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Handschriften

Paulus Hector Mair, Fechtbuch, 16. Jhr.Die Handschriftensammlung der SLUB beherbergt sowohl mittelalterliche Codices und Manuskripte aus der Zeit vor der Erfindung des Buchdruckes als auch deutsche und fremdsprachige Handschriften der frühen Neuzeit und der Neuzeit.

Den Schwerpunkt bilden Handschriften des 16. bis 19. Jahrhunderts. Stark vertreten sind Saxonica in Form von Chroniken, Kollektaneen zur Regionalgeschichte, Werkmanuskripten, biographischen und genealogischen Niederschriften, Schrifttum des sächsischen Hofes und Adels sowie Briefsammlungen.

305 schriftliche Nachlässe von Künstlern, Wissenschaftlern und Literaten und Musikern aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert mit teilweisem Bezug zu Sachsen ergänzen diese Sammlung.

Handschriften in den Digitalen Sammlungen:

Wertvolle Sonderbestände

Herausragende Einzelstücke

  • Mayahandschrift (Codex Dresdensis) – 13. Jh.
    Eine von weltweit nur drei (Paris, Madrid, Dresden) nachweisbaren Handschriften der Ureinwohner Mittelamerikas, der Maya. 
  • Sachsenspiegel – 14. Jh.
    Die umfangreichste und künstlerisch wertvollste der vier Bilderhandschriften des mittelalterlichen deutschen Rechtsbuches.
  • Machsor mecholl haschana – 13. Jh.
    Ein illustriertes hebräisches Gebetbuch für die Gottesdienste an Sabbaten vor den großen jüdischen Feiertagen. 
  • Codex Boernerianus – 9. Jh.
    Eine im Kloster St. Gallen entstandene Abschrift der Paulusbriefe aus dem Neuen Testament
  • Dresdner Corvinen - 15. Jh.
    Die SLUB besitzt zwei Handschriften aus der bedeutenden Büchersammlung des ungarischen Königs Matthias Corvinus (reg. 1458-1490). Die Corvinen gehören zum Weltkulturerbe.
  • Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg - 11. Jh.
    Das insbesondere für die Geschichte Mitteldeutschlands bedeutende Werk berichtet von Ereignissen der Zeit zwischen 908 und 1018. Die 1945 schwerst beschädigte Dresdner Handschrift wurde zwischen 1012 und 1018 teilweise eigenhändig von Thietmar geschrieben.              
    Digitale Edition

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