älteste Erwähnung des Dresdner Teils findet sich im „Catalogus manuscriptorum Bibliothecae Electoralis“ von 1755 (SLUB, Bibl.Arch.I.B,Vol.132,Nr. 211). Der Breslauer Teil gehörte laut Besitzeintrag 1595 dem Magister Gregor Grunow, 1595-1613 Prediger in Göritz (Górzyca) unweit Frankfurt / Oder, von wo aus der Band 1811 mit den Beständen der aufgelösten Viadrina nach Breslau kam.

Machsor mechol  haschana

UB Breslau/Wrocław,

Ms.Or.I 1, Bl. 46v: Miniatur zum Neujahrsfest (Rosch ha-Schana): Links oben führt Abraham seinen Sohn Isaak auf einen Berg, an dessen Fuß er seine beiden Knechte mit einem brennholzbeladenen Esel zurücklässt. Oben rechts wird Abraham vom Engel des Herrn daran gehindert, seinen auf dem Altar gefesselten Sohn zu opfern, indem der Engel das erhobene Schwert festhält und zugleich auf einen Widder als Ersatzopfer hinweist.